Dreizehn

Blog von Dreizehn

Blogbeiträge

27.02.2010 | 21:27 Dreizehn

bäcktoseruhts

Wandel, mal so ins Blaue gedacht, ist die Veränderung eines geordneten Zustands in einen anderen, ebenfalls geordnet. So gesehen ist das Wort Klimawandel selbstverständlich korrekt. Das Klima ist im Begriff, sich zu ändern, und der Planet, klar... >> mehr
14.02.2010 | 23:12 Dreizehn

Zeit? Untersuchen und beschreiben?

Nein du siehst nicht wie die Zeit vergeht, nein. Du siehst Beispiele oder wenndusowillst Äußerungen der Zeit. Das Fortlaufen der Zeit äußert sich darin, dass der Zeiger vorrückt, ja gut wissen wir - du siehst nicht die Zeit, sondern ... >> mehr
06.02.2010 | 20:19 Dreizehn

Stuhl Sessel Sitzlandschaft

Eine Dreiviertelstunde sitze ich nun auf dem HundertzehnEuroStuhl, den ich mir zu Weihnachten gegönnt habe. In der Hoffnung, dass Skelett und Muskulatur mich geschmeidig  beim Aufstehen begleiten. Nichts da. Druck im Knie noch während der erste... >> mehr
29.01.2010 | 06:10 Dreizehn

Mal ehrlich jetzt

Lesen? Ja, gibt welche, die verbreiten, Du seist imstande zu lesen, Du hirnloser Apparat. Ich vermute mal die Inschnjöre: sind so stolz auf ihr Baby. Gibt's. Dem Inschnjör ist nichts zu schwör. Nunmal im Ernst, Du Idiot. Lesen ist immer auch Ve... >> mehr
07.07.2009 | 09:10 Dreizehn

Sich erinnern. Sich

HAuZ, das Zett für Zwirn, ich hätt' was sagen sollen, ist nicht lange her, hätte schreien sollen, um mich treten. Ich weiß genau, wann es begann mit dieser press-the-button-Mentalität. Denn im Grunde genommen ist es das, nur das, daru... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Frausein, Mannsein, Menschsein

08.03.2010 | 07:33 haydnplayer
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08.03.2010 | 09:29 Dreizehn
Mal ins Unreine: Je mehr dieses Thema von mir Besitz ergreifen will, desto intensiver spür ich Widerwillen. Also wenns mir um mich geht in dem Sinn, dass ich frage: Wie bieg ich mich?, weiß ich dass ich an erster Stelle mich bemühe, menschlich zu handeln. Da lässt sich sehr sehr lange sehr ernsthaft drüber reden, den Blick nach vorn gewandt und ohne die Versäumnisse der Vergangenheit aufzurechnen. Und ich bin überzeugt: Je klarer dieses Thema konturiert ist, desto eher versinkt die so hoch gehandelte Frage, ob Weiblein oder Männlein, in den unergründlichen Tiefen des Ozeans, unwiederbringlich. Nein, ich will gar nichts vernebeln. Die unterschiedliche Besoldung ist inakzeptabel. Aber ich hab den Eindruck, in diesem Land wird stets sofort schwerstes Geschütz aufgefahren und nix andres wird erreicht, als dass sich die Fronten verhärten. Ja, richtig, lass mal abrüsten. Wie das geht? Äußerst schwierige Frage. Dein Sohn, Haydnplayer? Freu Dich, dass er gesund ist. Ein kluges Kind wird selbst entscheiden, was bekömmlich ist.
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Betrug

