„Arbeit ist immer auch Last“
Sinnhaft wird ein Job erst, wenn man sich darin entwickeln und beweisen kann – und wenn er gesellschaftlichen Nutzen hat, sagt die Arbeitssoziologin Nicole Mayer-Ahuja
Ausgang offen
Von den Krawallen in Israel profitieren die Hardliner auf beiden Seiten des Nahost-Konflikts
Streiten, aber höflich
Mansplaining und andere Animositäten um 1900: Cristi Puius „Malmkrog“ auf Mubi
Malochen für das Gleichgewicht
Angesichts der Klimakrise entpuppt sich manch Tagwerk als schädlich, während anderes durch Bullshit-Jobs ersetzt wird. Über die Bedeutung von Arbeit
Zeigen, was ist
Neue Graphic Novels verbinden Ästhetik und Ethik: Empfehlungen für eine antifaschistische Bibliothek
Eine globale Reform kann nicht warten
Die Weltwirtschaft steht am Scheideweg: Entweder wir verstärken die Steuerzusammenarbeit oder riskieren einen Handelskrieg. Ein Gastbeitrag vom OECD-Generalsekretär
„Keine befreite Oase“
Der Musiker Andreas Spechtl will Teil einer „Gang der letzten Gangstereien“ sein. Dabei sind Bands kaum noch erfolgreich
#allesdichtmachen? Zum Zustand der Demokratie
Jakob Augstein diskutiert mit Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel über die Debattenkultur in der Corona-Krise und Wissenschaft als Religionsersatz
Pubertät im Weltraum
Neil Burgers „Voyagers“ setzt 30 Kinder in ein Raumschiff – wo zehn Jahre später plötzlich deren Sexualität erwacht
Durch und durch misslungen
Die Aktion ist eine pseudo-kritische Ironie nach der Maxime: Witzle so, dass deine Beschränktheit auch alle anderen geistig einengt
Katastrophe von Tschernobyl: Spechtklopfen
Die Katastrophe von Tschernobyl verändert das Kräfteverhältnis im Kalten Krieg. Die Sowjetunion verliert ihr Spähsystem „Duga 1“ und an Ebenbürtigkeit gegenüber den USA
Neuer Stoff für Lingen
Ein russisch-französisches Konzernduo soll eine deutsche Uranfabrik retten
In der Zauberkiste
Lange hat man nichts von Judith Hermann gehört, nun ist sie mit „Daheim“ für den Leipziger Buchpreis nominiert
Vielleicht der Beginn von etwas Neuem
Nicht alles lief glatt, aber der gewandelte Ansatz der Academy könnte in die Geschichte eingehen
Der Professor und die Viererbande
Wie Nazi-Juristen um Hans Carl Nipperdey das deutsche Arbeitsrecht bis heute prägen
Stets am richtigen Ort
Jan Josef Liefers gilt als geschmeidiger Schauspieler – im wahren Leben ist er eher ein eckiger Typ
Die große Ungeduld
Wir leben in einer Gesellschaft, die stets um den besten Weg ringen sollte. Da ist Gehorsam keine Tugend, sondern eine Gefahr
Im freien Fall
In Indiens Corona-Inferno offenbart sich ein apokalyptisches Paradigma
Alle drei Tage ein Femizid
Martina Mescher spricht mit Laura Backes und Margherita Bettoni über ihr Buch „Alle drei Tage. Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen“
Ohne Revolutionen dauern die Dinge länger
Die IG Metall ficht mit den Arbeitern in Ostdeutschland eine alte Ungerechtigkeit aus: die Lohnmauer
Bipolares Brüllen
In „Das Schwarze Album” verhandelt Haftbefehl postmigrantische Perspektiven, Aggressionen und Exzess. Am besten funktioniert das ohne Unterstützung
Fluffige Bombe
Kate Atkinson nimmt sich das Thema Kindesmissbrauch vor, mit dabei: Jackson Brodie
Bauen, bauen, bauen – oder doch enteignen?
Nach diesem Urteil stellt sich die Frage von Neuem, wie die Politik bezahlbaren Wohnraum für alle sicherstellen kann
Augen leuchten
Der Nimbus der RAF ist ungebrochen, davon profitieren auch Krimis