Sei doch brav!
Adele flucht und schimpft wie ein Bauarbeiter. Mit ihrem Album "21" bricht die britische Soulsängerin zurzeit alle Chartsrekorde. Doch kann sie dabei sie selbst bleiben?
Abwasch 2.0
Wer sein Spülmittel in den Schrank stellt, ist altmodisch, findet Pril. Die Flasche soll nun zum online selbst gestalteten Design-Objekt werden. Doch Kreation hat Grenzen
Wolf Wondratschek kommt pünktlich ...
... und bringt Mathieu Carrière mit. Bald schon muss man fürchten, dass eine Buchmesse kein guter Ort ist, um über Romaninhalte zu sprechen. Oder etwa doch?
„The Pale King“: Kein erweiterter Abschiedsbrief
Die Künstlerin Karen Green ist sicher, dass ihr Mann David Foster Wallace "The Pale King" veröffentlichen wollte. Vom Mythos des gequälten Genies hält sie nichts
Stratosphärischer Ärger
Das Loch ist wieder da! Erstmals macht es sich über dem Nordpol breit. Das ist nicht bloß eine Spätfolge von FCKW und Co.
Für die Rettung einer eigenständigen, überregionalen Frankfurter Rundschau
27 prominente Frankfurter aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Wissenschaft appellieren an die Verleger, die FR als zentrale Institution der Stadtgesellschaft zu erhalten
Scheiß drauf!
In Berlin stellte Bud Spencer seine Autobiographie vor. Er plauderte über Terence Hill, seine Film-Karriere und sein Lebensmotto. Nur von Politik wollte er nichts wissen
Das Dilemma der Kreativen
Der Band „Geistiges Eigentum und Originalität“ versucht, die verfahrene Diskussion um das Urheberrecht in Zeiten des "Prosumers" neu zu beleben
TV-Recaps
Im Netz bricht eine neue Ära der Fernsehkritik an: TV-Ereignisse, die das Print-Feuilleton nur mit dem Gummihandschuh anfasst, erhalten Nachrichtenwert
Schwarze Straße zur Hoffnung
Drei Wochen reiste Chikayo Morijiri durch Japan und berichtete täglich über Todesmutige und Lebensmüde. Nun zieht unsere Autorin Bilanz
Ihr Charme, ihr Drama
Das letzte Rohrpostsystem der Qualitätspresse: Ina Hartwig erinnnert sich an die „Frankfurter Rundschau“, wie sie einmal war
Screwball light
Lionel Jospin spielt sich selbst und entschärft als Geschenk ein vermintes Familienfest: "Der Name der Leute" von Michel Leclerc geht verspielt mit dem Thema Herkunft um
Die Doppelbackpfeife
Carlo Pedersoli war Schwimmer, Erfinder und Straßenbauer. Dann wurde er Bud Spencer und gelangte mit dem Fünf-Sekunden-Narkosehammer zu Weltruhm. Eine Erinnerung von A-Z
Optimismus ist seine Sache nicht
Das Festival "goEast" widmet sich der "Neuen Rechten" im osteuropäischen Film, und zeigt erschreckende Parallelen auf. Ansonsten spielte Politik eher selten eine Rolle
Eine Art Greenpeace für die Netzpolitik
Für netzpolitische Themen interessieren sich bisher oft nur die sowieso schon Netzaffinen. Mit dem Verein "Digitale Gesellschaft" will Markus Beckedahl das nun ändern
Vom GAU zum NAU
Eine Zahl soll die Reaktorkatastrophe in Japan einordnen. Aber was sagt die neue Einstufung 7 wirklich aus?
Grüezi Amigos!
Musikindustrie unter der Lupe: In der Schweiz geht es gerade nicht mit rechten Dingen zu. Wer pfuscht an der Hitparade herum?
Mit kaltem Colt
Mal ehrlich: Bei uns galt Bob Dylan längst als exzentrischer Rentner, der sein Pulver verschossen hat. Das Erschreckende ist Chinas Angst vor "Blowin in the Wind"
Schwere Geburt
Bedeutet Elternsein zwangsläufig Glück? Viele entscheiden sich dagegen. Auch unsere britische Autorin will kein Kind – und sie will dafür nicht mehr kritisiert werden
Ästhetischer Funkenschlag
Schon Aischylos stellte Laien auf die Bühne. Das Festival "Heimspiel 2011" warf in Köln nun erneut die Frage auf: "Wem gehört die Bühne?"
Ohne Worte
Was tun, wenn man als Soldat im Auslandseinsatz die Sprache nicht kann? Alan Stillmann hat Symbolpläne zum Draufzeigen entwickelt, die auch das US-Militär nutzt
So viele Nationaltheater
Funny, these Germans. Sie haben so komische Wörter wie „Integrationsdebatte“. Deutsche Theaterreise eines englischen Kritikers
"Absender unbekannt"
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Pakete verschicken
Kreuzberger Touristenbashing
In Berlin-Kreuzberg haben ausgerechnet die Grünen ein neues Feindbild entdeckt: Touristen. Doch die sind nur der Sündenbock