Utopie
Biologisches Geschlecht im Sinne der Trans-Inklusion abzuschaffen ist gefährlich
Ein Forschungsteam in London fordert die Abschaffung eines gesetzlichen Geschlechtseintrags in der Geburtsurkunde. Kann das die Lösung sein? Über die Grenzen von Genderkritik
Kunstschau Documenta 15: Aporie Spritz
Die documenta fifteen feiert den Kollektivgedanken und begreift sich als Herausforderung westlicher Denkstrukturen. Für manche klingt ihre Utopie des Aushandelns wie ein Alptraum. Hannes Klug hat sich auf diesen Fortbildungskurs eingelassen
Das Schlossgespenst: Humboldtforum sucht Utopien für den Palast der Republik
Ausgerechnet im Humboldtforum sollen nun Utopien für den Palast der Republik entworfen werden. Wie soll das gehen?
Warten aufs Weltdrama
„Wer schweigt, stimmt zu“, das neues Buch der Politologin Ulrike Guérot provoziert, die Lektüre lohnt aber trotzdem
Widerständige Hand Gottes
Jörg Alt ist Jesuitenpater, Aktivisten-Berater und leistet zivilen Ungehorsam gegen Lebensmittelverschwendung. Ein Porträt
Wie Corona, nur krasser
Wer wissen will, wieso Verschwörungstheorien vielen plausibel erscheinen, muss die Endzeit-Visionen der Popkultur anschauen
„Fragt nach der Macht, emanzipiert euch!“
Daniela Dahn wollte die DDR demokratisieren, Sarah-Lee Heinrich kämpft gegen Ungerechtigkeit. Ein Streitgespräch über Naivität, Scheitern und die Zukunft
„Die Klimawende ist nicht sozial genug“
Wie kann Wirtschaft ökologisch nachhaltig werden, ohne dabei Armut zu produzieren? Der Soziologe Klaus Dörre weiß es
Die Linkspartei muss sich für einen Weg entscheiden
Neben SPD und Grünen ist die Linkspartei mit ihren Themen bei der Bundestagswahl kaum durchgedrungen. Doch die Wahlniederlage war abzusehen – und hat historische Gründe. Worin diese liegen und wie es wieder bergauf gehen kann. Eine Analyse
Das Machbare
Ernst Paul Dörfler war schon zu DDR-Zeiten umweltbewegt. In „Aufs Land“ zieht er Resümee
Aber Jeff Bezos ist im All
Wie steht es um den großen Aufbruch, den Alexandria Ocasio-Cortez’ Green New Deal vor zwei Jahren versprach?
Dystopie voran
Das Ausmalen künftiger Katastrophen ist populärer als das Fantasieren von Lösungen
Jüdisch-Arabischer Safe Space
Neue Formen friedlichen, progressiven Zusammenlebens für Menschen des Nahen Ostens will das „Middle East Union-Festival“ ausloten – und zeigt: In Berlin ist dies Realität
„Kapitalismus verändert sich. Oder scheitert“
Das, was wir bisher unter Begriffen wie Geschichte oder Globalisierung verstanden haben, muss samt und sonders neu gedacht werden, meint der Historiker Dipesh Chakrabarty
„Das ist für viele eine Horrorvision“
Wahlkampf heißt bislang: den Lebenslauf von Annalena Baerbock zerlegen. Ist das noch Kritik? Oder schon Frauenhass? Jagoda Marinić und Elsa Koester machen sich ehrlich
Abenteuer Mensch
Der Philosoph Edgar Morin äußert sich anlässlich seines 100. Geburtstags zur Krise der Gegenwart
Die Quadratur der Wiese
Bezahlbar, mit Raum für eigene Wünsche und sozial: So will eine Genossenschaft in Berlin und Luckenwalde bauen
Was wäre, wenn?
Michal Hvorecky hat sich ein verrücktes Szenario ausgedacht. Den Ernst hat der Slowake in „Tahiti Utopia“ klug versteckt
Die Luft ist superfrisch
Der deutsche Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig entwirft eine ehrgeizige Utopie ohne Müll und mit freiem Internet
Niemand stirbt
Zoë Beck schrieb einen Thriller über eine „Gesundheitsdiktatur“. Wie stellt sich die Schriftstellerin ein Impfszenario vor?
Identität ohne Bindestrich
Lässt sich die Black-Lives-Matter-Bewegung aus den USA nahtlos auf Europa übertragen? Der Autor Johny Pitts hat Zweifel und entwickelt stattdessen sein eigenes Konzept
Neben mir
Wald, Baum, Wiese – auch in der DDR wurde die unzerstörbare Natur besungen. Später handelten die Songs von Menschen im kleinen Land
„Größere Meinungsfreiheit gab es noch nie“
AktivistInnen fordern Veränderung, das Establishment beklagt indes eine „Cancel Culture“. Was bedeuten die Auseinandersetzungen von heute für die Gesellschaft von morgen?
Russlanddeutsche Utopie
In der UdSSR verboten, ist „Wir selbst“ von Gerhard Sawatzky ein großer Gesellschaftsroman über die Wolgarepublik