04.03.2010 | 22:04 Wolfram Heinrich
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05.03.2010 | 02:09 Fro
@Wolfram Kann es sein, dass du ihnen Unrecht getan hast? Vielleicht wollten sie dir eine Freude machen. Selbst wenn sie sich zu diesem Zwecke gevierteilt hätten, wäre es nicht hingekommen. Was hätten...
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07.03.2010 | 22:55 Dreizehn
Es spielt sogar mein Hausschwein Schach, doch spielt's nach allem Anschein schwach.
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07.03.2010 | 20:10 Dreizehn
Tutmirleid, das Thema hat mich beim Wickel und ich würd gern versuchen, mich hier sorgfältiger zu sortieren. Solange es um repressive sexuelle Moral geht, solange unterdrückt wird, Zwang ausgeübt wird (in diese Schublade leg ich katholische Internate), ist das für mich das "traditionelle" Muster und eine erste Hilfe wäre, die Strukturen von Herrschaft beiseite zu legen. Ein altes Lied, oder? Es geht darum, Vertrauen zu schaffen. Ich kenne Internate vom Hörensagen; vermutlich hilft es, schulische Öffentlichkeit zu fördern und Schüler aus ihren Ecken zu holen, indem ihnen mitgestaltende Verantwortung übertragen wird. Und niemals aufhören, daran zu arbeiten. Das ultimative Problem klopft an die Tür, wenn Übergriffe an einer Schule geschehen, die zum Programm erhebt, ohne Herrschaftsstrukturen zu arbeiten, und Vertrauen zum tragenden Grundsatz des alltäglichen Umgangs erklärt. Da muss man Praxis neu an den honorigen Grundsätzen anbinden. Anbinden: eines der hübschen Bilder, die sich einstellen, wenn einer nicht weiterweiß. Letzten Endes muss unter den konkreten Bedingungen neu gestaltet werden, und sofern die Informationen zuverlässig sind, handelt es sich um Ereignisse der siebziger und achtziger Jahre. Interessant wäre, zu erfahren, was seitdem anders gehandhabt wird. Ein schwieriges Thema. Vielen Dank, Achtermann, für die Auszüge aus den Diskussionsbeiträgen. Bei einer Ursachenforschung darf auch die offenbar vorherrschende allgemeine Befindlichkeit ["oversexed and underfucked"] nicht unerwähnt bleiben.
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Von der ZEIT lernen, heißt ...

07.03.2010 | 14:57 wwalkie
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07.03.2010 | 16:22 Dreizehn
Nein das ist nicht fair, wwalkie. Für den FREITAG geht es darum, sich am Markt zu etablieren, mit schwarzen Zahlen. Das kannst Du nicht mit dem alternden Elefanten ZEIT vergleichen, der "fast" beweglich und "fast" lesenswert ist. Der FREITAG ist, im Bilde zu bleiben, jung und bahnt sich den eigenen, unverwechselbaren Weg. Mit viel Enthusiasmus, mit einem, erm, erm, innovativen Ansatz.
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07.03.2010 | 09:47 Dreizehn
Du hast recht, oranier. Ich bitte Achtermann, meine verletzenden Formulierungen zu entschuldigen. Es tut mir leid. Ihre Argumentation, Achtermann, greift meines Erachtens zu kurz. Gewiss, "die ständige Nähe zu Schülern, getarnt als pädaogisches Verhältnis", ist eine Voraussetzung für sexuelle Vergehen. Ursache für jene Übergriffe ist jedoch eine Moral, die die öffentliche Darstellung von Sexualität permissiv zulässt und in Bedrängnis kommt, wenn es darum geht, dass eigene Normen einzuhalten sind. Die Übergriffe finden in den Bereichen statt, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind: Familie, Schule, Armee, ... und selbstverständlich handelt es sich stets um Abhängigkeitsverhältnisse. Überlegungen in diese Richtung helfen meines Erachtens weiter, und die katholische Kirche geht gezwungenermaßen einen ersten Schritt. Ein Ziel der Reformpädagogik war übrigens, die nur formal begründeten Hierarchien aufzulösen. Deshalb finde ich Ihren Ansatz irreführend, und die persönlichen Anspielungen sind, wie ich es empfinde, nicht frei von Boshaftigkeit. Im Vordergrund sollte stehen, die Strukturen zu verändern, die die Voraussetzungen für derartige Vergehen bereitstellen.
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Dreizehn
Lebe zurückgezogen in der großen Stadt, lese hier gern, melde mich gelegentlich zu Wort.
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Hamburg
Mitglied seit:
07.06.2009
Zuletzt aktiv:
08.03.2010
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Logbuch
18:10
Sonja Peteranderl hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
18:08
Sonja Peteranderl hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
17:54
Achtermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:50
Hexogen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:48
Carl Gibson hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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