Warum der Beacon nicht leuchtet
Manchester, die Wiege der Creative Industries, kreiselt um ihren eigenen Mythos. Statt nach vorne zu blicken.
Das Bürger-Heer sitzt auf
Sarrazin und Sloterdijk als Bannerträger: Die gehobenen Stände machen der „Unterschicht“ das Leben schwer und die Existenz prekär
Kumpel, greif zum Imageberater
Um 2010 eine würdige Kulturhauptstadt abzugeben, wächst das Ruhrgebiet ein Stück zusammen
Die Sloterdijk-Honecker-Debatte
Entschuldigung, was für eine Debatte? Erst ging es um Steuern, dann ums Bürgertum. Und schließlich ging es drunter und drüber: Wie ein Diskurs zerfranst
Ich kann mich doch bewegen
Hans Magnus Enzensberger hat eigentlich keine Lust, nur achtzig zu sein. Davon ist er an seinem Geburtstag weiter entfernt denn je
Die graue Eminenz
Der Bruder des afghanischen Präsidenten zieht in Südafghanistan und darüber hinaus die Fäden. Wenn nötig, beschafft er den Amerikanern sogar verhandlungswillige Taliban
Die Einsamkeit des Profis
Ein Fußballer hat sich das Leben genommen. Über seine psychischen Probleme hat er nie gesprochen. Dennoch sind sich die Funktionäre sicher, sein Tod habe nichts mit Fußball zu tun
Das Evangelium nach Michael Moore
Heute kommt Michael Moores neuer Dokumentarfilm "Kapitalismus – eine Liebesgeschichte" in die deutschen Kinos. In den USA sorgte er für einigen Wirbel
Noch ein Fest der Freiheit
General Motors hat die Bundesregierung nicht nur auflaufen lassen, sondern ihr auch eine Lektion erteilt, die sie sich redlich verdient hat
Zur Not hilft ein US-Veto
Israels Regierung steht durch den Goldstone-Report über den Gaza-Feldzug mehr unter Druck, als ihr lieb ist. Sie müsste mit eigenen Untersuchungen beginnen
Alfred Petrowitsch rechnet mit dem Schlimmsten
Die Europäische Union und die Sowjetunion von einst ähneln sich nicht nur in ihrer politischen Bedeutung, es gibt auch sonst durchaus Gemeinsamkeiten
Ein Torero packt die wilden Stiere
Unter Druck legt Silvio Berlusconi erst so richtig los. Seine autoritäre Offensive kennt dann keine Grenzen. Es wird alles eingesetzt, was er an Medienmacht besitzt
Um uns herum die Frösche
Die UFA-Filmproduktion lief in Deutschland bis Kriegsende, sie rettete manchem Schauspieler, Kameramann, Autor und Regisseur das Leben. Sie mussten nicht zum Volkssturm
Der erste Akt
Das Schlimmste steht uns noch bevor: Kanzlerin Merkel gibt ihre erste Regierungserklärung nach dem Machtwechsel ab. Einige Akteure suchen noch ihre Rolle.
Auferstanden aus Musikclips
In Brandenburg sollten junge Franzosen und Deutsche DDR-Rockkultur kennenlernen. Dabei zeigte sich eine Gemeinsamkeit: Die Jungen wissen praktisch nichts über die DDR
Ein Tag, der in die Zukunft weist
Der 9. November hat gezeigt: Ein Tag ist zu kurz, um aller Ereignisse der Menschheit zu gedenken – unser Autor fordert deshalb einen Tag des Kalenders
Ich dachte: Ist der verrückt?
Passkontrollen eingestellt – Wie Oberstleutnant Harald Jäger am 9. November 1989 in Berlin mit der Öffnung der Grenze Weltgeschichte schrieb
Eine Oase in der Wüste
Israel gedenkt wieder der Ermordung von Yitzhak Rabin. Doch sein Vermächtnis verblasst. Das heutige Establishment hat das Klima für den Mord erst vorbereitet
Die Eroberung der Wissenschaften
Feministische Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zum interdisziplinären Fortschritt in der Wissenschaft. Dabei steht sie weiterhin zu Unrecht unter Beschuss.
Wille zum Wechsel
Die Linke in Nordrhein-Westfalen strebt einen grundlegenden Politikwechsel an und gibt sich dafür ein entschlossenes Wahlprogramm
Ein bisschen Weltuntergang
In seinem neuen Film "2012" lässt Roland Emmerich wieder einmal die Welt untergehen. Bei der Europa-Premiere in Berlin lief man sich für die Apokalypse schon mal warm
Ich hab‘s verpasst!
Die Anthologie "Die Nacht, in der die Mauer fiel", beweist, dass Schriftsteller manchmal auch nur ahnungslose Menschen sind
Ökonomie der Grausamkeit
Wer ein Bein verliert, bekommt 800 Pfund: Als Pirat konnte man sich nicht nur gegen Invalidität versichern, es ging unter Seeräubern auch sonst sehr fortschrittlich zu
Auf der Suche nach dem Selbst
Präsident Nicolas Sarkozy und sein Einwanderungsminister Besson haben die Franzosen aufgerufen, über ihre nationale Identität zu diskutieren. Nicht ohne Absichten