Im eng begrenzten Gehege
Bei der 62. Berlinale erlebte der Wettbewerb seine Wiedergeburt. Der Siegerfilm des Wettbewerbs ist ein umstrittenes, besonders von der deutschen Kritik ungeliebtes Werk
Die weiße Revolution
Für viele indische Frauen sind Binden unbezahlbar. Der Unternehmer Arunachalam Muruganantham ändert das: Er hat die billige Binde entwickelt – und schafft Jobs
Null null
Syrische Spione fliegen auf! Der Verfassungsschutz schützt nicht! Und dann noch Whistleblower! Bevor die aufregende Agentenwelt verschwindet, hier unser Lexikon der Woche
Wann wird man spießig?
Die Freiheit des Anderen ist die Freiheit des Nachbarn, nachts laut zu sein, Bierflaschen in den Flur zu stellen und herumzuschreien. Aber wo endet sie denn endlich mal?
Im Jahr 7 nach Juhnke
Momentaufnahmen: Westberlin ist in die Jahre gekommen. An manchen Stellen wirkt es schon tot, an anderen kann man es noch einmal genießen – oder hassen. Je nachdem
Das Prinzip Personalunion
In allem, was sie tut, verknüpft Alice Schwarzer sich untrennbar mit der Sache. Das betrifft nun auch die Diskussion um die Finanzierung des FrauenMediaTurms (FMT)
Was währenddessen geschah
„Hommage an das Zaudern“: Mit zwei Tänzern und kaum Dekor führt der französische Choreograf Laurent Chétouane die Vielfalt der unerschlossenen Möglichkeiten des Seins vor
Warum brauchen wir einen richtigen Winter?
Die Jahreszeiten bürgen für minimale Stabilität in einer aus den Fugen geratenen Welt, findet unsere Kolumnistin: Nur wenn es Winter gibt, kann auch ein Frühling kommen
Blondinen unter sich
„Wer will schon Platten von glücklichen Künstlern hören?“ The Ting Tings stellen sich gern als Rebellen dar. Wie geht das, wenn man zugleich für Apple und Fanta wirbt?
"Sie haben keine Schuldgefühle"
Die Journalistin Alena Schröder hat in der Welt der Vollstrecker recherchiert. Diese nehmen Managern alle unangenehmen Aufgaben ab – auch das Kündigen der Mitarbeiter
Und der Papst war auch schon da
Bilder, die Bilder überprüfen: Philip Scheffners „Revision“ und Thomas Heises „Die Lage“ zeigen, was sich hinter dem Begriff "Dokumentarfilm" verbergen kann
Volkes Boulevard
Syrische Oppositionelle haben bei Google Maps nach der Assad-Familie benannte Straßen umgetauft. Wie funktioniert das? Ein Guardian-Autor hat es ausprobiert
Im Strom
Energieeffiziente Geräte sind gut. Nur haben wir vor einiger Zeit noch mehr Energie gespart, weil wir Muskelkraft einsetzten. Wir müssen umdenken, sagt unser Kolumnist
Mobilität hinterm Rapsfeld
Eine neue Studie zur Klimabilanz von Biosprit unterstreicht das Dilemma: Die Abhängigkeit von Treibstoffen aller Art ist nicht zukunftsfähig
Doping für das Image
Alpecin ("Doping für die Haare") und Jan Ullrich kooperieren: Der Radrennfahrer wirbt für das Unternehmen. Passt, irgendwie. Nur eine Sache, die passt dann doch nicht
Kunst, kein Nazikram
Christian Krachts neuer Roman „Imperium“ zeigt mitnichten die „Nähe des Autors zu rechtem Gedankengut“, wie im "Spiegel" behauptet wurde
Revolution mit Haustier
Was einem abtrünnigen Wissenschaftler blüht, weiß Rupert Sheldrake nur zu gut. Nun aber sieht er die Zeit für seine Thesen gekommen
Der beste Advokat der Aufklärung
Alexander Kluge hat sich zum 80. Geburtstag drei arbeitsfreie Tage gewünscht. Hier ein paar gute Gründe, warum es auf keinen Fall mehr werden sollten
Was aufregt
Unsere Kolumnistin wundert sich, dass der Mittelfinger von M.I.A. im Netz für mehr Aufregung sorgt als Whitney Houstons Tod. Großartige neue Musik gibt es von Speech Debelle
Mach’ ihr mal schnell die Haare
Letztes Jahr noch in Las Vegas, jetzt in Berlin-Tempelhof: Ein Symposium sucht die Frisur des Jahres. Wichtiger als Waschen, Legen, Föhnen ist aber die Show drumherum
Schnitzeljagd zur Weltversöhnung
Stephen Daldry hat Jonathan Safran Foers Roman "Extrem laut und unglaublich nah" verfilmt: als Rührstück einer innerfamiliären Trauerarbeit, welche die Post 9/11-USA meint
Die neue Mitarbeiterparole
Das „Kursbuch“ will noch einmal Selbstverständigsmedium der außerparlamentarischen Bewegung werden – mit der Empfehlung, die Krise zu lieben
Das Einzige, was zählt
Wie kommt man bloß aus einer Geschichte raus, die keine klassische Ordnung mehr hat? Ob DDR, SPD oder die Demokratie an sich: Überall stellt sich die Sinnfrage
Mama on ice
Seit Doris Brandt einen Kinderwagen durch Hamburg schiebt, hat sie ganz neue Perspektiven auf die Stadt. Diesmal traut sie sich auf die zugefrorene Alster. Aber wozu?