Jörg Augsburg

Autor

Artikeln

Graffiti-Porträt mit bunten Rautenmuster vor Augen und Gesicht.

Let’s Roll!

Immer noch erstaunlich viel Lustgewinn: Bob Dylans „Bootleg Series“ zur fundamentalen Album-Trilogie von 1965/66. Das perfekte Begleitbuch dazu gibt es auch schon

Geld vom Staat? Aber klar!

Die Bundesstiftung Initiative Musik hat wieder ausgeschüttet: 900.000 Euro für die jährlichen Spielstättenpreise. Die passen ins aufgewertete Bild der Populärmusik

Viel hilft viel

Das zehnte Reeperbahn Festival feiert mit Mammutprogramm sich selbst, das wiederentdeckte Selbstbewusstsein der Musikbranche und natürlich die Rockcity Hamburg an sich

Ein Mann wird von einer jubelnden Menge bei einem Konzert in die Höhe getragen.

Einmal Konzerterlebnis bitte!

Klingt wie eine richtig miese Geschäftsidee: das Publikum für ein Konzert bezahlen lassen, bevor es überhaupt geplant wird. Ist es auch

Der Kunde ist König

Fehlende Aura, Reproduzierbarkeit, Warencharakter – mit dem Anspruch von Kunst hatte Popmusik noch nie viel zu schaffen. Wer den will, zielt mehr denn je ins Leere

Verweile doch, du bist so schön!

Der Sound des Industriezeitalters und die permanente Wiederholung des Augenblicks: Tilman Baumgärtels „Schleifen“ erzählt die Kulturgeschichte des Loops

Kool Thing

Spitze der Evolution von Rockmusik und irgendwie auch ihr künstlerisches Ende: Vor 25 Jahren erscheint „Goo“ von Sonic Youth

The Economy, Stupid

Déjà-vu: massive Profiterwartungen und kaltschnäuzige Reißbrettplanung – die deutsche Festivallandschaft dient als exzessiv ausgenutzte Melkkuh für Risiko-Investoren

Gefährliches Halbwissen

Für „Eventkultur“ ist Berlin immer gut. Sagen zumindest viele Kritiker gerade über die Politik von Tim Renner. Das neue „Pop-Kultur“-Festival gibt ihnen sogar Recht

You Know Nothing, Radio!

Du hast keine Chance, also nutze sie: Die deutschen Independent-Labels werden im Radio massiv benachteiligt. Das wollen sie jetzt (mal wieder) ändern

Jay Z und die Streams von Tidal

Von der richtigen Stereoanlage bis zum hochpreisigen Kopfhörer: Hi-Fi ist das angestammte Luxussegment der Musikbranche. Aber taugt ein Musiklieferant als Statussymbol?

All The Girls Are Complicated

Zu Recht Prinzessin der Herzen und ganz vorn im aktuellen Aufmerksamkeitsraster der Indie-Szene: Courtney Barnetts „Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit“

Groschenromane der Popmusik

Ästhetisch eklig und künstlerisch einfältig – aber ein erschreckend rasant wachsendes Geschäft auch für die großen Bühnen: Coverbands, „Tribute“-Shows, Band-Musicals

Auferstanden in Ruinen

Authentizitätscheck, Geschichtsabgleich, Erinnerungsumdeutung: Wenigstens in Leipzig ist das für „Als wir träumten“ noch wichtiger als der Literatur- und Filmkunst-Faktor

Die künstliche Aura

Verknappung, Individualisierung, extraordinäre Preise: Die in Wert-Maßstäben dahinsiechende Popmusik sucht die Rettung in den noch irreren Mechanismen des Kunstmarkts

Kleider machen Leute

Viel schlechter Geschmack und untauglich für „Dialog“ – wer Pegida mit den Mitteln der Popkulturkritik analysiert, stellt fest: das ist der ganz normale rechte Mainstream

Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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