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Bis zur Schlossallee

Nicht nur Ausbeutungslogik: Andreas Tönnesmann erforscht in "Monopoly: Das Spiel, die Stadt und das Glück" die Kulturgeschichte des Brettspiels

Einsamkeit und Freiheit

Wird die Promotion jetzt überflüssig? In der Diskussion um die „Open Science“ wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet

Etwas geht zu Ende

Ralf Schröder war ein kenntnisreicher Vermittler der Sowjet­literatur für den deutschsprachigen Raum. Sein Sohn hat nun die Fragment gebliebenen Erinnerungen herausgegeben

Wie magistral ist das denn?

Bekommt Stuttgart einen neuen Bahnhof, verkürzt sich die Reise nach Bratislava um 128 Minuten. Dann fahren wir doch mal los

"Der schlitzohrige Jude"

Vivien Steins Buch wirft dem Berliner Kunstsammler Heinz Berggruen vor, Jude und kein Held zu sein. Woraus man lernen kann, dass die Vergangenheit lange Schatten wirft

Das Gras, das Wasser, die Bäume

Der Filmkritiker und gelernte Buchdrucker Helmut Färber hat einen wunderbar feinfühligen Band über Jean Renoir und dessen Film „Partie de Campagne“ geschrieben

Leben heißt sterben lernen

Der Tod passt nicht in die Lebensplanung. Wie mit ihm heute umgegangen wird und welche Konventionen auch auf dem Prüfstand stehen, lesen Sie in unserem Lexikon der Woche

Die risikolose Gesellschaft

Hüten Sie sich vor allem, was es gibt? Unser Autor sieht am Horizont die Fahrradhelm- und Warnwestenpflicht heranziehen und argumentiert schon mal vorbeugend dagegen

Don't Cry Baby

Johnny Depp kann machen, was er will: Sein Image als Sex-Symbol und weltcoolster Schauspieler wird er einfach nicht los. Begegnung mit einem Superhelden

Friedliche Parallelwelt

In „Sieben Frauen aus Tripolis“ schildert der libysche Autor Kamal Ben Hameda Kindheit so, wie wir sie schon fast vergessen haben

Schafft das Amt ab!

Nach dem Auffliegen der Neonazi-Mordbande wird der Ruf nach einem NPD-Verbot wieder lauter. Aber hilft das gegen rechtsradikale Militanz? Das Problem ist der Verfassungsschutz

Im Angstraum

Im Südosten Berlins engagieren sich Bürger gegen Neonazis. Doch die Regierung verlangt von ihnen: Misstraut euren Mitstreitern

Sturz von der Klippe

Der neue Roman von Antje Rávic-Strubel erzählt eine unwahrscheinliche ­Liebesgeschichte. Beinahe wäre er an Überladenheit gescheitert

Bajuwarischer Exzentriker

Lange nichts mehr gelesen zu Werner ­Herzog. Ein neuer Sammelband versteht sich als ­Hommage und Analyse zugleich

Auf zu Curry 36

Kurios: Der neue Roman des einstmaligen Shooting Stars DBC Pierre macht aus Berlin einen antikapitalistischen Hort

Immer wieder durch die Drehtür

In einer reichen Stadt wie New York leben 1,4 Millionen ­Menschen mit Hunger. Sie brauchen Orte wie die ­Yorkville Common Pantry, um ihre Not etwas zu lindern

Stasi sagte doch keiner

Klaus Pohl verspielt einen Jahrhundertstoff: die Geschichte der Künstler- und Intellektuellenfamilie Brasch

Warum beteiligen Sie sich am Protest?

Occupy-Aktivisten aus Deutschland, Spanien, Israel und Chile, erzählen im Gespräch mit Guardian-Redakteuren, warum sie auf die Straße gehen

Das Los der Kofferkinder

Wer über die Geschichte der türkischen Migranten reden will, muss das Schicksal der zweiten Generation der heute 35- bis 50-Jährigen kennen

Einer zum Reden

Casper gilt im HipHop-Kosmos als braver Rapper. Deswegen wollen Frauen nach den Konzerten auch nur eins: ihm ihre Lebensgeschichte erzählen

Auf allen Kanälen des Kapitals

Hat Peter Trawny das Traktat zur Stunde geschrieben? Sein „Medium und Revolution“ erinnert jedenfalls sofort an das Manifest „Der kommende Aufstand“

Wir sind viele

Egal ob Tahrir-Bewegung, Empörte oder Occupy: Der Protest stößt sich weltweit gegenseitig an. Bei allen Unterschieden: Es sind nicht nur Zelte, die die Demonstranten einen