Wer jagt hier wen?

Im Zeitalter digitaler Mobs versuchen sich Luca Guadagnino und Sam Levinson an einem alten Thema

Zwei weiße, 3D-gerenderte Hashtag-Symbole auf gelbem Hintergrund.

Armut spricht

Vergangene Woche haben wir gefragt, was es heißt #unten zu sein. Die Reaktionen waren eindrücklich. Hier eine Auswahl der Stimmen

Bavarian Angst

Modernisierungsschmerzen weiß/blau: Eine Ausstellung in München zeigt die andere Seite der Architektur im Märchenschloss-Bayern von König Ludwig II.

Porträt eines Mannes mit Brille und kurzgeschorenem Haar vor braunem Hintergrund.

Der dritte Mann

Thomas Haldenwang soll oberster Verfassungsschützer werden. Bisher fiel an ihm auf, dass er nicht auffällt

Leuchtender Schmerz

In Cloé Mehdis „Nichts ist verloren“ arbeitet ein Tod sich durch Zeiten und Menschen hindurch

Großes, geometrisches Gebäude mit Bögen und vielen Fenstern, Autos und Menschen auf der Straße.

Vergessene Stadt

Charkiw in der Ukraine war ein Prunkstück der sowjetischen Moderne. Heute verrostet und zerbröckelt der Ort

Theresa May, Premierministerin, blickt nach vorne.

Dem Bruch ein Stückchen näher

Nun hat das offene Hauen und Stechen begonnen – um einen Deal, der keiner ist. Premierministerin Theresa May hat dabei ihre Feinde gegen sich vereint

Am schwarzen Loch

Im August wurde hier ein Mensch erstochen, dann marschierten die Rechten. Jetzt kommt Angela Merkel

Die prekäre Gesellschaft

#unten hat erreicht, dass nicht mehr nur abstrakt berichtet wird, sondern dass Betroffene selbst reden. Das ist wichtig, wenn wir etwas ändern wollen

Bahndammgewächs

Der Dylan von Bad Reichenhall, Georg Ringsgwandl, ist jetzt siebzig und innen drin jung wie immer. Die Schweißerbrille braucht er nicht mehr

Ich glaub’, ich spuke

Ulla Berkéwicz’ Essay ist, vorsichtig gesagt, eine kühne Übertretung all dessen, was Prosa bisher wagte

Berauschet euch

Frank Castorf inszeniert Dostojewski – in Köln. Und ganz ohne Castorf-Schauspieler. Doch alles ist, wie es sein soll

Ein weißer ICE mit roten Streifen fährt durch eine grüne Hügellandschaft unter einem rosafarbenen Himmel.

Der Busch brennt

Es ist höchste Zeit, die Kapitalmarktorientierung im Schienenverkehr zu beenden. Ein Acht-Punkte-Plan für eine Renaissance der Deutschen Bahn

Bundesagentur für Arbeit Gebäude mit Schriftzug.

Sollen sie doch Ratten jagen

Die Politik hat einen großen Anteil daran, dass so wenig über soziale Ungleichheit gesprochen wird. Eine kleine Diskursgeschichte der Hate Speech gegen Arme

Gewerbe und Politik

Mit Friedrich Merz als Kanzler droht noch mehr marktkonforme Demokratie

Hier bekommst du nichts

Die Moskauer Hilfsorganisation CAC hilft Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan. Nur wenige haben Aussicht auf Asyl

„Es wäre ein großes Glück“

Frank Rösner will kurz vor der Rente endlich Lehrer werden. Für uns hat er aufgeschrieben, woran sein Traum 30 Jahre scheiterte

Alarmstufe Tiefrot

Die Sprecher des Chaos Computer Clubs blicken mit „Cyberwar – Gefahr aus dem Netz“ auf digitale Schlachtfelder

100 Tage, 100 Jahre

1918 war Bayern Revolutionsland. Echt wahr? Drei Bücher und ein „Freitag“-Leser helfen, das Gedenken aufzufrischen

Sebastian Puschner

Leningrader Nächte

„Leto“ erzählt mit Wehmut, aber ohne Nostalgie von der sowjetischen Rockszene der frühen 80er

Asche im Bett

Aus dem Moskauer Arrest heraus hat Kirill Serebrennikow für das Opernhaus Zürich Mozarts „Così fan tutte“ dekonstruiert

Deutsche Delegation unterschreibt Waffenstillstand im Speisewagen eines Zuges.

Die deutsche Niederlage

Am 11.11.1918 wurde im Compiègne der Waffenstillstand statuiert. Schon bald darauf kam die „Dolchstoßlegende“ auf

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