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Nicht blind

Die Perspektive der Palästinenser:innen kam zuletzt zu kurz. Muriel Asseburg füllt diese Lücke nüchtern und mit Sachverstand

Zwei Frauen machen ein Selfie vor einer Moschee mit Kuppeln. Eine Frau trägt ein Kopftuch, die andere eine schwarze Kopfbedeckung.

Ist das das Schicksal der Muslime?

Früher hatten wir eine vielschichtige Identität, geprägt von einer reichen Kulturgeschichte. Heute sieht man in uns nur noch gute oder schlechte Muslim:innen

Mann in Uniform hält Fahne der Europäischen Union vor einem Gebäude mit Spiegelungen von Flaggen.

Bitter und zynisch

Aufrüstung als Lehre aus Afghanistan? Das ist ein gefährlicher Irrweg. Abrüstung und eine EU-Außenpolitik, die auf politische Konfliktlösungen setzt, wären angesagt

Gangschaltung

VW und Daimler wollen keine Schaltautos mehr herstellen, das macht einige ziemlich betroffen. Ganz lässig hoch- und runterschalten, vergiss es. Unser Lexikon der Woche

Pedro Castillo geht vor einer Menge, die Fotos macht. Er trägt einen Hut und eine Schärpe.

Eklat auf Quechua

Die linke Regierung ist endlich im Amt, steht aber schon unter Beschuss

Mehr Migrationspolitik wagen

Zuwanderung und Integration sind für viele in Deutschland die wichtigsten politischen Themen – die Parteien ignorieren das

Silhouetten von zwei Soldaten mit Gewehren vor einem Sonnenuntergang.

Eine Guerilla hat Zeit

Das Scheitern des Westens am Hindukusch zeigt: Gebraucht wird eine deutsche Außenpolitik, die sich auch in die Lage eines Gegners versetzen kann

„Wohlstand baut Mauern“

Nationale Grenzen werden mehr und mehr zu halbdurchlässigen Filtern, die sich nur noch für Menschen öffnen, die ökonomisch erwünscht sind, sagt der Soziologe Steffen Mau

Ulrike Baureithel
Joe Biden und andere mit Masken legen die Hand aufs Herz, während Marines eine Sarg tragen.

Gestorben wird woanders

Die Supermacht gewinnt fast immer, auch in Afghanistan hat sie ihr wichtigstes Ziel erreicht

Menschen löschen ein brennendes Gebäude mit einem Wasserschlauch. Rauch steigt auf.

Jede Menge Brandstifter

Schon lange wird wegen Marokkos Landnahme in der Region gestritten, nun bricht Algerien den diplomatischen Kontakt ab. Die Krise spitzt sich zu

Olaf Scholz, ein Linkskanzler?

CDU und CSU sehnen sich nach Lagerwahlkampf, doch sie sollten gewarnt sein: Rote-Socken-Kampagnen waren schon immer Rohrkrepierer

Auf nach Afghanistan

Die Taliban brauchen Geld, die Volksrepublik hat Interesse an Bodenschätzen. Läuft da was?

Zwei Mädchen stehen vor einer rissigen Wand. Eines hält sich die Hände vor den Mund.

Soll die Bundeswehr es wieder tun?

Nach dem Debakel in Afghanistan stellt sich die Frage, ob Deutschland überhaupt noch einmal militärisch intervenieren sollte. Unser Autor findet: Nein

Velten Schäfer
Soldat lehnt an Lehmwand, hält Hand vor Mund.

Der längere Atem

Wer es ernst meint mit Menschenrechten und Völkerrecht, kann nicht prinzipiell humanitäre Interventionen verwerfen. Auch jetzt nicht

Kabuls neue Herrscher

Religionsgelehrter, Diplomat, Militärstratege – das sind die Männer, die jetzt über die Zukunft des Landes entscheiden

Von orthodox bis queer

Das Jüdische Filmfestival Berlin und Brandenburg zeigt die Vielfalt der jüdischen Identitäten in Deutschland

Mann sitzt auf Bahnsteig vor Gleisen unter einem Vordach mit großer Uhr.

Die Weichen stellen

Der Bahnstreik der Lokomotivführer in Corona-Zeiten spaltet die Republik: Darf man das? Na klar! Man muss sogar

Zeilen aus Minsk

Vor einem Jahr gingen die Menschen in Belarus auf die Straße. Nun erscheint der Band „Stimmen der Hoffnung“ mit Texten aus jenen Tagen

George W. Bush spricht vor Soldaten, Laura Bush steht daneben. US-Flagge im Hintergrund.

Warum der Westen nichts lernen wird

Vom Sudan über den Irak bis nach Afghanistan ging und geht es bei militärischen Interventionen mehr um Macht als um Menschenleben

Ein Mann trägt ein weinendes Kind auf seinen Schultern auf einem nebligen Weg.

Das Trauma der Flucht

Die Forschung weiß, dass Traumata vererbt werden können. Kann ein Ort in einem leben, an dem man nie gelebt hat?

Zwei Männer richten eine weiße Fahne mit schwarzer Schrift auf.

Besatzer, nicht Befreier

20 Jahre diente Deutschland den USA als Hilfssheriff – ohne irgendeinen Plan. Die Folgen zeigen sich jetzt

Joe Biden steht vor mehreren US-Flaggen.

Déjá-vu aus dem Irak

Joe Biden hat den Truppenabzug der USA zwar nicht beschlossen, dennoch wird er als seine Niederlage in die Geschichte eingehen. Wird er ihn rückgängig machen?