Andreas Kemper

Blog von Andreas Kemper

Blogbeiträge

06.02.2012 | 19:58 Andreas Kemper

Die fortgesetzte Unterhöhlung des Gleichheitsgrundsatzes

Nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus gab sich die Bundesrepublik Deutschland ein Grundgesetz, welches die Gleichheit der Menschen in den Mittelpunkt stellte. "Die Würde des Menschen ist unantastbar." heißt es einleitend. Dann geht es im Absc... >> mehr
19.01.2012 | 17:34 Andreas Kemper

Warten auf Galton - warum in Wikipedia Sarrazin kein Eugeniker ist

Dass Wikipedia nicht neutral ist, nie neutral war und niemals neutral sein wird, machen die beiden Wikipedia-Streiks von it.Wikipedia.org und en.Wikipedia.org mehr als deutlich. Wikipedia steht als Enzyklopädie-Projekt in der Tradtion der Aufklärung ... >> mehr
14.01.2012 | 04:26 Andreas Kemper

Web goes on Strike!

Für den 18.01.2012 haben zahlreiche Internet-Plattformen einen Streik gegen das SOPA-Gesetz angekündigt. SOPA ist ein geplantes us-amerikanisches Gesetz, welches Urheberrechtsverletzungen unterbinden soll, tatsächlich aber weitreichende Konseque... >> mehr
13.01.2012 | 02:49 Andreas Kemper

Wikipedia-Frauen organisieren sich

In Bueonos Aires wird das erste WikiWomenCamp stattfinden. Bekanntlich wird die größte Wissensplattform der Welt zu 90 Prozent von Männern geschrieben, die gewollt oder ungewollt natürlich aus ihrem Standpunkt die Welt betrachten, wodurch ... >> mehr
10.01.2012 | 20:10 Andreas Kemper

Sarrazin - Führen wir die falsche Debatte?

Sarrazin beklagt in seinem Vorwort zur Taschenbuchausgabe, dass die Islamdebatte zu seinem Buch die Kernthesen zur "vererblichen Intelligenz" der "Unterschicht", ihrer problematischen Fruchtbarkeit und den daraus zu ziehenden Konsequenzen für den Sozialst... >> mehr
>> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Freunde wie diese

Politik | 31.01.2012 | 12:05 John Naughton
portrait
01.02.2012 | 17:54 antares56
Für mich ist Facebook eine kriminelle Organisation. Mehr muss man dazu nicht sagen.
portrait
08.02.2012 | 13:15 Andreas Kemper
Ja, aber sarah hat Recht, dass Soziale Netzwerke sehr viele Vorteile haben. FoeBud e.V. arbeitet gerade an einem Projekt, welches sie "social swarm" nennen. Bis dies verwirklicht ist, kann ich allen nur Diaspora ans Herz legen. diasp.org
Kommentar zu

Freunde wie diese

Politik | 31.01.2012 | 12:05 John Naughton
portrait
31.01.2012 | 19:07 sarah
Nehmen wir das mal so, sehr persoenlich, ich habe fuer die die, die Rechknechte machen gearbeit, war immer in der Elektronik oder Foto, ich bin eine Randgruppe, zweigeschlechtliche Nerd. In diesem Zir...
portrait
08.02.2012 | 13:12 Andreas Kemper
Ja, Facebook ist nicht nur schlecht. Aber was spricht dagegen, Diaspora anzuschieben, um Facebook irgendwann abzulösen? Was spricht dagegen, dass du dich jetzt sofort bei z.B. diasp.org anmeldest und ab sofort etwas mehr Zeit in Diaspora verbringst als in Facebook? Etwas mehr in Diaspora postet als in Facebook? In Diaspora gibt es die Möglichkeit, alle "Freunde" von Facebook einzuladen. Facebook kann man nur noch mit schlechtem Gewissen nutzen.
Kommentar zu

