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Auf Pferde wetten, die niemals laufen
Der britische Politologe Colin Crouch schlägt den Neoliberalismus auf seinem eigenen Feld, und wir schauen gebannt zu
Potenzielle Pflichtlektüre
Nun hat auch Jan Böttcher einen Lehrerroman geschrieben. Aber sein Boden heißt Musik, und der ist sehr gut, fast schon zu gut bestellt
Was Nora Gomringer sehr gut in den Mund passt
Am 15. Oktober wird ihr der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache verliehen – und es gibt neue Bücher der Autorin von "Klimaforschung"
Fundgruben für Literaturliebhaber
Die „Neue Rundschau“ feiert munter ihren 125. Geburtstag. Soll keiner sagen, die deutschen Kultur- und Literaturzeitschriften seien tot. Ein Rundgang
Zynische Sezier-Stunde
Judith Schalansky schickt in ihrem gelungenen Roman „Der Hals der Giraffe“ eine Biologie-Lehrerin ins sozialistische Labor
Die Wahrheit jenseits der Buchstaben
Navid Kermani hat für seinen neuen Roman "Dein Name" zwei Ko-Autoren engagiert: das Sein und das Nichts
Der Kunst entkommt keiner
Der Weg vom Schmutz zum Kanon wird immer kürzer. In diesem Prozess ist die Verschriftlichung des Mündlichen das Hauptgeschehen. Eine Kritik der Gegenwartsliteratur
Desillusionskunst
Mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" hat Eugen Ruge den deutschen Buchpreis gewonnen. Zu Recht meint unser Rezensent
Hetzjagd im Stehen
Jan Brandt schreibt in "Gegen die Welt" über den verdächtigen Jungen in der Kleinstadt. Nicht nur ein großartiger Roman. Brandt hat auch die ideale Erzählform erfunden
Zusatzlöwe besucht Philosophen
Ein feiner Knochen nicht nur für Akademiker: Sibylle Lewitscharoff und ihre Fantasie über Hans Blumenberg
Das Schweigen der Pilze
Ein erschreckender Bildband zeigt das Wohnhaus des Schriftstellers Peter Handke – Nahrung für den Handke-Hasser
Die Wütenden
Facebook, Liebe per SMS und tägliche Horrorszenarien – ergibt das noch Sinn? Die jungen wütenden Autoren finden sich mit den bekannten Antworten nicht ab
Unbritische Emphase
Kritiker James Wood lehrt den Genuss von Literatur, vor allem die Kunst, Kunst von Nichtgekonntem zu unterscheiden. Sein Buch ist so unterhaltsam wie belehrend
Affaire Nofretete in neuem Licht
Über die Rückgabe der Nofretete wird zu wenig diskutiert, meint die Kunstgeschichtsprofessorin Bénédicte Savoy. Nun veröffentlicht sie ein Buch mit erhellenden Fakten
Kleists Gedankenstrich
Marlene Streeruwitz schildert in "Die Schmerzmacherin" das Schicksal einer Frau, die eigentlich schon aufgehört hat zu leben. Das passt zu ihrem typisch punktierten Sound
Für das Feuilleton
Siegfried Kracauer als Zeitungsschreiber kann man immer wieder neu für sich entdecken. Band 5 der Werkausgabe hilft einem dabei
Eine Reise ins fränkische Exil
In Michael Buselmeiers Roman "Wunsiedel" bleiben autobiografische Züge nicht unentdeckt. Der Leser leidet mit dem Helden
Die karge Poesie einer Gräte
Angelika Klüssendorfs "Das Mädchen" beschreibt ein prekäres Milieu und macht das Benachteiligtsein unerbittlich einprägsam
Literatur im Zeichen des Burn-Out
"Sickster": Thomas Melle schreibt einen furiosen Roman über junge Leute, die erst in der Anstalt wieder kreativ werden können
Ich bin mehrere
Der Begriff der "Rolle" stammt ursprünglich aus dem Theater. In der Salzburger Ausstellung "Rollenbilder – Rollenspiele" ist er sehr viel weiter gefasst. Das ist anregend
Mit SED und Trompeten
Was als missliebige Sache anfing, endete als Staatskunst. Karlheinz Drechsel blickt zurück auf die wechselhafte Geschichte des Jazz in der DDR
Dagegen ist Murdoch ein Sozialist
Wissenschaftsverlage schröpfen nicht nur die Forschung. Sie betrügen auch die Öffentlichkeit, die sich keinen freien Zugang zu den überteuerten Publikationen leisten kann
Filme interessieren mich nicht
Oskar Roehler über sein Romandebüt "Herkunft", seine schreckliche Kindheit und die Frage, warum er der beste Regisseur seiner Generation ist
Im Namen der Rose
Es ist die erste Tournee des Freedom Theatre nach dem Tod von Juliano Mer Khamis. Im Anschluss redete das Publikum dann auch lieber über Politik als über die Vorführung
Streikwelle am Nil
Die Ausstände der Lehrer, Ärzte und Transportarbeiter in Ägypten zeigen: Im Kampf für gesellschaftliche Veränderungen spielen zunehmend soziale Fragen eine Rolle