manstruator

berliner bildungs bürger

Blogbeiträge

19.03.2010 | 14:12 manstruator

Mißbrauchs-Geometrie

Nun ist es raus: weit über zwei Drittel der Deutschen glauben doch tatsächlich, daß es auch außerhalb katholischer Internate Mißbrauch an Jugendlichen gibt. Da haben sich nun viele viele Generationen gänzlich ohne derartige Din... >> mehr
08.03.2010 | 12:47 manstruator

Das Böse ist Grau und wächst im Dorf

Das weiße Band ist ein Spielfilm des Österreichers Michael Haneke (”Funny Games”, “Die Klavierspielerin”). Der Film erzählt eine deutsche Kindergeschichte, die sich in einem norddeutschen Dorf vor Ausbruch des 1. Weltk... >> mehr
10.02.2010 | 20:34 manstruator

Schmiermittel in der Servicewüste

Es ist kein Geheimnis, dass Methoden des Outsourcing genau so abgekuckt sind wie die meisten Ideen und Strategien, von denen sich die "deutsche" Wirtschaft in den vielleicht letzten 40 Jahren inspirieren liess. Es sind immer wieder Möglichkeiten, die deut... >> mehr
02.01.2010 | 20:15 manstruator

runde dicke dinger

 Mittels einer grossen Anzahl runder Dinger (Pfannkuchen) wurde das Jahresende 2009 eingeläutet. Es gab Vieles, von dem man sich lieber verabschieden sollte, wie z.b. das Pannenszenario, pardon: Feuerwerk sicherheitstechnischer Unbedarftheiten amerik... >> mehr
18.12.2009 | 16:56 manstruator

Trotzende Neubauten versus Geiz ist geil

Neulich - kurz vor der Fröstelzeit - führte mich eine politische Pflicht für einen Tag nach Bonn. Dort benutzte ich Öffentliche und stand dann in der Ebertallee kurzerhand auch mal vor der Deutsche Telekom AG - Konzernzentrale und damit &uu... >> mehr
>> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Mißbrauchs-Geometrie

19.03.2010 | 14:12 manstruator
portrait
19.03.2010 | 14:20 Rainer Kühn
Die Interpretation von "Rotkäppchen" ist schon klasse!
portrait
19.03.2010 | 18:19 manstruator
danke, aber je verrückter die "vorlagen" je ausgefallener werden manchmal die antworten
Kommentar zu

Schutzräume für Kindesmissbrauch

15.03.2010 | 17:17 Kilian aus Kiel
portrait
19.03.2010 | 13:12 manstruator
Die Gedanken um den Schutzwert von "Hüllen" wie Heime, internate, Straßenbahnen, Holzhütten oder Wälder.. könnte man genauer aufgreifen, um zu klären, daß bauliche oder natürliche Barrieren oder Hüllen vorzugsweise abgrenzen, aber nicht schützen. So schützt z.b. meine Tasse den Teppich vor ihrem Inhalt, also vor einer Kaffeeflut - Schutz für Außenstehendes. Meine Hundehütte schützt ebenso, solang der Hund in der Hütte weilt. So es regnet, schützt es ihn vor Regen - Schutz für Innenliegendes. Wie verhält es sich mit dem Märchen von Rotkäppchen, welches auf einem Wege durch den (schützenden?) Wald läuft? Die Gefahr ist von vornherein als eine von Punkt A nach Punkt B benannt. Das Rotkäppchen glaubt, am Hause der Großmutter angekommen sicher zu sein, denn dort endet ja die Gefahr, vom Wege abzuweichen. Welch gedankliche Fehlleistung! So erleben wir es auch heute. Und wer hat beahuptet, daß die Großmutter nur deshalb so gefräßig auf Mädchen sei, weil aus ihr "der Wolf spricht"? Gibt es hier vielleicht sogar noch einen viel fürchterlicheren Ansatz, als wir jemals glaubten? Um modern geführte Internatseinrichtungen mit Internet, gleichaltrigen Gruppen und anderem modernen Tralala hätte ich weniger Sorgen, eher um solche, in denen Unterordnungs-Spiele gepflegt werden, keine verteilten Kommunikations-Strukturen existieren, die eine angemessene Information um das Miteinander ermöglichen. Pflegen wir also unseren Glauben nicht nur, sondern sprechen darüber. Vielleicht ist dies der beste Schutz.
portrait
19.03.2010 | 12:52 manstruator
Ja, der Tenor ist unmissverständlich. Und trotzdem dankt der "Leser" für die "abgerundete Ausarbeitung", mit der wenigstens die Produktion neuer Stoßstellen auf dem Kampfplatz vermieden wird.
Kommentar zu

