Vereinigte Staaten
Kleine Schritte
Bei den Kritikern der NATO ist die Forderung nach Auflösung des Paktes populär. Praktisch wäre damit aber wenig gewonnen, meint der linke Europaabgeordnete André Brie
Die pragmatische Republik Gottes
30 Jahre nach dem Sieg der Islamischen Revolution hält Teheran den Schlüssel für die Lösung der regionalen Konflikte von Afghanistan über Nahost bis Irak in der Hand
Neue Sorgen wegen „Hoffnung“
In Washington wird der Start des iranischen Satelliten anders bewertet als in Teheran. Das bleibt nicht ohne Wirkung für den Streit um den US-Raketenschild in Europa
Keine neuen Eiertänze
Wird die US-Außenpolitik umprogrammiert, sollte die deutsche bald das Ihre tun, die Codes zu ändern. Ist Bundesaußenminister Steinmeier deshalb heute in Washington?
"Ich hoffe, Obama scheitert"
Die Konservativen in den USA haben die Wahl verloren. Ihre Vorbeter in den Medien geben sich aber noch nicht geschlagen, wie nicht nur das Beispiel Rush Limbaugh zeigt
Nun reden sie wieder
Für April haben sich Präsident Obama und Außenministerin Clinton in Moskau angesagt. Das ist bitter nötig, sonst ist die nukleare Abrüstung endgültig passé
Für eine bessere Zukunft
Das Afghan Students Movement fordert mehr Aufmerksamkeit und zivilgesellschaftliches Engagement beim Wiederaufbau. Wir dokumentieren den offenen Brief der Studierenden
Hand oder Faust
Obama kann Briefe schreiben, soviel er will – eine politische Entkrampfung zwischen Iran und den USA ist nur als Teil einer Gesamtlösung im Mittleren Osten denkbar
Sprache des Respekts
Präsident Obama weckt nach seinem Interview für den Sender Al Arabiya Hoffnungen im Nahen Osten, es könnte künftig mit der einseitigen Parteinahme für Israel vorbei sein
Obamas Emissär
Barack Obama hat den neuen US-Nahost-Gesandten George Mitchell persönlich in sein Amt eingeführt. Der will bald Ergebnisse sehen, die Zeit der Hängepartien ist vorbei
Ilija Trojanow im Gespräch: Die alte Tante Hochkultur
Ilija Trojanow über den nicht enden wollenden Kulturkampf, den rebellischen Wandel der Welt und den Mysthizismus, der Günter Grass in der Fremde befällt
Wenn Täter zu Therapeuten werden
Der Ökonom Rudolf Hickel über das Versagen des Bankenrettungsfonds und einen Währungsschnitt als Ultima Ratio
Eine seltsame Art des Sozialismus
Obama hat mit seinem Konjunkturprogramm den Staat zum Unternehmer des Jahres ausgerufen
Barack, der liberale Falke
Obamas sanftes Auftreten weckt Hoffnungen auf eine neue Außenpolitik. Doch der neue US-Präsident steht in der Tradition des liberalen Imperialismus von Kennedy
Achse des Guten
Außenminister Steinmeier will ehemalige Guantanamo-Gefangene in Deutschland aufnehmen. Merkwürdig: Bei dem Deutsch-Türken Kurnaz hat er sich noch ganz anders verhalten
Die Stunde der Phantasten
Immer mehr Politiker fordern eine atomwaffenfreie Welt. Darunter sind viele graue Eminenzen. Aktive Militärs lassen sich bisher davon wenig beeindrucken
Immun gegen Obamanie
Die deutschen Linken schwanken zwischen Abwarten und Skepsis
Hoffnung liegt in der Luft
Barack Obama ist nun der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten. Für den Bürgerrechtler Jesse Jackson ist das aber nur ein Etappensieg
Chronik
29. Januar - 4. Februar
Krieg den Botschaftpalästen!
Statt mehr Geld und mehr Personal zu fordern, sollte die zukünftige US-Außenministerin Hillary Clinton für eine neue diplomatische Kultur sorgen
Neuland unterm Pflug
Steht Obama für die Rettung des Kapitalismus oder für einen neuen Gesellschaftsvertrag?
Die Hoffnung am Tisch der Völker Amerikas
Vor 50 Jahren begann der unendlich währende Ausnahmezustand in Kuba
Havanna, nicht Guantánamo
Ein Besuch Obamas auf Kuba wäre von großem symbolischen Wert, nicht nur für die afrokubanische Bevölkerung. Richard Gott blickt auf 50 Jahre kubanische Revolution zurück
Möglichkeiten - keine Gewissheiten
Statt skeptisch darüber zu räsonnieren, ob der neue US-Präsident für einen echten Politikwechsel sorgen wird, sollte die Linke das Obama-Zeitfenster entschlossen nutzen