Florence Reece »Which side are you on?«

06.02.2012 | 20:16 YPA
portrait
06.02.2012 | 20:29 Andreas Kemper
Witzig, ich habe genau dieses Lied in all seinen Varianten bei Youtube letzte Woche mehrfach gehört, u.a. auch die Aufzeichnungen von Billy Bragg während verschiedener Occupy-Kundgebungen. Manchmal sind Dinge eben wieder an der Zeit. "Which Side Are You On?" ist die richtige Frage heutzutage. Und es erinnert mich an das Statements meines Vaters, der als Textilarbeiter äußerte, Streikbrecher seien das letzte.
Kommentar zu

Paul Wulf – Eine Figur am Rande des Zentrums

Kultur | 27.01.2012 | 09:59 Caterina Metje
portrait
28.01.2012 | 00:00 Andreas Kemper
Danke, Caterine Metje, für deinen Bericht. Ich habe überhaupt keine Ahnung von Kunst. Ich bin Bildungssoziologe und befasse mich mit der Benachteiligung von Arbeiterkindern. Und ich kannte Paul Wulf persönlich. Ich bin überzeugt, dass Paul Wulf eine Sache tierisch gefreut hätte und dass ihn eine andere ungemein verärgert hätte. Wenn er gewusst hätte, dass seine Skulptur durch Zufall seit drei Monaten mitten im lokalen Occupy-Camp steht, dann würde ihm das Grinsen bis über beide Ohren gehen. Allerdings würde er sich über die Diskussionen dort ärgern, ob alle im Occupy-Camp willkommen wären, auch Nazis. Also ich glaube, dass er das nicht wollen würde. Worüber er sich maßlos geärgert hätte, das wäre der Millionen-Erfolg des Eugenikers Thilo Sarrazin. Wie wir in der Publikation Vom Mythos des Niedergangs der Intelligenz zeigen, gibt es eine kontinuierliche Linie von Verschuer zu Sarrazin. Sarrazin hat nicht nur Eugenik-Vorstellungen, sondern er spricht auch von Bildungsunfähigkeit. So sehr ich mich bei der Künsterlin für die Paul Wulf-Skulptur freue, möchte ich hier doch eine Kritik oder vielleicht eher ein künstlerisches Unverständnis anbringen: Warum thematisiert die Wulf-Skulptur nicht die Eugenik, Jötten, Verschuer, Sarrazin, Klassenrassismus?
portrait
23.01.2012 | 16:04 Andreas Kemper
Im Text fehlte ein Wort, es muss heißen: "Oder anders gesagt: Wikipedia ist NICHT aufgrund seiner Macher_innen, Programmier_innen, Autor_innen so bedeutend geworden oder aufgrund seiner Richtlinien." Sondern es war einfach an der Zeit, dass ein Online-Lexikon existiert, welches nur bestimmte Rahmenbedingungen erfüllen musste, um dann quasi "ganz von selbst" zu den Top Ten aufzusteigen.
>> mehr
Andreas Kemper
Mich interessieren die Themenbereiche * Diskriminierung - insbesondere Klassenspezifische Diskriminierung * Genderforschung * Erkenntnistheorie (Fragen zur Virtualität) * Utopien * Entwicklung der Wissensplattformen im Internet (Wikipedia, Google-Knol) * Anarchismus
Ort:
Münster
Mitglied seit:
2 Jahre 39 Wochen
Zuletzt aktiv:
08.02.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 62
Kommentare: 429
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
01:01
archinaut hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:59
Streifzug hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:54
archinaut hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:53
archinaut hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:49
blog1 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Liebeshandlung - Eugenides

Berlinale

Freitag_Salon

PortletSalon_120216.png

Christoph von Marschall Was ist mit den Amis los? Herder Verlag 2012

260 Seiten. Gebunden.

18,99
 
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten >> mehr
Occupy

portlet_occupy.png

Rote Perlen

wir müssen reden

IGEL

portlet_IGEL.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Anti-Terror-Zelle Kraftklub

Ausgabe 06/12
09.02.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_05_06.jpg

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG