Reni Lasarova, Bulgarien
Die 52-jährige ist Grundschullehrerin in Sofia
Mike Carlin, Vereinigtes Königreich
Der Kranfahrer lebt in London
Pjöngjangs letzter Bruder
Der Atomwaffentest der Nordkoreaner zwingt Peking zu diplomatischen Krisenmanagement. Pjönjang als engen Verbündeten aufzugeben, steht nicht zur Debatte
Paris Paraskevas, Zypern
Der 37-Jährige ist Unternehmensberater in Nikosia
Die Stasi schoss nicht auf Rudi Dutschke
Der Rudi-Dutschke-Attentäter war kein Mitarbeiter der Stasi. Das teilte Marianne Birthler bei der Vorstellung des neuen Tätigkeitsberichtes ihrer Behörde mit
40 Jahre, 40 Werke
Keine Kultur in der DDR? Wie wäre es mit einer Gegenausstellung. Eröffnen wir den "ästhetischen" Zoo. Vielleicht gibt das Innenministerium sogar Geld dafür
"Es war nie besser, schwul zu sein"
40 Jahre nach dem Christopher Street Day macht die Gleichberechtigung Homosexueller in den USA starke Fortschritte. Das Eheverbot fällt, öffentliche Ämter werden frei
Keine Lust auf einen Pariser Mai alter Schule
Viel Wut entlädt sich beim IV. Nationalen Aktionstag gegen die Krise in Frankreich, doch der vielfach herbei geredete Aufguss der Revolte vom Mai '68 ist nicht in Sicht
So geht es uns mit Europa
27 Porträts von Menschen wie Du und ich. Bis zum Wahltag erscheint die Freitag-Serie "Menschen in Europa". Kurze Antworten auf die Frage: Wie sieht Ihr Europa aus?
Hans Eysselinck, Belgien
Der 75-jährige ist Rentner, stammt aus Gent und lebt derzeit im französischen Montpellier. Er wünscht sich ein europäisches Gesetz für Sterbehilfe.
Querschläger gegen Birthler
Nach der zufälligen Enthüllung der Stasi-Kontakte von Karl-Heinz Kurras geraten die Aktenverwalter unter Druck. Die Kritiker wollen das Ende der Behörde beschleunigen
Die nationale Internationale
Rechtsaußen-Parteien drängen bei den Wahlen am 7. Juni ins EU-Parlament, so die Sezessionisten der Vlaams Belang aus Belgien und die niederländische Freiheitspartei
Schlag auf die nukleare Pauke
Pjöngjang handelt in dem Glauben, dass sich die USA grundsätzlich mit der Atomacht Nordkorea abgefunden haben und derzeit mit dem Iran genug beschäftigt sind
Ein politisches Erdbeben
Island tut, was vor einem Jahr noch undenkbar gewesen wäre, aber nun angesichts der Rezession zum Rettungsanker taugen soll: Das Land bewirbt sich um einen EU-Beitritt
An unseren Handys klebt Blut
Im Osten Kongos betreiben Banden illegalen Handel mit Mineralien, die für Mobiltelefone, Laptops und Digitalkameras gebraucht werden. Ein Appell für fairen Handel
"Der Fehler liegt im System"
Zehn Jahre nach dem NATO-Luftangriff auf Vavarin warten die Opfer auf Entschädigung. Harald Kampffmeyer über eine lange Odyssee vor Gericht, die bis Karlsruhe geführt hat
Der Alte ist der Neue
Horst Köhler ist auf Anhieb wieder gewählt worden. Ein Signal für den Herbst? Kaum! Spannender ist, dass Lothar Bisky dem Bundespräsidenten ein Ost-Gütesiegel verlieh
Bittere Kirschen
Der Krieg in Afghanistan ist komplizierte, als es von außen den Anschein hat. Es geht schon lange nicht mehr nur um die Taliban.
'68 muss nicht umgeschrieben werden
Über revolutionäre Gewalt und konterrevolutionäre Gegengewalt wurde im SDS bereits seit 1965 gestritten. Der Tod von Benno Ohnesorg 1967 hat beschleunigt, was im Gang war
"Ohnesorgs Tod hat der Stasi geschadet"
Der Journalist Uwe Soukup, Autor eines Buches über den Tod von Benno Ohnesorg, im Interview über die Stasi-Tätigkeit von Karl-Heinz Kurras
Merkwürdige Enthüllungen
Die Aktenveröffentlichungen der Birthler-Behörde, nach denen der Ohnesorg-Schütze ein Stasi-Agent gewesen sein soll, werfen neue Fragen auf, findet Blogger Störtebeker
Cheney fordert Obama
Diese Kraftprobe hat sich abgezeichnet. Mit seiner Rede im American Enterprise Institute hat Ex-Vizepräsident Cheney dem Weißen Haus eine Kampfansage geschickt
Die zwei Leben des Todesschützen
IM Otto Bohl: Zufällig decken Mitarbeiter der Birthler-Behörde die Stasi-Vergangenheit des Polizisten auf, der Benno Ohnesorg erschoss. Eine Linksammlung
Kurras, der Maulwurf
Auch wenn Karl Heinz Kurras für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet hat, mindert das die Verantwortlichkeit der Westberliner Staatsgewalt für den 2. Juni 1967 keineswegs