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Das materialisierte Leiden
Mit artifizieller Sprengkraft eröffnet Johan Simons’ „Accattone“ die Ruhrtriennale
Berater
Das waren noch Zeiten, als der Consultant ein schlauer Hofnarr oder Hohepriester war. Heute berät Karl-Theodor zu Guttenberg die Lufthansa. Unser Wochenlexikon
Büffel und Müffeln
Bekannte Namen, ein Herz für Verschrobenes und für die Geschichte: Warum das Tessiner Filmfest einen so guten Ruf hat
Janus in uns
Die Polizei filmt, die Demonstranten filmen zurück. Über die Ambivalenz von Überwachungsbildern
Der letzte Gast
Locarno war für junge Cinephile lange unbezahlbar, also besetzten sie ab den 90ern die großen Hotels. Eine Sommergeschichte
Is’ nix, Doc
Peter Bogdanovich probiert sich mit „Broadway Therapy“ und tollen Darstellern wieder am Genre Screwball
Der unsichtbare dritte Halunke
Warum werden Filmtitel immer wieder auf so merkwürdige Weise eingedeutscht? Ein Blick in den Abgrund des Irrsinns
Topografien des Errors
Wie man richtig vom falschen Leben erzählt: Andrei Schwartz begleitet in seinem Film „Himmelverbot“ einen Mörder nach der Haft
Echo in Nollywood
Ola Balogun gehört zu den großen, aber vergessenen Regisseuren Afrikas. Nun wird sein Werk gezeigt
EB | "Deutschland, bitte vergiss mich nicht"
Die Filmemacherin Canan Turan über ihr Filmprojekt "Kaya - Der Felsen und das Meer", in dem es um Familie, dem Streben nach persönlicher Freiheit und Zugehörigkeit geht
„Die Filmnazis sind so 1991“
David Begrich über Glatzen im deutschen Kino und Regisseure, die die Wirklichkeit nicht interessiert
Smells like Teen Spirit
„About a Girl“ erzählt in schöner Schnoddrigkeit vom Erwachsenwerden
Im Keller
Alles, was die dominante Nachrichtensemantik unterbricht, wäre derzeit eine produktive Störung. Zum Beispiel Peter Nestlers irritierender Agitprop-Kurzfilm von 1965
Kassieren und blamieren
Skandal im Land der Dichter und Denker: Das Bundesarchiv vernichtet historisches Filmmaterial laufend und in großem Stil
Die Jugend von gestern
Noah Baumbachs „Gefühlt Mitte Zwanzig“ stellt die Lebensstile verschiedener Generationen gegenüber – leider recht schematisch
Im Laufe der Zeit
In den "Kindern von Golzow" spiegelt sich der durch die „Einheit“ herbeigeführte gesellschaftliche Wandel und rückt manche DDR-Phobie von Besser-Wessis zurecht
1950: Akte 1384/43
Aus dem Exil zurückgekehrt, dreht Peter Lorre vor 65 Jahren seinen einzigen Film als Regisseur. „Der Verlorene“ fragt nach Schuld und Sühne im Nachkriegsdeutschland
Viel Freund, viel mehr
Wie wirtschaftliche Macht Kultur bedingt: die Folgen des wachsenden Videospielemarkts in China nach dem Ende des Konsolen-Verbots
„Taxi Teheran“ von Jafar Panahi: Am Steuer
Jafar Panahi steht unter Hausarrest. Mit „Taxi Teheran“ ist ihm ein Film gelungen, der souverän und humorvoll den Innenraum eines Taxis zum Kosmos seiner Lage macht
Sex gleich Tod
David Robert Mitchell spielt in „It Follows“ originell mit den Standards des Genres
Saisonrückblick
Welche „Tatort“-Folgen waren die schlimmsten? Was war das wertvollste Thema? Die Expertenumfrage zur ARD-Sonntagabendkrimi-Spielzeit 2014/15
Abfuhr für alle
Dietrich Brüggemanns Film „Heil“ will ein gesellschaftlicher Rundumschlag sein, erschöpft sich aber in den Affekten der Medienwelt
Seht Sautet
Die aktuelle Renaissance des Regisseurs Claude Sautet ist eine Wiederkehr des Verdrängten
Das kann doch weg
In „Terminator Genisys“ kämpft Arnold Schwarzenegger wieder gegen Geräte und sich selbst. Dass man darauf gewartet hätte, lässt sich nicht sagen
Abzug der Ehemänner
Sung-Hyung Cho erzählt in „Verliebt, verlobt, verloren“ deutsch-koreanische Familiengeschichte