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Interieurs einer Biografie

Einar Schleef war ein großer Theatermann. Als bildender Künstler ist er kaum bekannt. Das will eine Hallenser Schau ändern: "Ich bin ein anderer in mir. Lebensorte“

Störfälle? Biblis B sticht!

Erst gehörte es Technikgläubigen, dann Ironikern. Heute verhandelt das Quartett die großen politischen Probleme – von Atomausstieg bis Schuldenkrise

Frivolität der Krise

Ist Irrationalität vorhersagbar? Viele Bücher sagen: ja. Bauchgefühle haben System. Daniel Kahneman ist der Mann, der das bewiesen hat

Auf der Suche nach dem rechten Teufel

Was soll die Skepsis an der Revolution? Die arabische Welt hat in diesem Jahr gelernt, Nein zu sagen zu ungeliebten Machthabern – auf demokratischem Weg. Ist das nichts?

Wo die braven Leute wohnen

Warum hassen alle den Prenzlauer Berg? Am einstigen Sehnsuchtsort der Berliner Republik ist die Vision der Wiedervereinigung an ein Ende gekommen

Raus aus dem Untergrund

Wie die drei Neonazis in den Terror ­abglitten – diese ­Geschichte wird nicht erzählt. Denn sie rührt an Ost-West-Tabus

Er war immer schon da

Konstantin Wecker und Prinz Chaos II. trennen fast 30 Jahre. Franz Josef Degenhardt hat beiden gezeigt, was ein Liedermacher ist. Auch weil er so vehement angefeindet wurde

Das Schönste, was es gibt

Als die zwanziger Jahre golden oder nur schaumgolden sind, machen sanfte Männerstimmen grandios Karriere. Harry Frommermann wird zum Erfinder der „Comedian Harmonists“

Im Angstraum

Im Südosten Berlins engagieren sich Bürger gegen Neonazis. Doch die Regierung verlangt von ihnen: Misstraut euren Mitstreitern

Ein Hyde Park für Berlin

Vor dem Brandenburger Tor haben der "Speakers’ Corner Trust" und Google einen Tag lang einen Ort für freie Meinungsäußerung geschaffen. Und jeder durfte mal ans Mikrofon

Wo Uhly den Most holt

Der Secession Verlag ist der Newcomer 2011. Das Buch "Adamsfuge" ist ein ziemlicher Erfolg – und längst nicht der einzige

Über ich ist wir

Das Ich ist die Figur der Gegenwart: Denn Gemeinschaft herzustellen, funktioniert heute nicht mehr – außer durch die Vernetzung der vielen sozialen Ichs

Stasi sagte doch keiner

Klaus Pohl verspielt einen Jahrhundertstoff: die Geschichte der Künstler- und Intellektuellenfamilie Brasch

Das Archiv der Migration

50 Jahre Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei: Wer an die Zukunft denkt, muss sich erinnern können. Ein Plädoyer für eine deutsche Geschichte

Liebe ist stärker als das Rot

Was für eine Idee: Leander Haußmann dreht über das Moskauer "Hotel Lux" eine deutsche Komödie – mit Michael "Bully" Herbig in der Hauptrolle eines Stalin-Astrologen

Geh doch nach Berlin

Vor 20 Jahren erschien "Achtung Baby" und mit den rockromantischen Vorstellungen von U2 war Schluss. Für Berlin nur eine von vielen Episoden popmusikalischer Neu-Erfindung

Ich war um 3.41 Uhr im Dschungel

Zehn Jahre Tilli, Stark und Weber und eigentlich ein schöner Titel: Der Berliner "Tatort: Mauerpark" will trotz interessanter Momente aber viel zu viel

Freizeitbandarbeiter

Drei Versuche, mit der Berliner Band Mutter und deren neuem Album "Mein kleiner Krieg" etwas über die Gegenwart der Popmusik zu sagen

Eine Mauer auf Dauer

Lemi Ponifasio hat mit "Le Savali: Berlin" eine Szenenfolge auf hohem ästhetischen Niveau geschaffen. Leider funktioniert sie nicht: zu viele Mittel, zu viele Mitwirkende

Wer soll das alles lesen?

An biografischen Schriften herrscht derzeit kein Mangel: Rösler, Lahm, Schwarzer – und demnächst natürlich Steve Jobs. Aber wie verändert Facebook das Erinnerungs-Genre?

Das neue „Stuttgart 21“

Das Institut für Transurane will ausbauen. Es geht um ein millionenschweres Vorhaben und die Anwohner sind dagegen. Nun soll eine Mediation helfen

Saure Milch und große Keulen

Auf der Suche nach einem Rezept gegen den Bedeutungsschwund tut die Partei, was ihr doch selbst „nicht hilfreich“ erscheint: Sie führt Personaldebatten

Allein geherrscht

Unser Autor ist ein Apple-Fan der ersten Stunde. Als Steve Jobs zum Helden wurde und der Kontrollsucht verfiel, distanzierte er sich von ihm. Nun wird er nostalgisch

Die Wütenden

Facebook, Liebe per SMS und tägliche Horrorszenarien – ergibt das noch Sinn? Die jungen wütenden Autoren finden sich mit den bekannten Antworten nicht ab