Serena Williams in großer Mission
Vor zwei Jahren hat Serena Williams eine Schule in Kenia eröffnet und es sollen noch mehr werden. Seitdem ist Tennis für sie vor allem eine Chance, anderen zu helfen
Vorhand Gottes
Serena Williams hat mehr Geld im Tennis gewonnen als alle anderen Spielerinnen. Ist ihr doch egal: Sie fühlt sich gesegnet und dazu berufen, Bedürftigen zu helfen
Die Kreativität der Künstlichkeit
Was haben Lena und die erste synthethische Bakterie gemeinsam? Ein Vergleich
Kurze Schönheiten
Mit 140 Zeichen lassen sich nicht nur Nachrichten transportieren, sondern auch kleine Kunstwerke schaffen. Der "Guardian" sucht nun den schönsten Tweet
Der Schmäh als Fratze
Georg Kreisler erhält den Hölderlin-Preis und veröffentlicht einen Band mit „unbeabsichtigten Gedichten“
Ruck, zuck, historisch!
Geschichte to go: Der britische Historiker und Autor Antony Beevor kritisiert die Medien für ihre Verzerrung der künftigen Vergangenheit
Auf der Flucht vor Solaris
Der Mensch, vor allem der Mann, steht in einem zweifelhaften Verhältnis zu seiner Heimat, der Erde. Wohl deshalb sucht er die einsame Buße im Weltall
Ein später Renner
Amerikaner und Briten lesen kaum Übersetzungen. Umso erstaunlicher, dass ein 60 Jahre alter deutscher Kriegsroman jetzt die englischsprachigen Bestsellerlisten stürmt
Um die Universität kämpfen!
Gekämpft wird schon lange, aber was wollen die Studenten überhaupt erreichen? Eine Buchreihe umreißt die Vielfalt der Probleme
Stinkendes Siechtum
In Nigeria kann man besichtigen, welche Folgen die langfristige Verschmutzung durch Rohöl für die Umwelt hat. Bericht aus dem verseuchten Nigerdelta
Ein todsicheres Rezept
Eine Rückrufaktion der besonderen Art: Warum Werbung, die an Gefühle appelliert und keine Produkte preist, die Finger von der Ironie lassen sollte
Leuchte, mein Turm, leuchte
Die Hamburger Elbphilharmonie, das Berliner Stadtschloss, und alle setzten auf den Bilbao-Effekt: Wie Großprojekte öffentlichen Raum und städtische Finanzen ruinieren
Wer ist eigentlich Wir?
Mal auf andere Gedanken kommen: Erfurt sucht abseits der für Touristen groß beschirmten Innenstadtcafés nach den Utopien einer städtischen Subkultur
Ritter Rooney
Nicht Politiker machen Geschichte, sondern Fußballer. Zumindest im Nike-Spot für die WM in Südafrika. Die Konkurrenten Adidas und Puma können da nicht ganz mithalten
Freundlichkeit hat ihren Preis
Die sechste Globale dementiert die eigenen Rubrizierungen durch ihren Ansatz: Warum die Antworten auf die soziale Frage weltweit ähnlich ausfallen
Einsamer Weiberabend
Tja, jetzt haben Frauen Sex wie Männer ... : Samantha und Co. von "Sex and the City" leben im Happyend, die Zuschauerinnen in Nostalgie. Macht das noch Spaß?
Babyspeck ist ein Problem
Lena war beim Eurovision Song Contest nicht das Wunder: Erstaunlich ist, wieviele Länder immer noch Vertreterinnen eines archaischen Frauenbildes an den Start schicken
Der Überlebende
Jung zu sterben – das war für seine Generation ein Beweis für die Begabung. Dennis Hoppers Lebensgefühl war präziser: Er dachte das Scheitern in seinen Rollen gleich mit
Superstar ohne Migrationshintergrund
Deutschland ist wieder Europameister: Lena hat der Zufriedenheit der Menschen ohne Migrationshintergrund, Hartz IV und Schulabbruch ein hübsches Gesicht verpasst
Waffen auf dem Couchtisch
Die Frankfurter Schirn erinnert mit der Ausstellung "Ende schön, alles schön" an einen vergessenen Radikalen: den 1970 verstorbenen Maler Uwe Lausen
Zwei Männer, zwei Taten
„Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr" und "Ein Lebender geht vorbei“, zwei Filme von Claude Lanzmann, die auf einer DVD erschienen sind. Und verschiedene Geschichte erzählen
Komm, 's gibt Fresschen!
Üble Kolportage, die von lausiger Dramaturgie zusammengehalten wird: Der Bremer Tatort "Schlafende Hunde" verlängert die Kundschaftertätigkeit der Stasi ins Heute
Der Lebewesentliche
Der Millionär Michael Aufhauser weiß, es verändert nicht viel, wenn er Hängebauchschweine, Hunde und Affen rettet. Aber er hofft es
„Rempeln ist der einzige Kontakt“
Zuwanderer beschreiben ihren Blick auf die Alltagskultur: Diesmal erzählt die Neuseeländerin Megan Gay, wie sie die häufigen Körperkontakte auf Berliner Gehwegen erlebt