Erziehung als Social-Credit-System: Jessamine Chans „Institut für gute Mütter“
Die chinesisch-amerikanische Autorin Jessamine Chan hat ein aufrüttelndes Buch geschrieben. Im New-York-Times-Bestseller „Institut für gute Mütter“ werden Mütter von KI-Kindern bewacht
Der ewige Machtbeweis: Emilia Roig wünscht sich „Das Ende der Ehe“
Die Politologin Emilia Roig lässt in ihrem Buch „Das Ende der Ehe“ kein gutes Haar an der Institution Ehe. Das ist legitim, gerade im Jahr 2023. Aber bietet ihr Buch wirklich eine „Revolution der Liebe“, wie es sie im Titel verspricht?
Preis der Leipziger Buchmesse: Die Nominierten im Bereich Sachbuch/Essayistik
Kulturelle Aneignung, Frauenpower und das Phänomen der Klimawandel- und Corona-Leugner:innen: Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik könnten vielseitiger nicht sein. Ein Überblick
Preis der Leipziger Buchmesse: Die Nominierten in der Kategorie Übersetzung
Sie stehen im Schatten der Autor:innen, bekommen kaum Honorierung für ihre Arbeit. Ohne ihre Leistung würden uns unzählige Bücher verschlossen bleiben. Die Leipziger Buchmesse holt sie ins Licht: Die Nominierten in der Kategorie Übersetzung
Preis der Leipziger Buchmesse: Die Nominierten im Bereich Belletristik
Von Geschichte, Aufklärung und tragischen Schwurblern: Ein Überblick über die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik
Dystopie der Perfektion: „Digitales Feuer“ am Staatstheater Wiesbaden
Wenn die künstliche Intelligenz übernimmt, wird die Welt trist: In Ulf Erdmann Zieglers „Digitales Feuer“ ziehen die Protagonist:innen lieber den Stecker
„Tender Hearts“: Verliebt in einen Roboter
Die deutsche Serie „Tender Hearts“ erkundet mit Humor den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Liebesdingen. Filmkritikerin Dobrila Kontić findet Gefallen an der Idee, KI nicht nur als Übel zu betrachten
„Die Kairo-Verschwörung“: Gefangen im Netz der Mächtigen
Karriere einer Marionette: Der schwedische Regisseur Tarik Saleh erzählt in „Die Kairo-Verschwörung“ vom Machtkampf zwischen Politik und Religion im heutigen Ägypten. Ein eindrucksvoller Film
„Ich bin DU!“ von Doris Ziegler: Das Ich im Wartesaal
Die Malerin Doris Ziegler gehört zur Leipziger Schule – und ist doch für manche noch zu entdecken. Vor allem ihre Selbstporträts begeistern in der Einzelschau im Kunstmuseum Moritzburg in Halle
Kitschige Kulisse: Pablo Picasso in Paris
Zum 50. Todestag des Künstlers stellt sich das Musée Picasso in Paris Themen wie Mysogynie und kultureller Aneignung. Die Ausstellung richtet sich explizit auch an ein junges Publikum
Vom Manta zum Mokka: „Manta, Manta: Zwoter Teil“ ist der Film zur Lage der Nation
So stolz wie Berti einst den Fuchsschwanz stellt sich jetzt Til Schweiger selbst zur Schau. Und trotz flacher Witze ist „Manta, Manta: Zwo“ sehenswert, als Zeitzeugnis, als Illustration deutscher Verhältnisse
Eine Ode an das Schwimmen: Das kristallklare Buch „Wasserzeiten“ von Kristine Bilkau
Seit ihrer Kindheit übt Schwimmen eine Faszination auf die Autorin Kristine Bilkau aus. In „Wasserzeiten“ schreibt sie über ihre Liebe zum kühlen Nass
Sauna, Eisbaden, MDMA: Bas Kast und sein „Kompass für die Seele“
Für sein neues Buch hat Bestseller-Autor Bas Kast einen „Kompass für die Seele“ erstellt, gestützt auf neuesten Studien zum Thema Resilienz. Einzige Schwachstelle: Die Zusammenhänge zwischen Armut und Psyche berücksichtigt der Autor nicht
„Mayfair Witches“ und das Erbe des feministischen Hexenmotivs
Die Figur der Hexe als feministisches Motiv zieht sich durch die Filmgeschichte. Die Serie „Mayfair Witches“ von den Regisseurinnen Michelle Ashford und Esta Spalding will daran anknüpfen
Demütig: Gérard Depardieu in „Maigret“
Viele Darsteller haben die Figur des legendären Kommissar Maigret von George Simenon bereits verkörpert. Mit Gérard Depardieu unter der Regie von Patrice Leconte kommt es nun zu einem französischen Gipfeltreffen
MaerzMusik 2023: Der Letzte pustet das Streichholz aus
„Verschärfte Subtilität“ der Klänge, „Stiefel und schlechte Sonne werden zu Sandpapier“, Kieselstein-, Alpen- und Muschelhorn-Soli und ein gewöhnliches, aber überdeterminiertes Schlagzeug-Solo
MaerzMusik 2023: Zum Raum wird hier die Zeit
Die neue künstlerische Leiterin des Berliner Musik- und Performance-Festivals, Kamila Metwaly, nimmt Praktiken des Hörens in den Blick
Roman „Die Heimat“ von Andreas Maier: Eine ewige Fiktion
Für Andreas Maier ist Heimat seit jeher eine Fiktion. Der neunte Band seines grandiosen Romanprojekts „Ortsumgehung“ kreist um Schuld
Depeche Mode: „Memento Mori“ ist ihr bestes Album seit Jahrzehnten
Es knirscht, rauscht und furzt: Mit „Memento Mori“ haben Depeche Mode wieder zu ihrer Identität als Band gefunden
„Handbuch der Kollapsologie“: Lässt sich der Zusammenbruch gestalten?
Was passiert, wenn angesichts der Klimakrise die Grundversorgung zusammenbricht? Pablo Servigne und Raphaël Stevens versuchen sich in ihrem „Handbuch der Kollapsologie“ an einer Analyse
„Erfundene Wahrheit“ über die Relotius-Affäre: Die Blamierten und Beleidigten
„Erfundene Wahrheit – Die Relotius-Affäre“ widmet sich einem der größten deutschen Medienskandale. Die Doku über den ehemaligen „Spiegel“-Reporter macht wütend – nicht nur auf Claas Relotius selbst, sondern auf die gesamte Branche
„Sick of Myself“ von Kristoffer Borgli: Ätzende Sozialkritik
In Kristoffer Borglis Regiedebüt „Sick of Myself“ tut eine Frau wirklich alles, um beachtet zu werden. Über einen gnadenlosen Blick auf die Sucht unserer Zeit
MaerzMusik: So lonely hinterm Rolladen
Mit Popsongs und Zwölftonmelodien: Das Festival MaerzMusik widmete sich mit „Hide to Show“ zum Auftakt Vernetzung und Vereinsamung im Internet
Uwe Johnsons „Jahrestage“ am Schauspiel Leipzig: Bitte mehr Einfallsreichtum
Das Schauspiel Leipzig gibt Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ eine Bühne, der von der USA-Auswanderin Gesine Cresspahl in den 1960ern erzählt