Hannah Arendt und die Pluralität

Für den Leipziger Buchpreis in der Kategorie Sachbuch nominiert: Juliane Rebentischs Auseinandersetzungen mit der Theoretikerin des Totalitarismus

Michael Jäger

Was es heißt, lebendig zu sein

Unser Kolumnistin Beate Tröger liebt die Lyrik. Was sie dieses Mal fasziniert: Viele Gedichte handeln zwar vom Tod, aber gerade da spricht aus ihnen eine Liebe zum Lebendigsein

Falsche Freunde

Auf Parteifreunde soll man eher nicht zählen, das wissen Boris Johnson oder die SPD. „Frenemies“ nennt man falsche Freunde, sie tauchen bei Elena Ferrante auf und in der Arbeitswelt, bei Müttern in den USA und der DDR. Das Lexikon

Jägerin und Sammler

Prähistorische Gesellschaften waren diverser, als wir bisher dachten. Viele Steinzeitklischees haben mit der historischen Wirklichkeit wenig zu tun

Schallendes Schweigen

Sollte man aktuell die pazifistische Dichtung hochhalten? Über Sinn und Nutzen von Antikriegs-Texten

War die Generation der „Geschmeidigen“ zu naiv?

Mit Annalena Baerbock oder Christian Lindner ist eine neue Politikergeneration an der Macht. Die „Geschmeidigen“ nennt sie Nora Bossong. Was macht diese Politiker aus? Darüber hat Bossong mit „Freitag“-Redakteurin Maxi Leinkauf gesprochen

Esel zieht Fuhrwerk mit zwei Personen und einem Schwein durch eine Straße in Eforie Nord, Rumänien, 1966.

Zeugnis ablegen

Erstmals erscheint ein Roman von Andrea Tompa auf Deutsch, grandios übersetzt von der Schrifstellerin und Büchner-Preisträgerin 2018, Terézia Mora

Kindheit mit Soldatenvätern

Petra Seeger beschäftigt sich in „Vatersland“ damit, wie es sich anfühlte, mit einem Vater aufzuwachsen, der im Krieg war

Almodóvar und Spaniens Schatten

Pedro Almodóvar widmet sich in seinem Film „Parallele Mütter“ dem Thema der Aufarbeitung des Franco-Regimes so deutlich wie nie zuvor

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt

Die AfD arbeitet systematisch gegen die Kunstfreiheit und bedient sich dabei des so genannten „Neutralitätsgebots“ als Waffe. Doch den Angriffen setzen immer mehr Kulturschaffende eigene Ideen entgegen

Literaturpodcasts zum Bücherfrühling

Auch in diesem Jahr findet die Leipziger Buchmesse nicht wie gewohnt statt. Im Freitag-Podcast sprechen wir trotzdem mit Autorinnen und Autoren – über ihre Bücher und die Themen, die sie bewegen

„Fotos allein reichen nicht“

Der britische Fotograf Mark Neville arbeitete seit 2015 immer wieder in der Ukraine, inzwischen lebt er dort. Er hatte die Hoffnung, mit seinen Bildern verhindern zu können, was jetzt bittere Realität wurde. Wir erreichen ihn in Lwiw

Milchlos in Manhattan

Auch in der 4. Staffel von „The Marvelous Mrs. Maisel“ gehen Debatten über weiße Privilegien im Feuerwerk der Pointen unter

Warten aufs Weltdrama

„Wer schweigt, stimmt zu“, das neues Buch der Politologin Ulrike Guérot provoziert, die Lektüre lohnt aber trotzdem

„Die sozialen Netzwerke beuten unsere Seelen aus“

Der Schauspieler Gael García Bernal und der Philosoph Srećko Horvat sind Freunde. Hier sprechen sie über die sozialistischen Bande ihrer Heimatländer, ihre Vorstellung von der Apokalypse – und warum sie gerne widerlegt werden

Afrika als Anderswo

Sein Projekt einer afrikanischen „Orestie“ scheiterte – die Dokumentation dazu aber zeigt das kritische Denken des italienischen Regisseurs par excellence

Empfehlung der Woche

Die Paradoxie des Wettrüstens

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Friedrich Glasl

Hardcover, gebunden

341 Seiten

39 €

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