Goth for Life
Einmal Goth, immer Goth: Alexis Petridis hat mit Carl McCoy von "Fields of the Nephilim" darüber gesprochen, weshalb Bands und Fans dieser Szene so lange treu bleiben
Der Lieblingsfeind
Jens Weidmann ist seit einem Jahr Bundesbankpräsident. Er warnt vor Auswüchsen der Euro-Rettung, gestaltet die aber mit
Das Handy hilft
Wer angegriffen wird, verschickt blitzschnell seine GPS-Daten: Indische Frauen wehren sich mit Apps wie "Fight Back" und interaktiven Karten wie "Harassmap" gegen Gewalt
Ein edler Landstreicher
In den Romanen von Patrick Leigh Fermor werden Landschaften zu Kunstwerken – und der Leser zu dem, der er war, als er mit der Taschenlampe unter der Bettdecke hantierte
Auf der Flucht
Die Flucht des Anwalts Chen Guancheng aus seinem Hausarrest ist peinlich für die Regierung in Peking. Es ist nicht die einzige politische Affäre mit der sie derzeit kämpft
Der 1. Mai und die Frage: „Wogegen willst du manifestierön?“
Warum gehen junge Leute am 1. Mai Steine werfen? Und warum lassen sie es irgendwann sein? Eine Erinnerung
Die Kreatur unterm Hammer
Zwei Jahre nach der Ölpest geht es ans Eingemachte: Was kostet das Leben eines schwimmenden Säugetiers – und wie viele stehen auf der Rechnung?
Der Andersmacher
Die Avantgarde lebt: Man weiß über den Autor Francis Nenik nur wenig - und nun tritt er mit "XO" hervor, einem Roman, der als Sammlung loser Blätter daherkommt
Das Kümmer-Prinzip
Rot-Grün hat in NRW gezeigt, was sorgende Politik sein kann. Das ist gut. Aber noch nicht hinreichend
So weit samma scho
Der Vom Von in Verständnisnöten: Der Münchner "Polizeiruf: Schuld" führt Meuffels (Matthias Brandt) in oldschool Dorfhändel, bei denen Dialekt zum Einsatz kommt
Ins Netz gegangen
Angelo Depoliti ist der letzte Schleppnetzfischer auf der Insel Giglio – die EU will das Fangverhalten stärker kontrollieren, sein Abschied bedeutet das Ende einer Ära
Erfolg den Hütten
Vor 30 Jahren begann der Konflikt um die Hamburger Hafenstraße, der eine ganze Stadt polarisierte. Am Ende musste der Senat den Besetzern die umkämpften Häuser überlassen
Krieg als vermeidbares Unglück
Juliane Wetzel hat Günter Grass im Freitag vorgeworfen, er bediene antijüdische Klischees. Andere haben kritisiert, Grass spiele mit Tabus. Daniela Dahn zieht nun Bilanz
Du sollst draußen bleiben
In Frankfurt an der Oder müssen im Herbst zwei First-Solar-Werke schließen. Als Betriebsrat Sven Hennig dagegen protestieren will, landet er auf der Straße
Mein Alias und ich
Wer sich unter Pseudonym durchs Internet bewegt, schützt sich vor Überwachung. Oder garantiert nur der Klarname Sicherheit? Erkundungen in einer Debatte
Ganz tief abgetaucht
Wo steckte das Treibhausgas CO2 während der letzten Eiszeit? Forscher bohren nach und werden im Ozean fündig
Gefiederte Freunde
Warum Briten beim Birdwatching alles vergessen, im Ruhrgebiet Tauben eine besondere Bedeutung haben und selbst die Kanzlerin die Nähe zu Vögeln sucht: Lexikon der Woche
Kapitalverbrechen Majestätsbeleidigung
Regierung und Armee halten am härteste Lèse-Majesté-Gesetz der Welt fest, das eine Höchststrafe von 15 Jahren erlaubt. Dagegen regt sich vor allem akademischer Widerstand
Elf Millionen Demokratien
Bei der anstehenden Wahl am 6. Mai dürften die Volksparteien ihr Volk verlieren. Das Votum kann zu einem politischen Erdrutsch führen. Doch sicher ist das keineswegs
Gerechtigkeit und Zweifel
Der Schuldspruch gegen Ex-Präsident Charles Taylor wird in Liberia durchaus zwiespältig aufgenommen. Die Opfer aber sehen ihren Mut belohnt
Bitte mit Stil!
Tyler Brûlé hat mit "Wallpaper" und "Monocle" die zwei einflussreichsten Magazine der internationalen Jetset-Bohème geschaffen. Was ist sein Erfolgsgeheimnis?
„Früher konnten wir nur träumen“
Wie verändern die Kinder des Internets die Politik? Oberpiratin Marina Weisband im Gespräch mit Jakob Augstein
Mein Land ist kaputt, am Arsch
Seit dem Tod von Osama bin Laden vor einem Jahr ist die Arbeit von Journalisten in Pakistan noch schwerer geworden. Unsere Autorin hat ihre Heimat bereits verlassen
Der Bann ist gebrochen
Die Bedeutung der Anhörung kann nicht hoch genug bewertet werden. Erst jetzt wird deutlich, welchen Einfluss der Murdoch-Konzern auf die Europapolitik Großbritanniens hatte