Ein Mann in Warnweste hilft am Berliner ZOB Geflüchteten. Ein Kran ragt in den Himmel.

EB | „Ich fühlte mich immer als Europäer“

Ismayil Khayredinov stammt von der Krim. Doch so richtig dazugehört hat er nie, weder unter ukrainischer noch unter russischer Flagge. Jetzt hilft er Geflüchteten in Berlin, wie er nur kann

Der Rucksack steht gepackt im Flur

In Uschgorod im Südwesten des Landes wirkt die russische Gefahr lange Zeit weit weg. Doch schon vor Putins Invasion haben die Menschen hier Pläne für den Ernstfall gemacht. Besuch in einer Stadt, in der der Krieg näher kommt

Wo die Taliban Mädchen zur Schule gehen lassen

Seit dem Machtwechsel im Vorjahr wurde der Unterricht für junge Frauen nicht überall eingeschränkt. Eine neue Generation kämpft um ihr Recht auf Bildung

Wie in einem Grab

Die Gewalt zwischen Israel und der Hamas lässt nicht nach. Die Folgen tragen zivile Opfer wie die elfjährige Farah Eslim

Kleine Insel, große Pläne

Vor dem Eiland soll das größte Wasserstoff-Projekt Europas entstehen. Der Bürgermeister will damit Kasse machen, aber viele Bürger sind skeptisch. Ein Lehrstück über Aufbruch und Argwohn in der Energiewende

Dorian Baganz

Stadt ohne Gesetz

Pro Tag werden in Ciudad Juárez im Schnitt sechs Menschen getötet. Drogenkartelle und korrupte Behörden haben aus dem Ort an der Grenze zu den USA eine No-Go-Area gemacht. Wie geht es weiter?

Häuserkampf auf dem Dorf

Immer mehr Städter verspüren sie: die Landlust. Aber ihre Suche nach Ruhe und Entspannung nimmt jungen Einheimischen den Wohnraum. Ein Beispiel aus dem Schwarzwald

Ich bin Journalistin

Als die Taliban die Macht übernahmen, musste unsere Autorin fliehen. Seit über vier Monaten lebt sie versteckt. Zwei Briefe aus dem Untergrund

Viele Grüße, dein Stromanbieter

230.000 Menschen bekamen den Strom abgedreht, in einem einzigen Jahr. Familie Temmen-Maurer drohte das auch – wegen einer Nachzahlungsforderung

Elsa Koester

Aufrührende Nachbauten

Preußische Geschichte, Nationalsozialismus, DDR-Rigorismus und die komplizierte Phase ab 1990: Worum es beim Streit um die Garnisonkirche in Potsdam wirklich geht

In der Asylfalle

In ihre Herkunftsländer wollen sie nicht zurück und die EU hält ihre Grenzen immer noch geschlossen. Hunderte von Migranten warten in einer umgebauten Lagerhalle des Zolls in Belarus auf ein Wunder

Willkommen in der nullten Welt

Es war einmal das reichste Land der Welt: Wie lebt es sich heute in den Vereinigten Staaten? Unsere Reporterin und unser Reporter gehen auf eine Reise von Florida nach Kalifornien – und müssen bald an Russland denken

Opa redet vom Cyberkrieg

Bochum könnte ein Standort der NATO werden. Dagegen gibt es Protest in der Stadt – aber warum nur von „68ern“? Ein Tag im Pott

Dorian Baganz

Wo die rohen Eier fliegen

Körperliche Angriffe, weniger Kunden, aber mehr Polizeikontrollen: Corona belastet trans Sexarbeitende in Berlin stark. Ein Ortsbesuch

Alles auf Anfang

Unsere Autorin löst den Haushalt ihrer Mutter auf: Ein ganzes Leben in Kisten gepackt, um dem Zimmer im Hamburger Pflegeheim ein Stück Heimat zu geben. Zwischen Puppen und Hochzeitsbildern erinnert sie sich an ihre Familiengeschichte

Eine Frau mit Hut und Maske geht zwischen vielen bunten Kleinwagen hindurch.

Welthauptstadt der Elektromobilität

In Liuzhou ist der Verbrennungsmotor ein Auslaufmodell. Kleine und kompakte E-Autos sind die Zukunft – und besonders beliebt bei Frauen und jungen Leuten

Dasein, ohne Denken

Unser Autor verbringt zwei Nächte im Grand Hotel „Des Iles Borromees“ und begibt sich auf die Spuren des Schrifststellers Ernest Hemingway, der sich einst im Hotel von Kriegsverletzungen erholte

Putzmann der Deutschen

Als die Bundeswehr abzog, verlor Rahmatullah Esmati seine Arbeit. Nun lebt er mit hunderten von Flüchtlingen in einem Park in Kabul, wo Verzweiflung und Elend herrschen

Do legst di nieda!

Die Ampel regiert, die CDU sucht sich – aber was macht eigentlich Markus Söders CSU? Zu Besuch in einer kriselnden Hochburg

Drei Personen: eine junge Frau, ein Mann mit Bart und eine Frau, blicken ernst in die Kamera.

Anschlag in Hanau vor einem Jahr: Für Ferhat

25 Jahre alt wäre Ferhat Unvar am 14. November geworden. Der rassistische Mord an ihm hat seine Hinterbliebenen den Kampf aufnehmen lassen  –  für eine andere Gesellschaft

Soldaten in Tarnkleidung stehen vor einer Gruppe von Menschen, darunter ein Mann, der ein Kind hält.

Im eiskalten Nirgendwo

Die Kinder waren nach Tagen ohne Essen und Wasser kaum noch ansprechbar, die Großmutter konnte nicht mehr laufen: Was eine neunköpfige irakische Familie auf ihrer Flucht gen Europa erleben musste

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