Tolino im Nacken
Wie kann der klassische Buchhandel im digitalen Zeitalter noch gerettet werden?
Was bisher geschah
Serien lassen sich erstaunlich gut mit Romanen vergleichen, siehe „Krieg und Frieden“ und „Colony“
Ecce Checco
In „Quo vado?“ kämpft der Held um seine Festanstellung in Zeiten der Flexibilisierung. Ganz Italien ist begeistert
Was würde er jetzt sagen?
Es heißt, dass uns seine Stimme schmerzlich fehlt: ein Gespräch im Hause Freitag über den abwesenden Frank Schirrmacher*
Raus aus der Aufholjagd
Das Establishment streitet über die Disruptionen der letzten Jahre, doch der Markt ist längst weiter. Fünf Zukunftstechnologien, über die wir schon heute sprechen sollten
Knigge für jeden Tag
Respekt, Wertschätzung und die richtigen Schuhe: Wie leicht das Leben wird, wenn man sich zu benehmen weiß
„Ich misstraue der Nyborg“
Der Theaterregisseur Nicolas Stemann nimmt der TV-Serie „Borgen“ den Wohlfühlfilter weg und fragt: Was kostet die Macht?
Das digitale Museum
Mirjam Wenzel ist die neue Leiterin des Jüdischen Museums in Frankfurt. Sie erklärt, was digitaler Wandel, Migration und Religion für ein Jüdisches Museum bedeuten
"Menschen sind keine Maschinen"
Medien-Linguist Jannis Androutsopoulos spricht über Sprache, "Flüchtlingsfluten" und "Anstürme". Und er erklärt, warum die Medien nicht an allem schuld sind
Für deutsche Verhältnisse
Til Schweiger wagt mal wieder einen Actionfilm – „Tschiller: Off Duty“
Grandioser Unfug
Die Retrospektive des Festivals ist diesmal Filmen aus dem Jahr 1966 gewidmet. Nicht ausgewählt wurden die folgenden drei. Völlig zu Unrecht
Oh Hitler-Boy
Warum weigern sich junge Filmemacher so beharrlich, sich die „Existenzform Neonazi“ realistisch vorzustellen?
Im Aufwind des Shitstorms
Die mediale Empörung hat ein angekündigtes internationales Treffen von Vergewaltigungsbefürwortern verhindern können. Doch wem hat die Aufregung wirklich genützt?
„Ich bin nicht in dem Boot“
Philip Scheffner über seinen Film „Havarie“, eine unwirkliche Begegnung und die Schwierigkeit, Blickregime zu unterlaufen
Das Licht der Welt
Matthias Horx hat schon zu oft gehört, dass die Erde gleich untergeht. Der Trend- und Zukunftsforscher sieht sich als nüchtern-rationalen Optimisten
Jarvis Cocker
Sein neuestes Bühnenstück heißt „Room 29“ und handelt von Menschen im Hotel Chateau Marmont. Vom Wandel des Mannes, der als Pulp-Sänger berühmt wurde: das Wochenlexikon
„Ich reagiere nicht so gern“
Jochen Distelmeyer hat Britney Spears und Pete Seeger gecovert. In politischen Fragen ist er seiner Zeit lieber voraus
Und Wuttke gockelt
Volksbühnen-Noch-Intendant Frank Castorf inszeniert Friedrich Hebbels „Judith“. Ein Abend, der durchlitten sein muss
Bal im Topf
Das türkische Kommerzkino erfreut sich in deutschen Kinos großer Popularität. Ein Hinweis
Wider das Reinheitsgebot
„Wer flüchtet schon freiwillig?“, fragt unsere Autorin Katja Kipping in ihrem neuen Buch und plädiert für eine „liquide Kultur“
Serie „Downton Abbey“: Bye, dear old Britain
Eine Ära geht zu Ende. Die sechste Staffel der englischen Serie „Downton Abbey“ ist die letzte. Ach, wie werden wir alle vermissen!
Ein Wink mit dem Zaun
Darmstadt wird als Firmenstandort gefeiert. In der Flüchtlingshilfe ist man aber auch weit vorn
Wer hat Angst vor einem Stück Stoff?
Eine Mutter näht ihrem fünfjährigen Sohn ein Kleid und muss sich viele Fragen anhören
Von Athen und Berlin
Moritz Springer, einer der Regisseure der Dokumentation „Projekt A“, bringt uns anarchistische Bewegungen in Europa näher