Es gibt keinen besseren Platz

Politik | 13.08.2009 | 05:00 Uri Avnery
portrait
11.03.2010 | 11:23 manstruator
10.03.2010 18:33 Uhr: das israelische system des zwinkerns hat nach wie vor vorrang: US-Präsident Barack Obama, der für den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu wenig erkennbare politische Sympathie aufbringt, entsandte mit seinem Stellvertreter Biden einen der in Israel beliebtesten amerikanischen Politiker, um das zu retten, was von dem sogenannten Nahost-Friedensprozess noch übrig geblieben ist. ... Die Nachrichten, die den US-Präsidenten aus Israel erreicht haben, sind für den Amtsinhaber im Weißen Haus weder erfreulich noch ermutigend. Israels rechtsnationale Regierung legt keinen gesteigerten Wert darauf, auch nur den diplomatischen Anschein zu erwecken, als ob sie sich in ihrer Siedlungspolitik von Washington oder sonstigen Verbündeten reinreden lässt. ... Ministerpräsident Netanjahu bedauert allein das für Israels Image schädliche zeitliche Zusammentreffen des Biden-Besuchs mit der Bekanntgabe des Siedlungsbaus von 1600 neuen Wohneinheiten im besetzten Ostteil Jerusalems. In der Sache nimmt der Gastgeber gar nichts zurück, die Veröffentlichung der jüngsten Siedlungsprojekte sei eben allenfalls ungeschickt gewesen. ... Hier wurde weiter-gezwinkert: www.freitag.de/0933-israel-siedlungsprojekt-netanyahu/?searchterm=zwinkern www.freitag.de/0925-israel-obama-netanjahu-nahost-palaestina/?searchterm=zwinkern www.freitag.de/0616-regierungsbildung-israel/?searchterm=zwinkern www.tagesschau.de/kommentar/nahost408.html
Kommentar zu

Die Ära des Zwinkerns ist vorbei

Politik | 18.06.2009 | 05:00 Uri Avnery
portrait
11.03.2010 | 11:22 manstruator
10.03.2010 18:33 Uhr: das israelische system des zwinkerns hat nach wie vor vorrang: US-Präsident Barack Obama, der für den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu wenig erkennbare politische Sympathie aufbringt, entsandte mit seinem Stellvertreter Biden einen der in Israel beliebtesten amerikanischen Politiker, um das zu retten, was von dem sogenannten Nahost-Friedensprozess noch übrig geblieben ist. ... Die Nachrichten, die den US-Präsidenten aus Israel erreicht haben, sind für den Amtsinhaber im Weißen Haus weder erfreulich noch ermutigend. Israels rechtsnationale Regierung legt keinen gesteigerten Wert darauf, auch nur den diplomatischen Anschein zu erwecken, als ob sie sich in ihrer Siedlungspolitik von Washington oder sonstigen Verbündeten reinreden lässt. ... Ministerpräsident Netanjahu bedauert allein das für Israels Image schädliche zeitliche Zusammentreffen des Biden-Besuchs mit der Bekanntgabe des Siedlungsbaus von 1600 neuen Wohneinheiten im besetzten Ostteil Jerusalems. In der Sache nimmt der Gastgeber gar nichts zurück, die Veröffentlichung der jüngsten Siedlungsprojekte sei eben allenfalls ungeschickt gewesen. Hier wurde weiter-gezwinkert: www.freitag.de/0933-israel-siedlungsprojekt-netanyahu/?searchterm=zwinkern www.freitag.de/0925-israel-obama-netanjahu-nahost-palaestina/?searchterm=zwinkern www.freitag.de/0616-regierungsbildung-israel/?searchterm=zwinkern www.tagesschau.de/kommentar/nahost408.html
>> mehr

Politikarena

Antworten

manstruator 25.07.2009 | 20:39

Soweit sich tatsächlich die Hersteller von Leuchtmitteln um ein vergleichbar ausgewogenes Protfolio an Leuchtstoff-Mitteln bemühen, wie bei Glühbirnen, wird der Bedarf an Quecksilber gewaltig ansteigen. Es wird nicht nur mehr Quecksilber benötigt, es wird wie die meisten Rohstoffe im Billiglohnsektor abgebaut. Es wird mehr davon in unseren Stuben verweilen, und unser Gesundheitsrisiko fördern. Es wird uns mehr davon dort bedrohen, wo wir es schon immer entsorgten - hinter unseren Mülltonnen - oder tragen sie die Leuchtstoffröhren unterm Arm zur Sondermüll-Sammelstelle?

manstruator 16.07.2009 | 20:33

Entweder man stufte Frau Paulis Stunde der schwersten Entscheidung, nämlich ihre Trennung von der Loyalität zur Obrigkeit, als Nestbeschmutzung ein, und ließ dies Etikett auch zur Parteigründung hängen oder man hört zum ersten mal von ihr, weil man über das Tun und Lassen von Personen wie Kader Loth "gut informiert" ist.
Aber was war denn mit La Fontaine, Gysi oder Heinrich Lummer? Alles Leute, die gut genug waren, einer Partei Gesicht, Farbe oder Sprache zu geben. Auch Frau Pauli ist hier am Basteln, und nicht die erste. Hier ist auch zu bedenken: Das Schaustück ist schließlich - sorry für die Abfälligkeit - vor allem ein bayerisches. Da tut ein Busen noch Wunder. Diesen Teil Politkultur sehe ich damit als normal an - nicht als Jux.

