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Der Bürger mag’s üppig

Der Maler Hans Baluschek malte das Prekariat. Konservativen war das zu trist, der Linken zu wenig revolutionär

Wühlen in Ruinen

Junge einheimische Aktivisten versuchen, alte Sowjetarchitektur vor dem Verfall zu schützen

Depression ist Zorn

Ulrich Rasche inszeniert in Berlin „4.48 Psychose“ von Sarah Kane. Dass bei ihm zu viel gebrüllt und marschiert werde, findet er nicht

Aus einer fernen Zeit

In „The Royal Train“ huldigen die Menschen der Prinzessin eines untergegangenen Königshauses

„Sie bilden Banden“

Vanessa Stern inszeniert für ihren „Schuldenmädchen-Report“ echte Menschen mit echten Problemen

Rauchende Colts

Acht Jung-Intellektuelle schreiben über die Kulturnation. Das knallt nicht immer

Referenzrahmen

Iman Issas „Lexicon“ zitiert die Formensprache der Moderne und macht, dass ein Titel nun zu zwei Werken gehört

Bösewicht gesucht

In Halle muss ein Intendant gehen. War die Kunst des Wessis zu modern für die ostdeutsche Provinz? Eine Recherche

Er ist wieder da

Paolo Sorrentino stößt Silvio Berlusconi vom Sockel – mit einer Hommage

Lebe lieber sinnlich

Peter Lang war das Gegenbild zum mondänen Starkurator, dafür meinte er es ernst mit der Wissensproduktion. Ein schöner Band erinnert an den DDR-Bohémien

Kein Telefon klingelt

In seinem neuen Film „Grain – Weizen“ vertraut Semih Kaplanoğlu mehr auf schale Weisheiten als auf seine eigenen Bilder

EB | Sirenengesang

Claude Debussy führte Zeit seines Lebens diverse Beziehungen. Eine Betrachtung zum 100. Todestag des französischen Komponisten

EB | Zarte Landschaft

Die „Normen westlich-postkolonialer Ästhetik“ werden von Frauen und Männern außereuropäischer Herkunft kritisiert

Michael Jäger

Geld & Liebe

„Liebe in Zeiten des Kapitalismus“, so heißt das neue Buch von Robert Misik. Auszüge daraus bekommen sie hier, kostengünstig und knackig: im Wochenlexikon

Susan selbdritt

Zwischen hoher Kunst, Pop und Gegenkultur: Eine Aufsatzsammlung macht enorme Lust, die Essays von Susan Sontag wieder zu lesen

„Wir pfeifen leise“

Debatte überall. Nur von der Akademie der Künste hört man nichts. Alles gut, Frau Meerapfel?

Leander F. Badura

Geh, Gespenst!

1968 glaubte man an einen Fortschritt, der heute fragwürdig erscheint. Ein neuer Aufbruch muss einen anderen Weg nehmen