Die Normalität der Karikatur
Roehler gegen seine Kritiker verteidigt: "Jud Süß - Film ohne Gewissen" über die Entstehung von Veit Harlans Machwerk, ist wie alle Roehler-Filme – unausgeglichen
Durch den Checkpoint
Indem sie Palästinenserinnen aus der West Bank ans Meer fahren, protestieren israelische Frauen gegen restriktive Einreisegesetze
Lagerkoller
Warum die Wahlen in Schweden hierzulande eine rot-rot-grüne Warnung sein sollten
Depublikation verfügbar
Das Netz vergisst nichts. Damit das so bleibt, archiviert depub.org Beiträge öffentlich-rechtlicher Webseiten, die diese löschen müssen. Das freut auch NDR-Redakteure
Unter falschem Namen
Chaos Computer Club zeigt: Der neue Personalausweis macht Identitätsklau leichter statt schwerer. Das Innenministerium leugnet das Problem
Gradmesser der weltweiten Entwicklung
Vor zehn Jahren hielten die wenigsten für möglich, was bis heute im Kampf gegen Armut erreicht wurde. Die Millenium-Entwicklungsziele waren hierbei von unschätzbarem Wert
Selbst der Wind ist grau
Am Rande der Großstadt Guiyang im Südwesten des Landes bauen Wanderarbeiter ein Viertel, das mit „mediterranem Flair“ aufwartet, damit es reichen Chinesen gut geht
Netz der Namen
Das Stöbern in den Berliner Adressbüchern ist wie ein Tratsch im Treppenhaus der Geschichte. Und es kann auch helfen, der Google-Street-View-Aufregung zu entgehen
Studieren statt skypen
An der Universität in Harrisburg in Pennsylvania wurden die Zugänge zu Online-Netzwerken gesperrt. Auf einmal hörten Studenten ihren Professoren zu
Ein evolutionärer Vorteil
Gutes tun und darüber reden: Familienministerin Kristina Schröder freut sich wahnsinnig und feiert mit Schauspielerin Ulrike Folkerts und Sänger Peter Maffay das Ehrenamt
Frau Heimatlos
Sie war das Gesicht der Wende. Aber im vereinten Deutschland kam die Bürgerrechtlerin nie an
Umzingelt von Legenden
Die Wewelsburg war lange ein Wallfahrtsort für rechte Esoteriker. Dem wirkt inzwischen eine Ausstellung entgegen – indem sie SS-Kitsch ausstellt
"Der Islam ist nur eine Abstraktion"
Der iranisch-amerikanische Intellektuelle Hamid Dabashi darüber, dass der "Europäische Islam" nicht weiterführt, und wieso Muslime in den USA besser integriert sind
Das kubanische Modell lebt
Die Entlassung einer halben Million Staatsbediensteter und die Wiederausweitung des privaten Sektors bedeuten nicht den Ausverkauf an die Kräfte des Marktes
Der Protest ist zurück
Atomkraft? Nein Danke! Das sagten sich Zehntausende von Atomkraftgegnern am Samstag und protestierten in Berlin lautstark gegen die geplante Atompoltik der Regierung
1+1=gleichberechtigt
Wenn zwei Menschen als Duo auftreten, handelt es sich erstaunlich oft um Frau und Mann. Die klassische Rollenverteilung aber – der Mann als Macher – gilt nicht mehr
Bündnis gegen das Falsche
Die Anti-Atom-Demo war ein Erfolg – auch für das rot-rot-grüne Lager. Doch wie groß das Potenzial dieses Samstags ist, lässt sich kaum abschätzen
Rufmord an einem „Anti-Terroristen“
Der Fall des Imams von Manhattan und seines Moschee-Projektes zeigt, wie salonfähig Islamophobie in Amerika inzwischen ist. Zum Jahrestag von 9/11 allemal
Brisanter Stoff aus Paris
Königin Luise lebte auf großem Fuss: Das zeigt die Ausstellung „Luise. Die Kleider einer Königin“ im Schloss Paretz in Brandenburg
Wer mit dem ersten Wurf tötet, ist schuldig
Die zur Steinigung verurteilte Sakineh Mohammadi Aschtiani kann darauf hoffen, dass ihr Fall aus politischen Gründen neu bewertet wird. Retten wird sie das kaum
"Na wenn schon"
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat eben die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Geduldig nachfragen II
Kein Betteln um Beitritt
Nach dem Ja zur Verfassungsinventur braucht der Beitrittsaspirant Türkei nun Aufmunterung aus der EU statt eines christlich verbrämten Kleingeistes
Jacke und Autoschlüssel, bitte!
Hin- und hergerissen: Der Konstanzer Tatort "Bluthochzeit" ist im Kern ziemlich spannend, muss aber in diesem ungeheuer bedeutungsvollen deutschen Wald spielen
Der Führer liest Karl May
Die Lieblingslektüre der Deutschen im Dritten Reich befasste sich nicht nur mit Blutromantik. Zwei neue Studien zur Literatur unter Hitler zeigt überraschende Ergebnisse