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Das materialisierte Leiden

Mit artifizieller Sprengkraft eröffnet Johan Simons’ „Accattone“ die Ruhrtriennale

Berater

Das waren noch Zeiten, als der Consultant ein schlauer Hofnarr oder Hohepriester war. Heute berät Karl-Theodor zu Guttenberg die Lufthansa. Unser Wochenlexikon

Büffel und Müffeln

Bekannte Namen, ein Herz für Verschrobenes und für die Geschichte: Warum das Tessiner Filmfest einen so guten Ruf hat

Janus in uns

Die Polizei filmt, die Demonstranten filmen zurück. Über die Ambivalenz von Überwachungsbildern

Der letzte Gast

Locarno war für junge Cinephile lange unbezahlbar, also besetzten sie ab den 90ern die großen Hotels. Eine Sommergeschichte

Is’ nix, Doc

Peter Bogdanovich probiert sich mit „Broadway Therapy“ und tollen Darstellern wieder am Genre Screwball

Drei Männergesichter im Stil von Comic-Zeichnungen auf orangefarbenem Hintergrund.

Der unsichtbare dritte Halunke

Warum werden Filmtitel immer wieder auf so merkwürdige Weise eingedeutscht? Ein Blick in den Abgrund des Irrsinns

Mann mit Schnurrbart blickt aus Zugfenster auf Landschaft.

Topografien des Errors

Wie man richtig vom falschen Leben erzählt: Andrei Schwartz begleitet in seinem Film „Himmelverbot“ einen Mörder nach der Haft

Ola Balogun mit zwei Personen vor Bananenstauden.

Echo in Nollywood

Ola Balogun gehört zu den großen, aber vergessenen Regisseuren Afrikas. Nun wird sein Werk gezeigt

Porträt einer lächelnden Frau mit Brille und Kopftuch vor einer Steinwand.

EB | "Deutschland, bitte vergiss mich nicht"

Die Filmemacherin Canan Turan über ihr Filmprojekt "Kaya - Der Felsen und das Meer", in dem es um Familie, dem Streben nach persönlicher Freiheit und Zugehörigkeit geht

Im Keller

Alles, was die dominante Nachrichtensemantik unterbricht, wäre derzeit eine produktive Störung. Zum Beispiel Peter Nestlers irritierender Agitprop-Kurzfilm von 1965

Kassieren und blamieren

Skandal im Land der Dichter und Denker: Das Bundesarchiv vernichtet historisches Filmmaterial laufend und in großem Stil

Die Jugend von gestern

Noah Baumbachs „Gefühlt Mitte Zwanzig“ stellt die Lebensstile verschiedener Generationen gegenüber – leider recht schematisch

Im Laufe der Zeit

In den "Kindern von Golzow" spiegelt sich der durch die „Einheit“ herbeigeführte gesellschaftliche Wandel und rückt manche DDR-Phobie von Besser-Wessis zurecht

1950: Akte 1384/43

Aus dem Exil zurückgekehrt, dreht Peter Lorre vor 65 Jahren seinen einzigen Film als Regisseur. „Der Verlorene“ fragt nach Schuld und Sühne im Nachkriegsdeutschland

Lutz Herden

Viel Freund, viel mehr

Wie wirtschaftliche Macht Kultur bedingt: die Folgen des wachsenden Videospielemarkts in China nach dem Ende des Konsolen-Verbots

Sex gleich Tod

David Robert Mitchell spielt in „It Follows“ originell mit den Standards des Genres

Saisonrückblick

Welche „Tatort“-Folgen waren die schlimmsten? Was war das wertvollste Thema? Die Expertenumfrage zur ARD-Sonntagabendkrimi-Spielzeit 2014/15

Abfuhr für alle

Dietrich Brüggemanns Film „Heil“ will ein gesellschaftlicher Rundumschlag sein, erschöpft sich aber in den Affekten der Medienwelt

Claude Sautet (links) und Yves Montand am Set von „Garçon !“ 1983.

Seht Sautet

Die aktuelle Renaissance des Regisseurs Claude Sautet ist eine Wiederkehr des Verdrängten

Das kann doch weg

In „Terminator Genisys“ kämpft Arnold Schwarzenegger wieder gegen Geräte und sich selbst. Dass man darauf gewartet hätte, lässt sich nicht sagen

Abzug der Ehemänner

Sung-Hyung Cho erzählt in „Verliebt, verlobt, verloren“ deutsch-koreanische Familiengeschichte