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Keine Flucht ins Vergessen

Lange hat es gedauert, bis die Verbrechen der Pol-Pot-Zeit in Kambodscha auch das juristische Nachspiel bekommen, das sie verdienen. Heute ist es endlich soweit

Lutz Herden

Das Tor weit aufgestoßen

Präsident Chávez hat mit dem gewonnenen Verfassungsreferendum Mut und Entschlusskraft bewiesen, wie man sie sich auch von Kanzlerin Merkel derzeit wünschen würde

Lutz Herden

Sturm auf die Zitadelle

Die Taliban zeigen US-Sonderbotschafter Holbrooke, dass er nicht in den Süden oder Westen reisen muss, um sie zu treffen. Sie sind auch in Kabul präsent

Lutz Herden

Die stille Reserve

Die US-Regierung will sich von Osteuropas Eliten nicht für ­ideologische Spielchen vereinnahmen lassen. Statt alter Feindbilder braucht Obama neue Partnerschaften

Lutz Herden

Was war, was bleibt?

Was hat wer bei der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt? Wie ist das zu bewerten? Und welche Bilanz ziehen die Kritiker?

Abschied vom Frieden

Wenn das Weiße Haus eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern wirklich will, ist es egal, ob künftig Livni oder Netanyahu regieren

Lutz Herden

Die Stunde der Warlords

Wie auch immer die heutige Wahl in Israel ausgeht, eine Verständigung mit den Palästinensern dürfte danach noch schwieriger sein: gewinnen wird eine Kriegspartei

Lutz Herden

Neue Amerikaner, neue Europäer

Die neue US-Regierung will die osteuropäischen Staaten nicht erneut wie George W. Bush gegen das „alte Europa“ und Russland instrumentalisieren

Lutz Herden

Keine Schwarzen Messen

Die NATO sollte defensiver agieren, fordern Deutschland und Frankreich vor der Münchner Sicherheitskonferenz. Ein Gespräch mit dem CDU-Außenpolitiker Willy Wimmer

Lutz Herden

Streicheleinheiten sind nicht zu erwarten

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz will US-Vizepräsident Biden über die künftige Afghanistan-Politik der Obama-Regierung reden und die NATO in die Pflicht nehmen

Lutz Herden

Bürgerkrieg im Ostkongo

Die immer wieder auflackernden Kämpfe in der kongolesischen Kivu-Provinz sind entscheidend auf den Völkermord von 1994 in Ruanda zurückzuführen

Lutz Herden

Keine neuen Eiertänze

Wird die US-Außenpolitik umprogrammiert, sollte die deutsche bald das Ihre tun, die Codes zu ändern. Ist Bundesaußenminister Steinmeier deshalb heute in Washington?

Lutz Herden

Wenn der Staat gegensteuert

In der EU sind viele Anti-Krisen-Programme nationale Alleingänge, im Umgang mit den maroden Banken unterscheiden sich Deutschland und Großbritannien erheblich

Lutz Herden

Einstürzende Sandburgen

Die mögliche Verstaatlichung der Münchner Bank Hypo Real Estate läutet eine neue Runde der Bankenrettung ein – der Staat als Banker und Schrotthändler

Weltgericht

Sicher ist der einstige kongolesische Rebellenführer Thomas Lubanga alles andere als eine Lichtgestalt. Gewiss verdient er es, wegen der Rekrutierung ...

Lutz Herden

Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit?

Noch nie in einem Nahostkrieg seit 1947 ist den Vereinten Nationen durch Israel das Recht auf Präsenz so bestritten worden wie in den 20 Tagen der Schlacht um Gaza

Lutz Herden

Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit?

Noch nie in einem Nahostkrieg seit 1947 ist den Vereinten Nationen durch Israel das Recht auf Präsenz so bestritten worden wie in den 20 Tagen der Schlacht um Gaza

Lutz Herden

Achse des Guten

Außenminister Steinmeier will ehemalige Guantanamo-Gefangene in Deutschland aufnehmen. Merkwürdig: Bei dem Deutsch-Türken Kurnaz hat er sich noch ganz anders verhalten

Lutz Herden

"Der Fonds hat versagt"

Mit einer „Bad Bank light“ ließe sich die Kreditsperre der Banken aufbrechen, sagt der Ökonom Rudolf Hickel. Oder durch neue Teilverstaatlichungen

Achterbahn

Selten war eine EU-Präsidentschaft in den ersten 20 Tage so gefordert und überfordert. Gas und Gaza waren die Themen, an denen sich Tschechiens ...

Lutz Herden

Ehrenhaftes Patt

Von Nordirland lernen heißt vor allem - Nur mit Hamas wird es Frieden geben

Lutz Herden

Kreuz des Südens

Die katholischen Gemeinden Lateinamerikas, die schon immer mit den Bewegungen der Landlosen sympathisierten, verurteilen seit 40 Jahren den "Geldimperialismus"