Ja,sie ist koalitionsfähig und ich finde auch, es klingt so nach geforderter Anpassungsleistung. Vielleicht wird sie ja mal so stark, dass man fragen muss, wie die SPD koalitionsfähig mit ihr wird. Aber das glaube ich auch nicht so richtig.
permalinkDas hängt davon ab, wo er seine politische Karriere weiter verfolgen will. Als CSU-Mensch hat er sich profiliert und dafür wird ihm Seehofer bestimmt ein Plätzchen freihalten. Ich glaube nicht, dass der Wirtschaftsminister bleibt und dann kann er wieder nach Bayern.
permalinkJa, damit entsteht eine stärkere linke Kraft. Oder wollen die sich über Jahre zerfleischen wie in der Weimarer Republik?
permalink„Man muss die Toten ausgraben, wieder und wieder, denn nur aus ihnen kann man Zukunft beziehen. Nekrophilie ist Liebe zur Zukunft. Man muss die Anwesenheit der Toten als Dialogpartner oder Dialogstörer akzeptieren - Zukunft entsteht allein aus dem Dialog mit den Toten.“ (Heiner Müller)
permalinkKann sein, kann sein, aber es ist bestimmt nicht als ewiger Lehrsatz von Heiner Müller, gemeint, sondern eine Passage aus einem Stück. Oder irre ich mich da?
Und außerdem wird das ja andauernd gemacht. Von jeder Gesellschaft. Dieses sich auf Tote beziehen.
Auch von den LINKEN. Die gehen ja zur Gedenkstätte der Sozialisten, die führen ja diesen Dialog. Man muss nur aufpassen, dass er nicht gespenstisch wird, sondern daraus auch Zukunft entsteht. Und das gilt auch wieder für die gesamte Gesellschaft.
Ja.
Vgl. dazu www.boeckler-boxen.de/2172.htm ( "Führungspositionen - Frauen nur selten an der Spitze"). Und gleich die Hand in die Wunde: Bitte schauen Sie ins Impressum deutscher Zeitungen/ Zeitschriften. Ressortleiter: überwiegend männlich. Chefredakteure/ stellv. Chefredakteure dito. Warum?
Neulich hörte ich ein Interview mit der einzigen Vorstandschefin - der Weltbank? (Ich bin mir nicht ganz sicher): Ihr größter Irrtum sei gewesen, dass sie geglaubt habe, sie werde es durch Leistung schaffen, karrieremässig mit Männern gleichzuziehen. Sie habe ausserdem geglaubt, dass Frauen sich schneller in Führungspositionen durchsetzen würden.
Woher kommt dieser Widerstand, diese Angst in den oberen Etagen?
Gerade die Beiträge der Contra-Fraktion zeigen einmal mehr, wie notwendig verbindliche Quoten sind.
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Ausgabe 11/10
18.03.2010
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