Aufbau Ost oder Entgegenschrumpfen West?
Bis 2015 soll der Solidarpakt II am Ziel sein, behauptet eine Studie der arbeitgebernahen Wissenschaft. In Wahrheit kommen für den Osten äußerst unsichere Zeiten
Heimtückische Massenmörder
Ab sofort kann am New Yorker UN-Hauptquartier die Konvention zum weltweiten Verbot von Streumunition unterzeichnet werden. Es geht um mehr als einen Abrüstungsvertrag
Die lange Rechtskurve
Die Kritik an der Kanzlerin zeigt Wirkung. Beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen demonstriert Merkel ihre Nähe zur konservativen Basis
Die Paten der Taliban
Die Taliban sind seit jeher Geschöpfe pakistanischer Politiker und Geheimdienstoffiziere, alles begann vor mehr als 30 Jahren an Koranschulen im Nordwesten des Landes
Geburtstagsgeschenk für die NATO
Die Regierung in Moskau will die Armee und das Atomarsenal modernisieren, weil die NATO den russischen Grenzen immer näher rücke, sagt Präsident Dmitri Medwedjew
Zurück ins Glied
Präsident Sarkozy hat seine Mehrheit in der Nationalversammlung für die NATO-Rückkehr aktiviert, auch wenn mancher Abgeordnete mehr diszipliniert als überzeugt schien
Althaus spielt mit Bild
Skifahrer und Wahlkämpfer Dieter Althaus gibt der "Bild"-Zeitung das erste Interview seit dem Unfall und eröffnet damit den Wahlkampf. Aber wird seine Rechnung aufgehen?
Nawaz Sharif heißt der Sieger
Die pakistanische Regierung hat vor den Volksmassen kapituliert, die seit Tagen auf Islamabad marschieren. Der 2007 abgesetzte Oberste Richter Chaudhry kehrt zurück
Nächster Halt Wahlkampf
Die CDU will sich von SPD-Mann Tiefensee nicht den Takt für den Bahn-Börsengang vorgeben lassen. Endgültig ausbremsen will der die Teilprivatisierung aber auch nicht
Voll militarisierte Zone
Gut zwei Wochen vor dem NATO-Gipfel in Straßburg und Kehl nimmt die Mobilisierung Fahrt auf – sowohl bei den Sicherheitskräften als auch bei den Gipfelgegnern
Das Gewehr an die eigene Schläfe halten
Der ewige Krisenstaat Pakistan ist nicht nur ein Sorgenkind der internationalen Politik, sondern fordert auch den Westen heraus, seine Weltsicht zu überprüfen
Wie Kaffeesatz lesen
Die Krise lässt die bisherigen Modelle der Wirtschaftforschungsinstitute alt aussehen. Die Prognosen schwanken zwischen schlimm und fürchterlich und sind kaum verlässlich
Der Allmächtl von Amstetten
In St. Pölten beginnt heute der Prozess im "Fall Amstetten". Doch Fritzl auf Fritzl zu reduzieren ist, als erklärte man die Inquisition aus dem Sadismus der Inquisitoren
Hüter einer fragilen Demokratie
Die USA haben die irakische Armee in den vergangenen Jahren extrem aufgerüstet. Aber reicht das aus, um nach dem Abzug der US-Truppen das Land zu stabilisieren?
Tödliches Kaliber
Kleinwaffen sind die Massenvernichtungswaffen unserer Zeit. Winnenden führt uns ihre Wirkung wieder einmal nah vor Augen. Sie gehören endlich international verboten
Gewöhnen wir uns an alles?
Grüne, SPD, attac - egal: Die Linken trauen sich die Machtfrage nicht mehr zu, beklagt Freitag-Blogger und Grünen-Politiker Robert Zion
Erinnern Sie sich noch an Ophira?
Uri Avnery blickt sehnsuchtsvoll auf die Blütezeit der israelischen Friedensbewegung zurück. Und befürchtet, dass Ehud Barak nun zum Feigenblatt der Faschisten wird
Die Alpenbanker auf Schussfahrt
Österreichische Banken waren die Big Player auf dem osteuropäischen Markt, seitdem dort ganze Volkswirtschaften dahinsiechen, gerät das Engagement zum Glücksspiel
Rauer Ton am Dnjepr
Die ukrainische Regierung ist zerstritten und tut derzeit vor allem eines: Sie hofft inständig auf einen zweiten Kredit des IWF, ansonsten droht der Staatsbankrott
Eigentlich eine Sensation
Barack Obama hat seine Bereitschaft erklärt, mit „moderaten Taliban“ in Afghanistan zu verhandeln. Er muss es tun, sagt Afghanistan-Kenner Peter Scholl-Latour
Die Andere Gesellschaft
Der Begriff "Revolution" wird oft mythisch verstanden. Dabei geht es um einen nüchternen Übergang:
German Amok
Freitag-Autorin Ulrike Baureithel zur Community-Debatte über den Amoklauf von Winnenden und über die Zeichen, die uns die „VeRRückten“ dieser Gesellschaft geben
Die kalte Lehre
Warum schludern Wirtschaftsexperten ausgerechnet in der Krise?
Diese Morde sind keine politischen Taten
Die Regionalregierung aus Katholiken und Protestanten in Nordirland bemüht sich energisch, nach den Attentaten keine Krise des Friedensprozesses herbeizureden