Der Händler war ein Mäzen
„Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst“: Ottfried Dascher hat die erste umfassende Biografie des von den Nazis verfolgten Kunsthändlers Alfred Flechtheim geschrieben
Das Ende der Liese Dienelt
Beate Zschäpe ist für die Ermittler ein gleichberechtigtes Mitglied der Zwickauer Terrorzelle – sie selbst schweigt hartnäckig
Kälteidiotie
Münsteraner Klassik: In der Folge "Hinkebein" ist alles wieder so, wie Liebhaber von Thiel und Boerne es mögen. Und zur Abwechslung sieht der "Tatort" auch gut aus
Das Fundament ist gelegt
Ein Jahr nach Fukushima und der Entscheidung zum Atomausstieg gibt es erste Erfolge. Wäre da nur nicht die Selbstblockade der schwarz-gelben Koalition
Von Hand gemacht
Der Berliner Sexshop „Other Nature“ verfolgt in jeder Hinsicht ein aufklärerisches Prinzip: Er ist offen, alternativ, queerfeministisch und nachhaltig. Ein Besuch
Lange Schatten
1956 verweigerte der Rechtsstaat Bundesrepublik verfolgten Sinti und Roma die „Wiedergutmachung“. Das Urteil wirkt nach – bis heute gibt es keine angemessene Regelung
Nur nicht irritieren lassen
In der Diskussion um die Reform des Transplantationsgesetzes geht es vor allem um den Datenschutz. Andere Probleme werden ausgeblendet
Immer wieder sonntags
Die Atomkraftwerke liegen still, Brennstäbe aber kommen noch immer aus Deutschland. Dagegen protestiert seit 26 Jahren eine kleine Schar Unbeugsamer
Der Weg auf die Straße
Aus stiller Trauer ist lauter Protest geworden. Inzwischen sprechen sich annährend 70 Prozent gegen Atomkraft aus
Das Land der 3.000 Arbeiter
Verlassene Dörfer liegen auf dem Weg zum Reaktorgelände. Dort herrscht emsige Betriebsamkeit. Ein Besuch im Sperrgebiet
War da was?
Der Schock von Fukushima ist vergangen. Überall auf der Welt entstehen neue Atomkraftwerke. Gebremst werden die Planer nur von den steigenden Kosten
Oprah und Armbänder sind keine Lösung
Die Video-Kampagne gegen den Warlord Joseph Kony bewegt Millionen. Doch sie lässt wichtige Informationen außen vor und vermittelt ein falsches Bild des heutigen Ugandas
Sah gut aus, damals ...
Das Grand Hotel in Heiligendamm ist pleite. Willkommen im Kreis der tragikomischen Herbergen! Als da wären: das Chelesea in New York, der Erfurter Hof, das Hyatt in Tokio
Durch die Blume
David LaChapelle prägte mit seinen Modefotos und Porträts die Bildsprache großer Magazine. Dann zog er sich zurück, um Kunst zu machen. Warum fotografiert er nun Blumen?
Tschernobyl: Genosse Wiktor im Glück
Nur wenige sind in Folge der japanischen Reaktorkatastrophe bisher gestorben. Doch was den Arbeitern aus Fukushima-Daiichi blüht, lehren die Opfer von Tschernobyl bis heute
La grande Détonation
Der Politiker Nicolas Hulot ist das grüne Gewissen Frankreichs. Nach Fukushima glaubte er an einen Atomausstieg. Er musste feststellen, dass er der einzige war
Mut für Occupy
Ein Blick in die Geschichte der Demokratiebewegung zeigt: Nicht alles, was wie ein Scheitern ausschaut, ist es dann auch
Haut ihm auf den Zapfen!
Beim Großen Zapfenstreich inszeniert sich der Geehrte selbst. Was verrät Christian Wulffs Playlist über ihn? Und warum ist es nötig, ihm noch einmal den Marsch zu blasen?
Das erste Mal
Das westdeutsche Bühnen-Kollektiv She She Pop sucht in „Schubladen“ Austausch mit Ost-Frauen. Lisa Lucassen und Ilia Papatheodorou über Thierse, Tabus und Topografie
Wenn es hart auf hart kommt
Präsident Barack Obama steht unter Druck. Er kann Premier Netanjahu beim Gipfel im Weißen Haus nicht wirklich von dessen Angriffsplänen gegen den Iran abbringen
Das doppelte Russland
Der ins Amt zurückgekehrte Präsident kann die Spaltung der Gesellschaft überwinden. Dafür braucht er das neue Bürgertum an seiner Seite
Pastor der Unfreiheit
Akten aus dem Archiv der DDR-Staatssicherheit zeigen, wie Joachim Gauck in Rostock einen „Kirchentag von unten“ verhindert hat
„Die Revolution sagt: Ich war, ich bin, ich werde sein.“
Hector Xavier Monsegur galt als Anführer der Hackergruppe Lulzsec. Nun stellt sich heraus, dass er als FBI-Informant einiges ausgeplaudert haben soll
So kauft man sich Zeit
Die Europäische Zentralbank hat privaten Banken noch einmal 530 Milliarden Euro auf Pump verabreicht. Sie sollen damit Staatsanleihen aus Spanien oder Italien kaufen