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Iranischer Geist in Deutschland

Wir sind ja gerade alle kleine Iran-Experten. Aber was wissen wir über die Iraner, die bei uns leben? Ist ihr Beitrag zur Kulturszene bekannt? Ein kleines Who is Who.

Schwimmer im Meer

Wie man in Widersprüchen überleben kann. Interview-Bände mit Thomas Brasch und Heiner Müller

Freiheit zwischen Betonpfeilern

Warum der Alltag in Irans Hauptstadt in mancherlei Hinsicht dem Leben in einer US-amerikanischen Großstadt mehr ähnelt, als man in der Ära Ahmadinedschad vermuten sollte

Ich bin zusammengebrochen

Polen begeht den 20. Jahrestag der Wende. Tadeusz Mazowiecki wurde damals Premier. Ein Gespräch über Nikotinkonsum, die Wurzeln des Umschwungs und Solidarnosc heute

Mit Air Lingus ins Ungewisse

Der keltische Tiger hat aufgehört zu fauchen, jetzt liegt er im Sterben. Der soziale Zusammenhalt per skype sorgt dafür, dass die Jungen noch schneller das Land verlassen

Kranke Spiele

In Japan sind PC-Spiele beliebt, in denen Vergewaltigungen simuliert werden. Nach Protesten wollen Software-Produzenten die Spiele nun verbannen. Nicht alle ziehen mit

Der Saft der Sehnsucht

Der ­ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch über die Zerrissenheit seines Landes zwischen Europa und Russland und die Architektur der europäischen Stadt

Michael Angele

Endlich mal loslassen

Der sehnliche Wunsch danach, eine richtige "Generation" zu sein: Wenn 68er-Kinder erwachsen werden, nimmt ihr Papierausstoß zu und das Reflexionsvermögen ab

Die X-Akten der Zeitgeschichte

Kurras, ein Agent der DDR, der Wirbel um Rosa Luxemburgs Leiche: Nein, die Geschichte muss nicht umgeschrieben werden, sie muss ganz einfach geschrieben werden

Irgendwer gräbt immer eine Waffe aus

Bombenalarme, Brandsätze, Todesdrohungen: Noch scheint der Friedensprozess auf der Insel trotz der Zwischenfälle stabil, doch unter der Oberfläche gärt es

'68 muss nicht umgeschrieben werden

Über revolutionäre Gewalt und konterrevolutionäre Gegengewalt wurde im SDS bereits seit 1965 gestritten. Der Tod von Benno Ohnesorg 1967 hat beschleunigt, was im Gang war

Kurras, der Maulwurf

Auch wenn Karl Heinz Kurras für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet hat, mindert das die Verantwortlichkeit der Westberliner Staatsgewalt für den 2. Juni 1967 keineswegs

Ein anderer Traum der Welt

Peter Handke reist zu einer Nachschrift nach Serbien - ein eigensinniger literarischer Versuch, dem Land in der Wahrnehmung Westeuropas seine Wirklichkeit zurück zu geben

Der Zwang zur Freiheit

Durch die Digitalisierung kann sich das Wissen heute von bisherigen Beschränkungen lösen. Open Access bietet großartige Chancen für Wissenschaftler, Autoren und Verleger

Von allen guten Brüdern verlassen

Das Ende eines lange Zeit als unzerstörbar apostrophierten Bundes: Fast beiläufig wurde die DDR von der Sowjetunion ­abgeschoben – in die ­deutsche Einheit

Lutz Herden

Abseits des Spielfelds

Früher gab es Schlägereien in den Fankurven. Heute findet die Gewalt außerhalb der Stadien statt. Die Kuttenträger sind friedlicher, nun prügeln sich "Hooltras"

Bettina von Arnim ist eine von ihnen

Wiepersdorf in Brandenburg ist heute ein Künstlerhaus. Seit jeher sind es Frauen, die den Laden schmeißen und wenn eine stirbt, läuten die Kirchglocken einen halben Tag

Jenseits der Sprachmauer

Die Vergangenheit der beiden Teile Deutschlands wird in immergleicher Rhetorik behandelt. Dabei gäbe es Alternativen jenseits der klaren Raster von Schuld und Unschuld

Der Alex schreibt wieder Geschichte

Bei einer Ausstellung über die Revolution von 1989 kommen die Menschen miteinander ins Gespräch. Doch über verpasste Gelegenheiten und West-Arroganz schweigt die Schau

Michael Angele

Bitte recht friedlich

Keine Fotos und nichts anfassen. Beim Grenztourismus in der entmilitarisierten Zone zwischen den beiden verfeindeten Staaten kommt es vor allem auf eines an: Gehorchen

Solidarnosc kehrt 1989 den Rücken

Vor 20 Jahren trug die Gewerkschaft Solidarnosc wesentlich zum Sturz des Sozialismus in Polen bei. Jetzt will sie dieses Jubiläum nicht feiern, sondern protestieren