Gegen das Schweigen
Wie geht die Pop-Musik mit dem Thema "Gewalt gegen Frauen" um? Eine Gender-Forscherin hat Songs untersucht. Ihr Ergebnis: Musik kann helfen, das Schweigen zu brechen
Moderne Hähnchenkämpfe
Mit der moralischen Integrität des Fußballs ist es nach dem neuen Wettskandal vorbei. Dabei gehört Schummeln zum Ritual des Wettens dazu. Sonst wär`s ja auch langweilig
Irgendwo mental näher
Gebannt hat die SPD in den vergangenen Monaten auf die Linkspartei gestarrt. Inzwischen zerbrach ihr ein älteres Verhältnis: das zu den Grünen
Gegen den Strom
Fiva alias Nina Sonnenberg hat sich in der deutschen Hip-Hop-Szene als Frau Respekt verschafft. Obwohl oder gerade weil sie nie sexy sein wollte?
Wälder für Afrika
Der Autor Thomas von Steinaecker inszeniert in seinem neuen Roman "Schutzgebiet" ein furioses kolonialgeschichtliches Kasperletheater. Man weiß nur nicht recht, wozu.
Semenya Trouble
Demnächst soll über das Geschlecht der Läuferin Caster Semenya entschieden werden. Die kritische Gender-Theorie steckt jetzt schon in einer Zwickmühle
Eine Brücke ohne Fluss
Innovationsbremse: Wie die schwarz-gelbe Koalition den deutschen Vorsprung bei Technologien aufs Spiel setzt
Schwarz vor Augen
Einige Forscher hoffen, am Genfer Teilchenbeschleuniger winzige Schwarze Löcher zu erzeugen. Andere befürchten hierdurch die Zerstörung der Erde
Der große Blogger-Test
Neu hier? Oder schon ein alter Hase auf dem Kommentatoren-Posten? Ob der Freitag und seine Community zu Ihnen passen, klärt Klaras ultimativer Fragebogen
Gebeugt vor Gott
Ahmad Milad Karimi hat den Koran neu ins Deutsche übersetzt. Augenmerk lag auf der poetischen Dimension der heiligen Schrift des Islam. Ein Gespräch
Der Mythos vom nutzlosen Mann
Karrierefrauen wollen auch im Haushalt die Oberhand behalten. Laut einer Studie bezichtigen sie ihre Männer der Faulheit - um sich weiblicher zu fühlen
Was Henrys Handspiel bedeutet
Es war das Spiel der Woche. Frankreich gewann im Spiel um die WM-Qualifikation gegen Irland durch ein Handspiel. Ein irischer und ein französischer Autor erzählen
Plötzlich ohne Kriegsbeil
Im Verhältnis zwischen der EU und Russland gibt es Streicheleinheiten, auch wenn die nächsten Krisen schon programmiert sind
Beste Art der Selbstdarstellung
Indem Brooke Magnanti ihren eigenen Namen unter den Belle-de-Jour-Blog gesetzt hat, schließt sie sich einer der ehrenwertesten Traditionen der Literaturgeschichte an
Wo liegt die Linke Mitte?
Die undogmatischen Problemlöser beherrschen derzeit die Politik. Aber eine politische Alternative zu Schwarz-Gelb ist möglich – wenn das alt-linke Denken überwunden wird
Den eigenen Frieden verteidigen
Eine alte Frage in Sachen Geschlechtergerechtigkeit stellt sich neu: Diskriminiert die einseitige Wehrpflicht Männer? Wenn ja, wollen wir mehr Frauen in der Bundeswehr?
Sekundärtugenden gratis
Der Name Antonio Negri steht für eine unorthodoxe Linke. Dieses Wochenende sprach Negri in der Berliner Volksbühne. Wofür steht die eigentlich? fragte sich unser Autor
Es begann mit einer Razzia
In China gibt es seit Monaten einen Feldzug gegen das organisierte Verbrechen, er erlaubt aufschlussreiche Einblicke in die Netzwerke regionaler Autoritäten
Häufiger mit der CDU
Ein rot-rot-grüner Wechsel in Düsseldorf nach der Wahl 2010 ist kaum noch wahrscheinlich. Das liegt nicht nur an der Linkspartei. Die Grünen gehen längst andere Wege
Herman Van Who?
Wer den künftigen EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy als personifizierte Büroklammer beschreibt, unterschätzt seine Arbeit als Regierungschef Belgiens
Jeder kann Rembrandt sein
Damien Hirst vor einem Neuanfang: Ein Gespräch mit dem bekannten Brit-Artisten zwischen zwei großen Londoner Ausstellungen
Sehnsucht nach der Wildnis
Der Bart ist im Kommen – zumindest in der amerikanischen Indieszene der Nullerjahre. Einige Thesen, warum so viele Musiker ihr Kinn in Miniaturen der Appalachen verwandeln
Faustrecht und Junkie-Bus
Drogenclans übernehmen an Madrids Peripherie die Kontrolle. Die Polizei traut sich kaum mehr, die betroffenen Viertel zu betreten, die Politik ist sowieso machtlos
Che wusste, wie man liebt
Aleida Guevara sah ihren Vater das letzte Mal 1967 – kurz vor seinem Tod. Bis heute prägt er ihr Leben. Um Revolutionär zu sein, muss man Romantiker sein, sagt sie