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Himmelreich auf Erden
Gegen die friedlose Demokratie hilft nur der Runde Tisch. Eine Rede über Heinrich Heine, Deutschland und die Wende von 1989
Den Kuschelsender in seinem Quatsch hält weder Ochs noch Esel auf
"Die Grenze" auf Sat.1 ist einfach nur peinlich. Am allerpeinlichsten wirken die Einspieler aus der Familie des Senders
Feilschen um Afrika
Vor 125 Jahren teilten die europäischen Großmächte in Berlin einen ganzen Kontinent unter sich auf. Die Folgen dieser imperialen Willkür sind bis heute zu spüren
Westfernsehen im Ostfernsehen
Vor 50 Jahren ging die Sendung „Der Schwarze Kanal“ auf Jungfernfahrt und sollte dem DFF als agitatorisches Hardcore-Programm bis zum Herbst 1989 erhalten bleiben
Punktgenaue Tabubrüche
Merkels Frisur, Lafontaines Abgang, Schmidts Dienstwagen: Seit Jahren macht sich der Autoverleiher Sixt in seinen Werbekampagnen über Politiker lustig. Nun wurde Erich Sixt geadelt
Personalüberhang 23 Prozent
Schon bald nach der "Wende" vom Herbst 1989 lernt die Belegschaft des DDR-Kombinats Kraftwerke im Lausitzer Braunkohlerevier mit dem zuvor Undenkbaren umzugehen
Yin und Yang
Vor 30 Jahren begann in Ho-Chi-Minh-Stadt die Politik der vietnamesischen Perestroika. Seither balanciert das Land auf dem schmalen Grat des Systemwechsels
Gerüchte und Fehlinformationen
Seit 2008 untersuchen Münchner Zeithistoriker die mit braunen Flecken übersäte Geschichte des BdV. Ein Ergebnis lässt auf sich warten. Und die Linke hat neue Fragen
Nichts dem Zufall überlassen
Anfang Februar 1990 will Südafrikas Präsident Frederik Willem de Klerk seinen prominentesten Gefangenen freilassen, doch Nelson Mandela winkt zunächst ab
Ende eines Systems
Vor zehn Jahren wurde mit der CDU-Spendenaffäre die Ära Kohl beendet und damit auch die Treue zum „Rheinischen Kapitalismus“ gekappt
Auf dem (Ab-)Sprung
Als Walter Ulbricht Ende der sechziger Jahre der DDR eine effizientere Ökonomie verschaffen will, kollidiert er mit Moskau und bereitet unfreiwillig seinen Sturz vor
Am Rande der Legalität
Eine Historikergruppe um Norbert Frei erforschte das bewegte Leben Friedrich Flicks
Neuköllner Esperanto
Eine Berliner Schule war während der Weimarer Republik ein Beispiel für moderne Reformpädagogik. Die Nazis ließen davon ab 1933 nichts übrig
Wer passt zu Giovanni di Lorenzo?
Charlotte Roche will nach nur vier Monaten lieber nicht mehr die Talkshow "3 nach 9" moderieren. Nur wer könnte den Job an der Seite von Giovanni di Lorenzo dann machen?
Kirchenasyl in Lobetal
Als der ehemalige DDR-Partei- und Staatschef Anfang 1990 ein Obdach sucht, nimmt ihn Pfarrer Uwe Holmer trotz aller Anfeindungen und Widerstände in seinem Haus auf
Kein Fall Luxemburg
Eine Leiche in der Charité hat monatelang für Schlagezeilen gesorgt. Der Verdacht, es handele sich um die berühmte Sozialisten bestätigte sich jedoch nicht
Nichts gewonnen, nichts verloren
Auch wenn der klerikale Allmachtsanspruch des Revolutionsführers Ayatollah Chamene’i bedroht sein mag, gilt das Gleiche nicht für die Islamische Republik
Was schaut man an Silvester?
Same procedure as last year? Nicht unbedingt, dank Youtube gibt es auch an Silvester Alternativen zur hundertsten Wiederholung von "Dinner for One". Ein paar Vorschläge
50 Jahre LPG
Zum Jahreswechsel 1959/60 stand die DDR an der Schwelle zu einem „sozialistischen Frühling“ auf dem Lande. Unerbittlich schlug die Stunde der Genossenschaften
Die Kraft der Gedanken
Im Spätherbst der Sowjetunion wollte das Staatsfernsehen seine Zuschauer mit Hilfe eines Wunderheilers auf „neue Aufgaben“ einstimmen und so die Perestroika retten
Körper, die Geschichte machten
"Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland" im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig. Sport ist darin Spielball der Politik, solange nur die Mauer steht
Geschlossene Vorstellung
Zwischen 1933 und 1941 bot der „Jüdische Kulturbund“ ausgegrenzten Künstlern ein Exil im eigenen Land. Bis heute eine umstrittene Tat
Plan oder Markt
Die Bürgerbewegungen durchquerten den DDR-Wendeherbst nicht im ökonomischen Blindflug, wie eine Konferenz des Neuen Forums Ende 1989 bezeugt
Alter Adam und alte Eva
Als die DDR zu verschwinden begann, warnte Günter Gaus vor den neuen Dogmen, die nun galten. Der "Freitag"-Herausgeber wäre am 23. November 80 Jahre alt geworden
Wenn Geschichte nur stört
Wer den 9. November 1989, die Mauer und den Mauerfall aus ihren historischen Verankerungen reißt, springt leider entschieden zu kurz