28 Stunden sind genug
Vollbeschäftigung ist nicht unrealistisch. Vier Millionen neue Jobs reichen aber nicht. Die Arbeitszeit muss radikal verkürzt werden
Schule der höheren Töchter
Verklärte Heiligendarstellung und krude Anbiederung in einem. Margarethe von Trottas neuer Film changiert zwischen klischeehafter Unterhaltung und asketischer Kunst
Wir müssen draußen bleiben
Das UN-Millenniums-Ziel, die Armut bis 2015 weltweit zu halbieren, ist unrealistischer denn je. Um so mehr sollten sich die G20 in Pittsburgh dieses Themas annehmen
Was zur Wahl steht: Energie
Der Wahlkampf geht zu Ende. Egal, wer nach dem Wahlsonntag regieren wird: Es stehen wichtige Entscheidungen an. Teil zwei der Freitag-Serie: Energie
Tigerente in rauer See
Angela Merkel und Guido Westerwelle würden gerne koalieren. Aber Zoff ist programmiert. Denn es gibt klare Grenzen für die schwarz-gelben Regierungsbegehrlichkeiten.
Krasse Lady
Judi Dench ist ein britisches Nationalheiligtum. Damit kann sie aber nur wenig anfangen, lieber mischt sie den Jungsclub von James Bond auf und entdeckt im Alter den Zorn
Dialektik des Kolonialismus
Egon Flaig ist mit Islamkritik aufgefallen. Interessant, wenn so einer eine "Weltgeschichte der Sklaverei" schreibt. Amerika oder Rom hat er nicht im Fokus
Glockenspiel mit Melancholie
Dan Brown's jüngster Blockbuster ist das literarische Äquivalent zu Coca-Cola und wird sich ohne Zweifel bestens verkaufen
Zehn goldene Regeln für die Hundeerziehung
Wenn Ihr Vierbeiner sie quält und Sie nicht mehr weiterwissen: Beherzigen Sie einfach die folgenden zehn Regeln, und alles wird gut. Oder wenigstens besser
No we can’t
Wie die SPD im Netz Wähler gewinnen wollte und kläglich scheiterte. Ein anonymer Insider berichtet aus der Mitte der sozialdemokratischen Wahlkampfmaschine
Die Banker wittern Morgenluft
Der Ökonom Rudolf Hickel betrachtet den G20-Gipfel in Pittsburgh als letzte Chance, um eine durchgreifende Regulierung der Finanzmärkte zu beschließen
Dreiklang in Moll
Die Führer der USA, Israels und Palästinas treffen sich in New York zum Nahost-Gipfel. Es wird dort keinen Sieger geben, aber einen klaren Verlierer: Mahmud Abbas
"Ich hatte Bock auf primitive Musik"
Jochen Distelmeyer hat zwei Jahre nach der Bandauflösung von Blumfeld nun ein Soloalbum produziert: "Heavy". Und das klingt erstaunlich rockig. Was treibt den Sänger an?
Leidenschaft und Erkenntnis
Ein Gläubiger an die gesellschaftsverändernde Kraft der Kritik: Zum Tode des Literaturwissenschaftlers und Freitag-Autors Alexander von Bormann (1936-2009)
Komm, Hündchen, komm ins Becken!
In Düsseldorf bespaßte eine Hundephysiotherapie-Praxis Hunde und ihre Besitzer mit olympischen Wasser-Spielen. Geniale Idee - die brauchen schließlich auch mal Bewegung!
Heimkehr ins Exil
Nach zwei misslungenen Versuchen ist es Manuel Zelaya 86 Tage nach seinem Sturz gelungen, nach Honduras zurückzukehren. Vorerst bietet ihm die Botschaft Brasiliens Asyl
Obamas Gipfelmarathon
Der US-Präsident will das Bild von der egozentrischen Supermacht schleifen. In diesen Tagen hat er dazu zwischen New York und Pittsburgh ausreichend Gelegenheit
Was zur Wahl steht: Gesundheit
Der Wahlkampf geht zu Ende. Egal, wer nach dem Wahlsonntag regieren wird: Es stehen wichtige Entscheidungen an. Teil eins der Freitag-Serie: Gesundheit
Für ein besseres Klima
Die Yes Men haben wieder zugeschlagen. In New York verteilten sie zusammen mit Freiwilligen eine gefälschte Boulevard-Zeitung, die vor den Folgen des Klimawandels warnt
Lotterie mit Legitimitätsproblem
Die FDP schaltet die Ampel ab, die Grünen fahren nicht nach Jamaika und die SPD will nicht mit der Linken: Eine Wahl, die diesen Namen noch verdient, ist das nicht mehr
Der Sound des Netzes
In Berlin trafen sich Software-Tüftler zum Music Hack Day. 24 Stunden bastelten sie an neuen Musik-Anwendungen fürs Netz. Und dachten über die verlorene Sinnlichkeit nach
Individualismus macht einsam
Die Geschichte der "Solo Sunny": Alexandra Czok versucht sich an einem Portrait Sanije Torkas, die für Konrad Wolfs bekannten Film Vorbild war. "Solo für Sanije"
Zwischen Denunziantentum und Opferschutz
Eduard Zimmermann ist tot. Der Erfinder von "Aktenzeichen xy ungelöst" war eine Hassfigur der Linken. Was der TV-Fahnder verkörperte, schlug Wunden in ihre Weltsicht
Späte Rache
Die Ermordung eines Al-Qaida-Führers in Somalia vor wenigen Tagen durch ein US-Sonderkommando war ein unmissverständliches Signal für mehr US-Präsenz in Ostafrika