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Charlotte Wiedemanns „Ringen um Würde“ über Mali: Hilft ja nichts
Die Journalistin Charlotte Wiedemann hat das Bürgerkriegsland Mali bereist. An dessen Demokratie hat der Westen keinen Anteil
Lust auf Extras
„Schnelle Nummer“ heißt der jüngste Titel von Hanser Box. Was hat die neue Reihe zu bieten?
Jung, wild und hilflos
Der Berliner Kommunist und Jude Werner Scholem ist kaum bekannt. Zu Unrecht, wie zwei neue Sachbücher zeigen
Alles total illegal
Den Dude gibt es im echten Leben wirklich, er sitzt nur im Knast. Dieser Roman erzählt von der bizarren Parallelwelt des deutschen Grasanbaus
Das vermaledeite N-Wort
Leider ratlos hinterlässt einen die „Kritik der schwarzen Vernunft“ des kamerunischen Politikwissenschaftlers Achille Mbembe
„Afropolitan ist das falsche Wort“
Der Heidelberger Verleger Manfred Metzner fördert junge afrikanische Autoren wie sonst niemand in Deutschland
„Und jetzt, was kommt denn jetzt?“
David Wagner und Jochen Schmidt haben ein Buch über ihre Kindheit in der BRD und in der DDR geschrieben - so verschieden waren ihre Leben bis zum Mauerfall gar nicht
Drinnen und draußen
Was mit Kindern passiert, die die meiste Zeit nicht zu Hause, sondern in einer Tagesstätte verbringen. Zur Lage der Familien und zum aktuellen Stand der Forschung
Weg in die Kita
Die Ganztagsbetreuung von Kindern wird immer weiter ausgebaut. Rainer Stadler fragt nach Ursachen und Folgen dieser Entwicklung
Gemeinsam gegen Supermächte
Nie war man sich einiger als zwischen 1945 und 1990, dokumentiert Heinrich August Winkler im dritten Band seiner „Geschichte des Westens“
Schlaft euch endlich aus!
Bislang haben es die meisten Kapitalismuskritiker verschlafen, den nächtlichen Schlummer ins Visier zu nehmen. Jonathan Crarys Buch holt das nach
Frau Professor packt aus
Nüchtern, aber nicht unpoetisch beschreibt Heike Geißler in „Saisonarbeit“ ihren Job beim Internetriesen
Hört das denn nie auf?
Entlang der Wege dreier Veteranen im Paris der 20er erzählt Pierre Lemaitre von den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs
Misstraue dir selbst
Ich war nie ein guter Genosse, sagt Hans Magnus Enzensberger in seinem neuen Buch „Tumult“. Was soll man davon halten?
Zur Unruhe kommen
Die Hölle, sagte der norwegische Schriftsteller Tor Ulven, ist gelebte Realität. Und so wirken seine Schriften: gnadenlos, aber brillant
Nach den Utopien
Der Historiker Philipp Ther legt eine erste Geschichte des neoliberalen Europas nach dem Mauerfall vor
Klare Kante
Emrah Serbes gilt seit den Gezi-Park-Protesten in der Türkei als Schriftsteller des Volks. Seine Krimis sind immer auch Gesellschaftskritik
„Hochgradig manipulativ“
Big-Data-Expertin Yvonne Hofstetter über ihr neues Buch „Sie wissen alles“ und ihre große Sorge um die Zukunft
Diskreter Charme
Franco Moretti zeichnet den Typus des Bourgeois so nüchtern und rational, wie dieser vor allem in seinen Träumen war
Im Sandkasten der EU
Das Buch von Filmemacher Aki Kaurismäki „Kaurismäki über Kaurismäki“ ist ein Filmbuch als Familienalbum
„Eine gute Geschäftsidee“
Mit „Das Gespenst des Kapitals“ gelang Joseph Vogl ein toller Sachbucherfolg. Nun hat der Kulturwissenschaftler nachgelegt. Sein großes Thema: die Finanzökonomie
So leicht-schwer
Der Schriftsteller David Wagner outet sich als begeisterter Leser von Raija Siekkinen
Ist da jemand?
Thomas R. Köhler verzweifelt über die Naivität von ausgespähten Unternehmen
Wissenswertes über Frankfurt
Wo gibt es eigentlich die besten Würste in Messenähe? Mit einem Ausflug zum Gotthard, an die Ruhr und nach Mahlow bei Berlin
Madame Panorama
Luc Jochimsen ist eine der bekanntesten Journalistinnen in Deutschland. In „Verteidigung der Träume“ zieht eine durch und durch geradlinige Frau Bilanz