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Dienstmädchenträume

Max Brod war mehr als nur der Herausgeber des Nachlasses von Franz Kafka. Das zeigt eine neue Werkauswahl

Die Wahrheit liegt auf dem Syntagma-Platz

Deutschland schickt seinen besten Mann zur Beziehungsarbeit nach Athen: Otto Rehhagel. Was er über die hohe Kunst der Diplomatie wissen sollte. Unser Lexikon der Woche

Der Kafka aus Mexiko

Pünktlich zum 80. Geburtstag kann man mit dem Wagenbach-Verlag den großen Autor Sergio Pitol entdecken

Auf der Spur der Steine

Ein Künstler untersucht im Ost-Berliner Plattenbauviertel Marzahn Beton und Kiesel mit geologischen Methoden. Warum macht er das?

Die Zukunft der Proteste

Was wird aus Occupy und Indignados? Ein Interviewband zum globalen Aktivismus versammelt Perspektiven zeitgenössischer Denker

Wer hat mich gemacht?

„Was wir erben“ von Björn Bicker ist weiß Gott nicht der erste Roman einer Vatersuche. Aber er kommt ganz ohne Klischees aus

About Schmidt

„Schneckenmühle“ ist ein Roman über Kindheit in der DDR, aber mit Ostalgie soll man Jochen Schmidt nicht kommen

Eine Unterart von Gerümpel

Steffen Popp wird zu Recht hoch gelobt: Sein neuer Band fördert das fröhliche Verirren in der Sprache

Wie politisch seid ihr?

Große Begriffe wie Revolte, Markt und Kapitalismus drängen zurück in die Romane. Viele Autoren suchen längst nach der richtigen Form für unsere krisenhafte Gegenwart

Lieber nicht

Starschriftsteller Philip Roth, der am 19. März 80 Jahre alt wird, hat angekündigt, nie mehr zu schreiben. Nicht der einzige Kompetenzverweigerer. Das Lexikon der Woche

Auch unten ist er allein

Ungeheuer komplex und radikal entschleunigt: Chris Ware sprengt mit „Jimmy Corrigan“ die Grenzen des Genres und rührt den Leser zu Tränen

Demos an die Macht

Das Megaprojekt ist eigentlich gescheitert, aber trotzdem wird es weiter gebaut. Das zeigt: Die Politik ist der Lage nicht gewachsen

Michael Jäger

Lustige Denunziation

Helmut Wietz kratzt in seinem nun vollendeten Comic „Der Tod von Adorno“ weiter am Mythos der 68er – begonnen hat er vor 40 Jahren

Kein Turm, dafür Thüringen

In seinem Buch “Brüder und Schwestern“ zeichnet Birk Meinhardt das Leben der einfachen Leute in der DDR – jenseits der Restbestände der Bourgeoisie

Wie es ist, niemand zu sein

Anna Weidenholzer zeigt in "Der Winter tut den Fischen gut" eindrücklich, was Arbeitslosigkeit aus Menschen macht

Durch leere Häuser fegt der Wind

Der Bürgerkrieg zerstört nicht nur Leben, Städte und eine nationale Infrastruktur – sondern auch das jahrhundertealte Miteinander der Konfessionen

Leidenschaft für die Sache

Alljährlich sind neben Romanen und Übersetzungen auch fünf Sachbücher nominiert: "Gruppe 47", "Faces", "Gekaufte Zeit", "Die Belasteten" und "Der aufrechte Gang"

Nein Danke!

Bohrungen nach Schiefergas lassen Bürger um ihr Trinkwasser fürchten. Das Problem ist aber größer: Das neue Verfahren macht den Klimaschutz kaputt

Tödliches Nichtwissenwollen

In seinem neuen Buch beschreibt Götz Aly das System nationalsozialistischer „Sterbehilfe“ – an das wir uns bis heute nicht erinnern wollen

Ulrike Baureithel

Was verdient Winterkorn?

Der Historiker Hans-Ulrich Wehler und der US-Starphilosoph Michael Sandel erforschen Ungleichheit und Gerechtigkeit. Zwei Anleitungen, die richtigen Fragen zu stellen

Lektion in Gastfreudschaft

Daniel Weißbrodt nimmt den Leser mit auf eine lange Reise von Regensburg bis zum schwarzen Meer in seinem Faltboot

Michael Angele