Fünf Dinge, die anders besser wären
Ob irre gewordene Surrealisten, angezogene Daumenschrauben oder Schönrechner Scheuer: Auch diese Woche findet unser Redakteur fünf Themen, die ihm aufs Gemüt schlagen
Gelieferte Fahrer
Deliveroo zieht sich aus der Branche zurück. Die üblen Arbeitsbedingungen bleiben
„Unsicherheit wie 2007“
Claus Michelsen nennt die globalen Gründe für den Abschwung und staunt über den Unsinn der Schuldenbremse
Das Ende der Welt fühlt sich gut an
Die Globalisierung, wie wir sie kennen, hatte ihre beste Zeit in den 1990ern. Sie wird das System Trump nicht überleben
Von nichts kommt nichts
Ein echt feuchter Traum: Im voll automatisierten Luxuskommunismus wird alles von selber gut
Wer soll das alles bezahlen?
Die Reichen berappen weiter den Soli, die Schuldenbremse wackelt, und nun winkt die SPD mit der Vermögenssteuer. Da geht was voran in Deutschland
Schulden, na und?
Die Krise schwelt weiter. Spartipps aus Deutschland sind dabei eher nervig. Das Land braucht einen Kulturwandel
Sie glauben an die Ungleichheit der Menschen
Quinn Slobodian hat eine neue und originelle Geschichte des Neoliberalismus geschrieben
Zwischen Durban und Dakar
Der Bruder des Präsidenten schwimmt plötzlich im Geld: Odile Jolys über einen Ölfund und den Ärger, der daraus folgt
Nachtschichten für den Profit
Alexa-Produkte sind ein Millionenmarkt für Amazon. Dokumente zeigen: Zulieferer Foxconn drängt fürs Geschäft Schüler zu illegalen Nachtschichten und Überstunden
Porno-Stopp fürs Klima
Videos aus dem Netz verursachen so viel CO₂ wie Spanien. Zeit für #streamscham?
Fünf Dinge, die anders besser wären
Das Schlechte macht keine Ferien, unsere „Fünf Dinge“ auch nicht
Investitionen gegen die Zukunft
Konzerne fordern Schadensersatz für eine Politik, die das Klima retten will. Internationale Verträge machen’s möglich
Waffennarren, angeschossen
Heckler & Koch weicht seine neue ethische Exportpraxis doch wieder auf. Und rüstet in der Lobbyarbeit nach
Niedersteuerlande
Steueroasen, das sind doch Inseln in der Karibik? Nun ja, eine der größten überhaupt ist Deutschlands Nachbar
Reich wird, wer reich ist
Selbst der IWF bestätigt jetzt: Das deutsche Erfolgsmodell – Vermögensverteilung, Familienfirmen, Exportüberschüsse – nutzt nur denen, die eh viel haben
Die Unsicherheit bleibt
Ist die neue Technologie gesundheitsschädlich – oder jeder Zweifel nur russische Propaganda?
Wissen wir überhaupt, was wir tun müssen?
Paul Hawken will komplexe Sachverhalte einem breiten Publikum zugänglich machen
Klempner Karls imperiale Hegemonie ist vorbei
Unsere Autorin begrüßt Ruandas Importverbot für Second-Hand-Kleidung
Die CO2-Steuer erlöst uns nicht
Eine Abgabe als Rettung vor dem bösen Klimawandel? So wird die Umweltkrise als Feind von außen inszeniert. Dabei ruft unser System sie hervor
Die westliche Politik ist heuchlerisch
Howard French findet es nur logisch, dass der Kontinent das chinesische Entwicklungsmodell wählt
Es kann jeden treffen
Schüler, Anwälte, Unternehmer: Beinahe jeder Zehnte ist überschuldet. Die „Anoymen Insolvenzler“ wissen Rat in der Krise
Mein Leben als Pleite
Wir waren nie reich, aber ein Studium wollten meine Eltern mir auf jeden Fall finanzieren. Heute bin ich verschuldet, wie so viele meiner Generation
Da ist es wieder, das V-Wort
Wie viele Klassen gibt es? Und kommt eine moderne Klassenpolitik ohne Volk aus?