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Keine Flucht ins Vergessen
Lange hat es gedauert, bis die Verbrechen der Pol-Pot-Zeit in Kambodscha auch das juristische Nachspiel bekommen, das sie verdienen. Heute ist es endlich soweit
Das Tor weit aufgestoßen
Präsident Chávez hat mit dem gewonnenen Verfassungsreferendum Mut und Entschlusskraft bewiesen, wie man sie sich auch von Kanzlerin Merkel derzeit wünschen würde
Wer keine Vermögensteuer hat, riskiert Staatsschulden
Die ab 2020 ins Auge gefasste Schuldenbremse Bund muss mit einer umfassenden Steuerreform verbunden werden, sagt der Ökonom Michael Krätke
Sturm auf die Zitadelle
Die Taliban zeigen US-Sonderbotschafter Holbrooke, dass er nicht in den Süden oder Westen reisen muss, um sie zu treffen. Sie sind auch in Kabul präsent
Die stille Reserve
Die US-Regierung will sich von Osteuropas Eliten nicht für ideologische Spielchen vereinnahmen lassen. Statt alter Feindbilder braucht Obama neue Partnerschaften
Was war, was bleibt?
Was hat wer bei der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt? Wie ist das zu bewerten? Und welche Bilanz ziehen die Kritiker?
Abschied vom Frieden
Wenn das Weiße Haus eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern wirklich will, ist es egal, ob künftig Livni oder Netanyahu regieren
Die Stunde der Warlords
Wie auch immer die heutige Wahl in Israel ausgeht, eine Verständigung mit den Palästinensern dürfte danach noch schwieriger sein: gewinnen wird eine Kriegspartei
Neue Amerikaner, neue Europäer
Die neue US-Regierung will die osteuropäischen Staaten nicht erneut wie George W. Bush gegen das „alte Europa“ und Russland instrumentalisieren
Keine Schwarzen Messen
Die NATO sollte defensiver agieren, fordern Deutschland und Frankreich vor der Münchner Sicherheitskonferenz. Ein Gespräch mit dem CDU-Außenpolitiker Willy Wimmer
Streicheleinheiten sind nicht zu erwarten
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz will US-Vizepräsident Biden über die künftige Afghanistan-Politik der Obama-Regierung reden und die NATO in die Pflicht nehmen
Bürgerkrieg im Ostkongo
Die immer wieder auflackernden Kämpfe in der kongolesischen Kivu-Provinz sind entscheidend auf den Völkermord von 1994 in Ruanda zurückzuführen
Keine neuen Eiertänze
Wird die US-Außenpolitik umprogrammiert, sollte die deutsche bald das Ihre tun, die Codes zu ändern. Ist Bundesaußenminister Steinmeier deshalb heute in Washington?
Wenn der Staat gegensteuert
In der EU sind viele Anti-Krisen-Programme nationale Alleingänge, im Umgang mit den maroden Banken unterscheiden sich Deutschland und Großbritannien erheblich
Einstürzende Sandburgen
Die mögliche Verstaatlichung der Münchner Bank Hypo Real Estate läutet eine neue Runde der Bankenrettung ein – der Staat als Banker und Schrotthändler
Weltgericht
Sicher ist der einstige kongolesische Rebellenführer Thomas Lubanga alles andere als eine Lichtgestalt. Gewiss verdient er es, wegen der Rekrutierung ...
Wenn Täter zu Therapeuten werden
Der Ökonom Rudolf Hickel über das Versagen des Bankenrettungsfonds und einen Währungsschnitt als Ultima Ratio
Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit?
Noch nie in einem Nahostkrieg seit 1947 ist den Vereinten Nationen durch Israel das Recht auf Präsenz so bestritten worden wie in den 20 Tagen der Schlacht um Gaza
Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit?
Noch nie in einem Nahostkrieg seit 1947 ist den Vereinten Nationen durch Israel das Recht auf Präsenz so bestritten worden wie in den 20 Tagen der Schlacht um Gaza
Achse des Guten
Außenminister Steinmeier will ehemalige Guantanamo-Gefangene in Deutschland aufnehmen. Merkwürdig: Bei dem Deutsch-Türken Kurnaz hat er sich noch ganz anders verhalten
"Der Fonds hat versagt"
Mit einer „Bad Bank light“ ließe sich die Kreditsperre der Banken aufbrechen, sagt der Ökonom Rudolf Hickel. Oder durch neue Teilverstaatlichungen
Achterbahn
Selten war eine EU-Präsidentschaft in den ersten 20 Tage so gefordert und überfordert. Gas und Gaza waren die Themen, an denen sich Tschechiens ...
Ehrenhaftes Patt
Von Nordirland lernen heißt vor allem - Nur mit Hamas wird es Frieden geben
Kreuz des Südens
Lateinamerikas Kirchen verurteilen den "Geldimperialismus"
Kreuz des Südens
Die katholischen Gemeinden Lateinamerikas, die schon immer mit den Bewegungen der Landlosen sympathisierten, verurteilen seit 40 Jahren den "Geldimperialismus"