Unheilbar eitel
Kai Diekmann setzt in seinem Blog die Latte hoch in Sachen Selbstdarstellung. Wir fragen: Was kann man gegen den totalen Sieg der Selbstironie noch tun?
Damit muss er jetzt leben
Detlef Halfa muss berühmt werden. Um jeden Preis. Wenn es sein muss, erst nach seinem Tod
Kuba gibt es gratis
Christiane Pohle inszeniert am Hamburger Thalia Theater eine "Marx-Saga". Der Abend predigt keine Renaissance des Marxismus, bringt aber dessen Thesen zu Gehör
Wer nicht hinterherfliegt, fliegt hinterher
Ökologische Überzeugungen genießen denselben Schutz wie religiöse. Zu diesem bemerkenswerten Urteil kam ein britisches Gericht. Die Entscheidung dürfte weitreichende Folgen haben
Nachhaltig Spaß haben
Wie man Menschen mit einfachsten Mitteln zu umweltbewussterem Verhalten bewegen kann, zeigt derzeit eine sehr unterhaltsame Kampagne in Schweden
Der leichte Weg zum besseren Ich
Braucht man Smart Drugs, um sich geistig und mental "gut drauf" zu bringen? Eine Forschergruppe plädiert jetzt für den offenen Umgang mit den Neuro-Enhancern
Ich lehre euch den Übermenschen ...
Fasziniert von den Ideen der Entwicklungspsychologie formte László Polgár seine drei Töchter zu Wunderkindern – in der Männerdomäne Schach
Spion zu sein, bedarf es wenig
Psychogramm eines Hochstaplers: In Steven Soderberghs neuem Film "Der Informant!" brilliert Matt Damon als zutiefst penetranter Charakter
Migration im Vordergrund
52. Internationales Dokumentarfilmfestival in Leipzig: Die Wanderungsbewegungen führen in die Breite, der filmische Diskurs über Immigration hat sich differenziert
Von alten und neuen Mauern
Beim Mauerfall war das Fernsehen das dominierende Medium, mittlerweile hat das Internet es abgelöst. Aber was kann das neue Medium zum kollektiven Erinnern beitragen?
"Schwarzrotgold"
"Schwarzrotgold" ist ein Projekt von Christoph Busse. Es zeigt Fotografien verschiedener Schauplätze und Gegenstände, in denen die deutsche Farbkombi vorkommt
Wenn die Möwen dem Kutter folgen
Ken Loachs neuer Film huldigt dem kleinen Mann von der Straße – und dem großen Fußballer Eric Cantona
Kalte Füße plus drei Euro
Auf Berliner After-Show-Partys kann man diverse Formen hart erarbeiteter Lässigkeit bestaunen, die zeigen, dass Coolsein ein Ganztagsjob ist. Was Feiern nicht ausschließt
Jungfräulichkeit aus dem Katalog
Eine chinesische Firma verkauft künstliche Hymen – jetzt auch nach Ägypten. Die Empörung dort ist groß. "Guardian"-Autor Mohamed Al Rahhal hat mal zur Probe bestellt
Im Chaos der Straßen
Scharfe Kontraste und ein unpathetischer Blick kennzeichnen die Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Eine Ausstellung in Frankfurt
"Ich habe löschen lassen"
Wer braucht Beiträge über einen Schuhmacher? Oder über jedes Textchen von Tucholsky? Wikipedia-Mitarbeiter Friedhelm Greis findet Relevanzkriterien unverzichtbar
"Wuff, ich will da rein!"
In der deutschen Wikipedia-Gemeinde gibt es Streit darum, welche Themen für das Online-Lexikon relevant sind und welche nicht. Ein Wettstreit konkurrierender Ideale
Dunkler Enthusiasmo
Vor 34 Jahren wurde der italienische Autor Pier Paolo Pasolini ermordet. Jetzt sind seine „Friulanischen Gedichte“ in einer atemberaubenden Übersetzung erschienen
Unabhängigkeit ist keine Frage der Lautstärke
Wieso auf schmerbäuchige Manager warten, wenn frau auch selber ein Label aufmachen kann? Ani DiFranco hat es vorgemacht, nun trauen sich auch andere an die Eigenvermarktung
"Fahr doch, Junge!"
Wer mit dem Führerschein noch in der Probezeit ist und einen Punkt aus Flensburg bekommt, muss zur Nachschulung. Was man dort erleben kann, erzählt Philipp Dittberner
Ode an Lutz Weber
Sogar die beste Geschichte ist im Tatort nichts wert, wenn die Ermittlerkonstellation nicht trägt. Unsere Kritik der 746. Folge: "Schweinegeld"
Sex, Tod und Slawentum
Mit einer Dramaturgie, die oft an amerikanische Blockbuster erinnert, arbeiten sich jungen Filmemacher aus Belgrad und anderswo in die Tabubereiche ihrer Gesellschaft vor
Ein ganzes Dorf lebt vom Gras
Malana ist nicht nur eine der ältesten Demokratien der Welt, sondern wegen seiner abgeschiedenen Lage auch eine der Welthauptstädte des Cannabis-Anbaus. Eine Fotoreportage
Die Arctic Monkeys sind nicht mehr sie selbst
Das Markenzeichen der Arctic Monkeys waren einmal ansteckende Melodien verbunden mit sozialen Botschaften, die das Leben auf den Punkt brachten. Das ist nicht mehr so