Völkermord
"Sie waren wie Tiere"
Die Zahl der getöteten Usbeken in Osch und anderen Städten Kirgistans liege bei mindestens 2.000 Opfern, sagen Augenzeugen der Massaker
Das Recht auf Vergeltung
Eine bahnbrechende Erklärung zur Mitschuld des Landes am jugoslawischen Bürgerkrieg sorgt für so viel Entrüstung, dass sie zurückgezogen werden muss
Verdrängen heißt nicht Vergeben
Der Streit zwischen Ruanda und Frankreich um die Schuld am Völkermord von 1994 ist nicht zuletzt aus ökonomischen Erwägungen auf unbestimmte Zeit vertagt worden
Feilschen um Afrika
Vor 125 Jahren teilten die europäischen Großmächte in Berlin einen ganzen Kontinent unter sich auf. Die Folgen dieser imperialen Willkür sind bis heute zu spüren
Vom Paria zum Partner
Präsident al-Bashir wird von den USA nicht länger wie ein Aussätziger behandelt. Gemeinsam soll eine humanitäre Katastrophe im Südsudan verhindert werden
Kyrill gegen Hitler-Stalin-Vergleich
Die Russisch-Orthodoxe Kirche streitet heftig über die Sowjet-Geschichte. In der Ukraine musste sich der Patriarch von Moskau zum Thema Stalin äußern
Brücken in die Zukunft
Srebrenica gilt als Synonym für Völkermord. Das soll nicht so bleiben. Der junge TV-Journalist Ado Hasanovic versucht das Bild seiner Heimat zu verändern
Manchmal geht es um Sekunden
Der Genfer Antirassismus-Konferenz wird von der Feindschaft zwischen Iran und Israel hypnotisiert. Dass Rassismus ein globales Phänomen ist, gerät in den Hintergrund
Der Fluch des Überlebens
Bei den Massakern im April 1994 wurden fast eine Million Menschen ermordet. Heute leben Überlebende und Mörder Tür an Tür, doch die Wunden sind nicht verheilt
Den Haag und der Schurkenstaat Sudan
Die Anklage gegen Sudans Präsidenten al Bashir vor dem Haager Weltgerichtshof ist umstritten. Sie klammert den Part anderer afrikanischer Staaten in Darfur völlig aus
Das Leben ist ein flackerndes Licht
Vor 30 Jahren wurde in Kambodscha das Pol-Pot-Regime gestürzt
Handschellen für die Rosenkriegerin
Wie aus Opfern Täter gemacht werden
Er mag keine Geschenke
Präsident Kagame wird eine weitere Amtszeit in den Schoß gelegt
Bis die Leichen zum Himmel stanken
Das "Kigali Memorial Centre" erzählt vom Frühjahr 1994, von unbändiger Blutlust und internationalem Versagen
Burma und die Kreuzfahrer von heute
Eine Intervention neuen Typs
Operationen gegen "gescheiterte Staaten"
Im Sudan könnte erstmals nach dem Prinzip der "Responsibility to protect" interveniert werden
Eine Empfehlung ist das nicht
Eine Ausstellung des Bundes der Vertriebenen, bewusst neutral, bewusst falsch
Baustellen der internationalen Gerechtigkeit
In Nürnberg begann der erste ernsthafte Versuch, völkerrechtliche Prinzipien durchzusetzen - doch noch bleibt es bei der nur symbolischen Friedenspflicht
Kalaschnikow auf Einzelfeuer
Vom Massenmord zum Völkermord. Das Haager Tribunal schreibt Geschichte
Vom unglücklichen Bewusstsein
Signifikant für unsere Gesellschaft ist nicht der mehrfache Kindermord in Brandenburg, sondern eher die Reaktion auf dieses entsetzliche Verbrechen
In Ciudad Bolívar stirbt man paarweise
Präsident Alvaro Uribe hat die ultrarechten Paramilitärs rehabilitiert und denkt über eine zweite Amtszeit nach
Lernbehinderungen
Brandenburg und der Genozid an den Armeniern
Das Völkerrecht ist keine Bibel
Streit um die Gültigkeit der Charta von 1945 - um den legitimen und präventiven Einsatz von Gewalt
Ein nächster Ausfallschritt
Minister Struck und der Sudan