Politisches Nullsummenspiel
Die Regierung macht ernst: Sie plant, die Mittel aus der Bekämpfung des Rechtsextremismus umzuwidmen. Von 2011 werden Programme gegen Linksextremismus aufgestockt
Radikal und am Mainstream
Die Außenpolitik ist ein Hinderungsgrund für eine rot-rot-grüne Option. Das muss nicht sein, meint Stefan Liebich (Linkspartei). Eine Antwort auf Karsten Voigt (SPD)
Das Fürchten gelehrt
Das Extremismus-Schema, das die Demokratie schützen soll, erweist sich als demokratiegefährdend
Rüttgers’ Machtreserve
Zwischen rot-grüner Erfahrung und schwarz-grüner Option: Sylvia Löhrmann ist Spitzenkandidatin der NRW-Grünen
Ich glaub, ich bin im Film
Die Handlung von Kinofilmen? Nicht so wichtig. Wir lieben Filme vor allem aufgrund ihrer Figuren, in denen wir uns wiedererkennen. Oft auch unfreiwillig ...
Die Kommune lebt
Die Politik beklagt die Auflösung der klassischen Familie. Zu Unrecht. Die Kleinfamilie ist das ideologische Konstrukt – nicht die Kommune
Die Macht des Wortes
Wenn es die Bundeswehr in Afghanistan neuerdings mit einem "nicht internationalen bewaffneten Konflikt" zu tun hat, gibt es dafür nicht nur rechtliche Gründe
„Ein bürokratischer Aufwand, der Wahnsinn ist“
Ralph Lenkert will mit einem Volksbegehren Druck auf die Familienpolitik in Thüringen machen. Doch die Initiative hat mit Hindernissen zu kämpfen
Die Geografie des Kinos
Der Regisseur Dominik Graf zeichnet eine persönliche Landkarte seiner filmischen Zuneigungen von der Nouvelle Vague bis zum Neuen Deutschen Kino
Politik im Schafspelz
Schwarz-Gelb behindert den Ausbau alternativer Energien. Daran ändern auch neugrüne Bekenntnisse von Umweltminister Norbert Röttgen nichts
Nichts dem Zufall überlassen
Anfang Februar 1990 will Südafrikas Präsident Frederik Willem de Klerk seinen prominentesten Gefangenen freilassen, doch Nelson Mandela winkt zunächst ab
Fernwärme der Gefühle
Der Filmemacher Peter Kern ist süchtig nach Fressen und Liebe und hat einen Film über Nazis und Schwule gedreht. Eine kleine Bewunderung
Wenn der Vorhang aufgeht
Wo und wie schaut man am besten Filme? Und wie viele? Erika und Ulrich Gregor, zwei Urgesteine der Berlinale geben Auskunft
21st Century Fox
Die Festivalisierung des Films oder: Interessanter als der Rückblick zum Jubiläum sind Gegenwart und Zukunft der Filmfestspiele
Links um!
Ohne Kehrtwende in der Außenpolitik, keine Zusammenarbeit mit der SPD, fordert Karsten Voigt und empfiehlt der Linkspartei ausgerechnet die Grünen als Vorbild
Ein zweites Afghanistan
Der jemenitische Exilpolitiker Fami al-Qadi spricht über die Unbesiegbarkeit von al-Qaida und die Möglichkeit eines Krieges auf der Arabischen Halbinsel
Voll in die Fresse
Uwe Boll gilt als schlechtester Regisseur der Welt. Vergangenes Jahr verlieh ihm Hollywood die Goldene Himbeere für sein Lebenswerk. Aber er dreht immer weiter
Raven auf dem Schuldenberg
Der Ruhrpott soll tanzen. Aber wer braucht die Loveparade überhaupt noch? Und vor allem: Wer soll sie bezahlen?
Symptom und Krankheit
Teheran sollte im Atomstreit nur einlenken, wenn auch seine Sicherheitsinteressen garantiert werden und alle Nuklearmächte den Kernwaffensperrvertrag einhalten
Im Reich der Mitte
Was der Kanzlerin als Schwäche ausgelegt wird, ist ihre Stärke – und einer Demokratie angemessen, die viele Machtzentren kennt
Und Schnitt!
Um einen Film zu sehen, muss man nicht ins Kino gehen. Wer sich bei Gleb Lenz die Haare schneiden lässt, kann die Augen schließen und in eine Geschichte eintauchen
Fortschritt durch Transparenz
Die Streitigkeiten unter Klimaforschern haben auch Auswirkungen auf die Forschung: Immer öfter wird verlangt, dass Ergebnisse auch von außen überprüft werden müssten
Die verrückte Ehelichkeit
Der Briefwechsel zwischen Gudrun Ensslin und ihrem Verlobten Bernward Vesper zeigt die Menschen hinter dem RAF-Mythos
Literarischer Crossover
Ein in London neu eröffneter Buchklub möchte Literatur über den Nahostkonflikt bekannter machen und Lesern die Erfahrung neuer Perspektiven ermöglichen