„Wir sollten uns zehn Jahre Zeit nehmen“

Wie konnte sich der Konflikt mit Russland so zuspitzen? Der frühere SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi sieht die Verantwortung bei der NATO, die Russland-Expertin Sabine Fischer sieht Moskau in der Pflicht. Ein Streitgespräch

Velten Schäfer

Klimapolitik für Tesla-Fahrer?

Die Klimapolitik steuert auf stürmische Zeiten zu: Wenn Klimaschutz nicht endlich sozial gerecht wird, droht er die Zustimmung derer zu verlieren, die eigentlich am meisten von ihm profitieren könnten

„Angst zu machen war richtig“

Diät-Kultur, Fitnesswahn und jetzt noch eine Pandemie. Marschiert unsere Gesellschaft in Richtung „Gesundheitsdiktatur“? Der Psychiater Manfred Lütz und die Journalistin Christina Berndt diskutieren

Michael Angele

Menschenrechte weißer Männer?

Nichts scheint modischer, als das Denken der Aufklärung als kolonialistisch zu „entlarven“. Dabei sind Selbstkritik und Solidarität seine Stärken

Bidens D-Day

Das Weiße Haus hat sich jetzt auf den 16. Februar als Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine festgelegt. Welche Gründe gibt es dafür?

Lutz Herden

Ein Virus kennt keinen Spaß

Warum Jan Böhmermann ein guter Witz gelungen ist – über die Grenzen unserer Lachkultur in Zeiten der Pandemie

Wie Corona, nur krasser

Wer wissen will, wieso Verschwörungstheorien vielen plausibel erscheinen, muss die Endzeit-Visionen der Popkultur anschauen

„Die Tür zur AfD ist zu“

Zwei Jahre ist die „Schande von Erfurt“ her. Damals wählten CDU und FDP gestützt von der AfD Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten. Haben die Christdemokraten daraus gelernt? Der Autor Martin Debes weiß es

Elsa Koester

„Alles ist verschwunden!“

Als 1991 in Hoyerswerda Rassisten wüteten, blieb Grit Lemke stumm. Wieso? Jakob Augstein hat sie es verraten. Ein Gespräch

Yolanda Díaz: Spaniens neue Hoffnung

Sie ist links, steht für einen offenen und inklusiven Feminismus – und setzt auf parteiübergreifende Bewegungen in Spanien. Im Gegensatz zu Sahra Wagenknechts „Aufstehen“ könnte Yolanda Díaz damit in ihrem Land durchaus Erfolg haben

Frank Nonnenmacher: „Mein Onkel schwieg lange“

Frank Nonnenmacher stritt für die Anerkennung von „Asozialen“ und „Berufsverbrechern“ als NS-Opfer. 2020 ist der Bundestag dem gefolgt. Die versprochenen Finanzmittel für Entschädigung und Aufarbeitung aber sind bis heute nicht in Sicht

Nach der Schicht

Treibt dem Ruhrgebiet endlich die Sentimentalität aus! Die industrielle Vergangenheit prägt längst nicht mehr die Gegenwart. Wer vorwärtsschaut, entdeckt viel Hoffnungsvolles

Aufgabe verfehlt

Journalist*innen werben mit ihren eigenen Gesichtern für das Impfen – warum das nicht zu ihrer Rolle als Vierte Gewalt passt

Teenies gegen Omas

Jede Generation hat ihre Geschmäcker, aber nicht alle sind gleich viel wert. Ganz unten in dieser Hierarchie sind ausgerechnet die, die das Kulturleben tragen: Frauen über 40

Mehr als nur Greenwashing

Erdgas und Atomkraft gelten nun als „grün“. Ein fatales Signal – und ein Geschenk an Frankreich, das mit uralten und maroden Meilern ein gefährliches Spiel treibt

John Heartfield: Jenseits von Dada und diesseits von Agitprop

Ist es möglich, zugleich Künstler und politischer Aktivist zu sein? Die Antwort muss immer wieder John Heartfield geben. Sein Name wurde zur Metapher für das spannungsreiche Verhältnis zwischen engagierter Kunst und der politischen Linken

So wächst das Misstrauen

In der Pandemie profitieren die Reichen und multinationale Konzerne. Denn Rücksicht gibt es für die Wirtschaft, nicht aber für die Menschen. Das hat fatale Folgen

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