manstruator 26.06.2009 | 18:12

Mein Kreuz gehört zum bedingungslosen Grundeinkommen, da Besitzstands-Befürchter, welche Kohle haben oder glauben, welche zu haben, oder glauben, mit einem Kredit Kohle zu haben, schon immer vehement dagegen einsetzten, noch bevor konzeptionell überhaupt eine ordentliche Verhandlungs- und Diskussionsmasse auf dem Tisch lag. Das Thema ist auch gar nicht das Grundeinkommen als solches. Es geht immer ein Gespenst um, welches die letzten Cents aus dem eigenen Portemonne klauen könnte. Glaubt denn irgend Jemand, wenn es um die Einführung eines Arbeitslosengelds oder einer Rente ginge, bei der anderen "Orts" Vergünstigungen wegfallen, dass dann andere Positionen vertreten würden? Sicher nicht.

>> mehr

Kommentare

designair 11.07.2009 | 01:40

Die Piratenpartei trifft den Nerv der heutigen (digitalen) Welt, so wie dies einst die Grünen im Zeitalter von Tschernobyl und Exxon Valdez taten.

manstruator 16.07.2009 | 19:57

Wenn man das "junge Volk" mit dem, was es als wichtig empfindet, in Sparten sortieren will, stimmt das so. Es wird auch weiterhin "grüne" Ansichten geben. Ob sich aber das Zeitempfinden vor allem mit der "Netz"- und "Überwachungs"- Frage so herausheben kann, dass der Zuspruch in der Art überproportional wächst, wie einstmals bei den Grünen, wäre abzuwarten. Es wäre jedenfalls ein Phänomen. Ich sehe in der Entwicklung noch nicht die tangierenden Elemente, wie einst die Ostermärsche, kurz die Friedensbewegung, die auch den "grünen" zu ihrer Farbe verhalfen, auch wenn man meinen könnte, dies wäre unverdient gewesen. Ich bin also mal gespannt...

Ingo Arend 09.07.2009 | 11:18

angesichts der dimension, die die bedrohung der ökosphäre angenommen hat, wundert man sich doch, dass die grünen dieses problem nicht radikaler thematisieren. das ist der grundwiderspruch aus dem sie entstanden sind. da liegt ihre kernkompetenz. da müssen sie sichtbar sein, radikaler agieren. stattdessen basteln sie marketingpapiere wie den "ökologischen new deal".

manstruator 11.07.2009 | 23:18

Ja, genau, die Grünen haben in der Krise ihre Farbe gegen WUMS oder sowas ähnliches ausgetauscht. WUMS mögen die Leute mehr als GRÜN, wie man bei der letzten Wahl sehen konnte. Ich habe Bekannte, die sich bei diesem Unsinn an den Kopf gefasst haben. aber gut - vielleicht heißt es späterhin auch mal AUA, da weiss man schon vorher, wohin die Prozente wandern. Spaß beiseite: Ich finde durchaus, dass die Grünen verschlafen haben, aus dem Klimawandel Profit zu schlagen. Sie haben sich mit der WUMMS-Marke der Wirtschaft nähern wollen, was dieser eigentlich egal ist, aber sie haben damit Schwein gehabt.

Woche 25/2009 Am 16.06.2009 | 15:50 fragte Jörn Kabisch

Muss die Linkspartei koalitionsfähig werden?

Ingo Arend 18.06.2009 | 18:16

schon interessant, dass immer die kleinen gebeten werden, endlich mal erwachsen zu werden. das vorbild der großen ist ja auch so überaus nachahmenswert. die spd ist weder regierungs- noch oppositionsfähig, glaubt aber, sie könne der linken abverlangen, erst mal "koalitionsfähig" zu werden. damit verdeckt sie nur, dass sie (links)-programmatisch nullkommanull auf der pfanne hat. gleichzeitig soll den radikaleren forderungen der linken der zahn gezogen werden. übrigens: wer das machiavellistische gebaren von herrn lafontaine als hindernis für eien mögliche koalition hinstellt, müsste der nicht endlich auch mal der hölzernen flachpfeife müntefering den laufpass geben? von der man eigentlich noch nie was zukunftsweisendes gehört hat.

manstruator 26.06.2009 | 17:35

eine nachahmenswerte argumentation :)

>> mehr
manstruator
berliner bildungs bürger
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
1 Jahr 5 Wochen
Zuletzt aktiv:
19.03.2010
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 12
Kommentare: 103
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
15:38
ruhrrot hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:37
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:36
mh hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:28
ruhrrot hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:25
ruhrrot hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Fussballarena/Wahlkampfarena (community)
MIssbrauchsdebatte

portlet_missbrauch.png

Aktuelle Ausgabe bestellen
Freiwillige vor!

Ausgabe 11/10
18.03.2010

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 2.90 €

>> bestellen

probeabo260x120.jpg

Buch der Woche

11bdw.png

WKA_Powerradio

WKA_portlet_powerradio.png

Freitag unterstuetzt

portlet_polit_camp01.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG