Mut zum Knatsch
Wer den Kanzler stellen will, muss den politischen Gegner attackieren – sonst überlässt er die Macht dem Zufall. Daran sollten sich die Sozialdemokraten erinnern
Der Streitbare
Hamado Dipama kam als Flüchtling nach Deutschland. Heute kämpft er gegen den Alltagsrassismus der Gesellschaft
„Ist unser Traum in Erfüllung gegangen?“
Anlässlich des Jubiläums wollen wir von Shermin Langhoff, Julia Franck und Katja Petrowskaja wissen, wie sich Deutschland verändert hat. Ist es ein neues Land geworden?
EB | Dresdens beschimpfte Hüter des Abendlandes
Die PEGIDA wollen viel sein aber bitte keine Rassisten
Frauen, aufgepasst
Männer, die Zeit und Geld in Pick-up-Artists investieren, haben eine innere Wut auf selbstbestimmte Frauen. Solche Typen gibt es leider häufiger, als man denkt
EB | „Imperien“ und „Die neuen Kriege“
Wer die Welt von heute verstehen will, kommt an seinen Büchern nicht vorbei. Seinen Schlussfolgerungen muss man aber nicht zustimmen
Ein Virus im Nahostkrieg
In Dan T. Sehlbergs „Mona“ setzen die schiitische Hisbollah, ein saudischer Wirtschaftsmagnat und al Qaida gemeinsam einen perfiden Plan um
Zwei Ischen gegen die Mafia
In María Inés Krimers „Sangre Kosher“ ermittelt eine Archivarin mit der Putzfrau
Bitter und zart
Orkun Erteners „Lebt“ und Martin von Arndts „Tage der Nemesis“ führen durch ein Europa der Kriege
Die fetten Jahre sind vorbei
Die gesetzlichen Krankenkassen können schon im nächsten Jahr bei den Versicherten Zusatzbeiträge erheben, um damit anstehenden Ausgaberisiken vorzubeugen
Das Hohelied der Qual
Volker Reinhardts Buch über Leben und Wirken des unsterblichen Marquis de Sade ist eine wackere Fleißarbeit
„Wir waren wie Könige!“
„Kriminelle Bande“ erzählt aus der Perspektive von Frankreichs Hautevolee. Flore Vasseur kennt sich dort aus
Links die Beretta
Man hört’s am Sound seines „Boogie Man“: Nathan Larson kommt aus Washingtons Hardcore-Szene
We are the 99 Percent
Meisterhaft beschreibt Gene Kerrigans „Wut“ ein Dublin nach dem Finanzcrash
Ein Abschied voller Bedauern
Die Linken-Chefin Katja Kipping schreibt, warum das Kentern der Piraten bei ihr keine Freude auslöst
Sherlocks Geliebte
Annelie Wendeberg seziert in ihrem Debüt „Teufelsgrinsen“ eine medizinische Verschwörung
So schräg, so schön
In „Lady Bag“ betrachtet Liza Cody die Stadt von unten und das Genre vom Rand her
„Er ist halt instabil“
Nach einem Ausraster wurde Johannes Schäfer aus Wien strafversetzt in die Provinz, treu folgen ihm die Leser. Was macht Georg Haderers Kommissar so beliebt?
Verdammt, diese Wüste
James Lee Burke aus Texas gilt als einer der ganz Großen seiner Altersklasse. „Regengötter“ ist wieder so ein Riesen-Amerika-Ding
Eine erfreuliche Aktion?
Die Kampagne „25 Frauen für die digitale Zukunft“ fördert Feminismus nach den alten Mechanismen der Boys-Clubs. Schade, denn eigentlich würde man die Aktion gerne loben
#Redefreiheit und Buschkowsky-Logik
Die Kampagne der ARD war Mist, doch die Beiträge zur „Toleranzwoche“ sind – mit einer Ausnahme – erstaunlich gut
Energie aus Reibung
Bei den Sozialdemokraten gibt es wieder Flügelkämpfe und Gabriel wettert dagegen. Dabei tut die neue Parteilinke den Genossen gut
Frauentrauer
„Die Tribute von Panem“ erzählen vom Versuch, in Zeiten der Postdemokratie zur Demokratin zu werden
Jenseits von cool
Pick-up-Artists trainieren Männer in der Disziplin Frauenaufreißen. Auch in Deutschland formiert sich nun der Protest dagegen