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Dienstmädchenträume
Max Brod war mehr als nur der Herausgeber des Nachlasses von Franz Kafka. Das zeigt eine neue Werkauswahl
Die Wahrheit liegt auf dem Syntagma-Platz
Deutschland schickt seinen besten Mann zur Beziehungsarbeit nach Athen: Otto Rehhagel. Was er über die hohe Kunst der Diplomatie wissen sollte. Unser Lexikon der Woche
Der Kafka aus Mexiko
Pünktlich zum 80. Geburtstag kann man mit dem Wagenbach-Verlag den großen Autor Sergio Pitol entdecken
Auf der Spur der Steine
Ein Künstler untersucht im Ost-Berliner Plattenbauviertel Marzahn Beton und Kiesel mit geologischen Methoden. Warum macht er das?
Die Zukunft der Proteste
Was wird aus Occupy und Indignados? Ein Interviewband zum globalen Aktivismus versammelt Perspektiven zeitgenössischer Denker
EB | S21 Endlich! Die Wahrheit über wahre Gründe
Die Sensation ist perfekt. S21 war von Anfang für ganz andere Zwecke geplant, als irgend ein klar denkender Mensch je hätte vermuten können.
Wer hat mich gemacht?
„Was wir erben“ von Björn Bicker ist weiß Gott nicht der erste Roman einer Vatersuche. Aber er kommt ganz ohne Klischees aus
About Schmidt
„Schneckenmühle“ ist ein Roman über Kindheit in der DDR, aber mit Ostalgie soll man Jochen Schmidt nicht kommen
Das ist doch wohl das Mindeste!
Lohnuntergrenzen sind längst europäischer Standard. Dem sollte sich auch Deutschland nicht länger verschließen
Eine Unterart von Gerümpel
Steffen Popp wird zu Recht hoch gelobt: Sein neuer Band fördert das fröhliche Verirren in der Sprache
Wie politisch seid ihr?
Große Begriffe wie Revolte, Markt und Kapitalismus drängen zurück in die Romane. Viele Autoren suchen längst nach der richtigen Form für unsere krisenhafte Gegenwart
Lieber nicht
Starschriftsteller Philip Roth, der am 19. März 80 Jahre alt wird, hat angekündigt, nie mehr zu schreiben. Nicht der einzige Kompetenzverweigerer. Das Lexikon der Woche
Auch unten ist er allein
Ungeheuer komplex und radikal entschleunigt: Chris Ware sprengt mit „Jimmy Corrigan“ die Grenzen des Genres und rührt den Leser zu Tränen
Demos an die Macht
Das Megaprojekt ist eigentlich gescheitert, aber trotzdem wird es weiter gebaut. Das zeigt: Die Politik ist der Lage nicht gewachsen
Lustige Denunziation
Helmut Wietz kratzt in seinem nun vollendeten Comic „Der Tod von Adorno“ weiter am Mythos der 68er – begonnen hat er vor 40 Jahren
Kein Turm, dafür Thüringen
In seinem Buch “Brüder und Schwestern“ zeichnet Birk Meinhardt das Leben der einfachen Leute in der DDR – jenseits der Restbestände der Bourgeoisie
Wie es ist, niemand zu sein
Anna Weidenholzer zeigt in "Der Winter tut den Fischen gut" eindrücklich, was Arbeitslosigkeit aus Menschen macht
Gemütlicher Eskapismus
Ralph Dohrmanns Roman "Kronhardt" ist auch eine sympathisch vertrödelte Hamlet-Version
Durch leere Häuser fegt der Wind
Der Bürgerkrieg zerstört nicht nur Leben, Städte und eine nationale Infrastruktur – sondern auch das jahrhundertealte Miteinander der Konfessionen
Leidenschaft für die Sache
Alljährlich sind neben Romanen und Übersetzungen auch fünf Sachbücher nominiert: "Gruppe 47", "Faces", "Gekaufte Zeit", "Die Belasteten" und "Der aufrechte Gang"
Nein Danke!
Bohrungen nach Schiefergas lassen Bürger um ihr Trinkwasser fürchten. Das Problem ist aber größer: Das neue Verfahren macht den Klimaschutz kaputt
Tödliches Nichtwissenwollen
In seinem neuen Buch beschreibt Götz Aly das System nationalsozialistischer „Sterbehilfe“ – an das wir uns bis heute nicht erinnern wollen
Natur ist nicht demokratisch
Andreas Möller schreibt eine Polemik gegen das grüne Denken und sagt dabei leider nichts Neues
Was verdient Winterkorn?
Der Historiker Hans-Ulrich Wehler und der US-Starphilosoph Michael Sandel erforschen Ungleichheit und Gerechtigkeit. Zwei Anleitungen, die richtigen Fragen zu stellen
Lektion in Gastfreudschaft
Daniel Weißbrodt nimmt den Leser mit auf eine lange Reise von Regensburg bis zum schwarzen Meer in seinem Faltboot