Intellektuelles Fairtrade
Die Initiatorinnen von „Los Superdemokraticos“ erklären, was das Blogprojekt ist, was es will und wie es dazu kam
Rettung ohne Gewähr
Das Überleben des Kaufhaus-Konzerns ist noch nicht in trockenen Tüchern. Wenn es klappt, hat die Insolvenzverwaltung einfach ein gutes Timing erwischt
Mittlere Irrtümer
Entgegnung auf Mathias Brodkorb: Warum die Theorie des Extremismus selbst und nicht deren vermeintlicher „Missbrauch“ das Problem ist
Die Überflüssigen, unerwünscht
Kalte Aussperrung: Die Sparbeschlüsse zeigen den Willen zu einer qualitativ orientierten Bevölkerungspolitik
"Man sieht die Bundeswehr inzwischen als Besatzer"
Interview mit der Afghanistan-Expertin Nadia Karim über die Sicherheitslage am Hindukusch, den Bundeswehreinsatz und die Berichterstattung in den deutschen Medien
Der Mann im Kinde
Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge haben es besonders schwer. Der Fall des 16-jährigen Amir aus Ägypten
Im Auge des Gesetzes
Dialekt, Körperbau, Freunde: Das Innenministerium hat eine Verordnung durch den Bundesrat gedrückt, die dem BKA erlaubt, das Leben von Bürgern vollständig zu erfassen
Unschuldig interniert
Die andauernde Gaza-Blockade führt dazu, dass viele der dortigen Bewohner auf ein mittelalterliches Tauschsystem zurückgeworfen sind, um überleben zu können
Alle auf den Großen
Der Unterausschuss für Neue Medien tagt zu "Sozialen Netzwerken" und die Facebook-Manager reisen nicht an. Protokoll des Gesprächs über einen nicht-anwesenden Dritten
Einer trägt das Kreuz
Der ins englische Exil geflohene Führer des freien Frankreich versteht es Mitte 1940, die französischen Kolonien für eine Einheitsfront gegen Hitler zu gewinnen
Die Ärmsten im Visier
Von wegen "Menschen im Mittelpunkt": Schwarz-Gelb erfüllt die Prophezeiung und lässt den Sparhammer dort fallen, wo Menschen nichts zu erübrigen haben
Schlacht um Kingston
In Jamaikas Hauptstadt ziehen ganze Stadtviertel in den Krieg, um einen verurteilten Drogenboss zu schützen. Für viele ist "Coke" mit seiner Gang eine Art Robin Hood
Schüsse vor den Bug
Die "Cheonan-Affäre" entfaltet eine Dynamik der Eskalation, die sich kaum eindämmen lässt. Nord und Süd stehen sich wieder in den bekannten Schlachtordnungen gegenüber
Kalter Krieg wird präsidiabel
Die Nominierung des Präsidentenbewerbers von SPD und Grünen wirkt verstörend. In einer Zeit des Demokratie-Schwunds wird ein Erneuerer gebraucht, kein Restaurator
Mit Bajonetten erstochen
Vor 30 Jahren beendete das südkoreanische Militär mit aller Gewalt einen kurzen Frühling der Demokratie in der Stadt Kwangju. Und die Amerikaner sahen zu
Die vergessenen Kommunen
Ein Umbau für die Katz: Die erfolgreichsten Job-Vermittler finden sich dort, wo man weitermachte wie vor der Reform
Die ganze verdammte Geschichte
Der britische Schriftsteller und Filmregisseur hat mit "Night of the Golden Butterfly" seine islamische „Comédie Humaine“ vollendet, an der er seit Jahren schrieb
Leitbild "Green Goal"
Entwicklungshelfer aus Deutschland haben die Fußball-WM als Anstoß für Projekte betrachtet, die Südafrika weit über das Championat hinaus zugute kommen sollten
Zerbrochenes Kaleidoskop
Großbritannien steht nach den Wahlen vor einer neuen Phase der Politik. Die Bilanz nach dreizehn Jahren Labour an der Regierung ist durchwachsen
Absurder geht es kaum
Nach dem Attentatsversuch auf dem New Yorker Times Square hat die US-Armee begonnen, für den Wiederholungsfall gezielte Vergeltungsaktionen gegen Pakistan vorzubereiten
Das ist Schreibstuben-Bellizismus
Torsten Wöhlert hat Befürwortern eines Abzugs aus Afghanistan im „Freitag“ vorgeworfen, sie würden der Frage nach einer Nachkriegsordnung aus dem Weg gehen. Eine Replik
Der Ein-Viertel-Kandidat
Falls wirklich noch jemand geglaubt haben sollte, der Bundespräsident sei Repräsentant der Republik: Die Kür der Bewerber für die Köhler-Nachfolge belehrt eines Besseren
Reiz der bürgerlichen Koalition
In Berlin könnte sich bei den Wahlen 2011 entscheiden, in welche Richtung die Grünen langfristig gehen
Unerträgliches Herumgemurkse
Minister Rösler versucht die Quadratur des Kreises. Besser wäre es, die Reform so lange aufzuschieben, bis klare politische Mehrheiten den Befreiungsschlag ermöglichen