#ichbinimbilde

Protest ist heute visuell, meint Kerstin Schankweiler. Moral-Posing auch, weiß Jia Tolentino

Madrid bräuchte Mut

Die Regierung hat sich durch Härte in eine Lage manövriert, die für einen Dialog mit Barcelona kaum Spielraum lässt

Hoch die Internationale

Sechs Jahre dauert der Arbeitskampf gegen den Konzern bereits. Inzwischen steht Verdi allerdings nicht mehr allein im Ring

Zu nah an der Null

Die Lufthansa will ihr Catering verkaufen. Dessen US-Angestellte arbeiten für Hungerlöhne

Die Bühnen der Wende

Das DDR-Theater hatte einen gehörigen Anteil am Aufbruch. Nach dem Fall der Mauer musste es sich dann neu orientieren

VEB Marmor

Ende der 1980er Jahre entstand in der DDR eine Alternative zur Stonewashed-Jeans. Sie kam zu spät, um das Land zu retten

Ein tätowierter Mann steht mit verschränkten Armen auf einem Gehweg. Ein anderer Mann hält einen Stab.

From Hero to Zero

Der Erfolg der Rechtsextremen in Ostdeutschland fußt auf einer Krise der Männlichkeit. Sie hat ihre Wurzeln in den Nachwendejahren

Zugabe für den Spion

John le Carré schreibt einen Roman nach seinem allerletzten Roman. Der Brexit hat ihn nicht ruhen lassen

Buchstaben-Spielsteine mit dem Wort

Die Steuern rumreißen

Wie soll ein gut funktionierendes Steuersystem aussehen? Eines, das, wie der Name schon sagt, lenkend in die wirtschaftlichen Prozesse eingreift?

Eine Hand hält ein Smartphone vor einem gelben Hintergrund.

Snapchats Soldaten

Smartphones belasten die Umwelt, zerstören Kommunikation und machen uns zu Drohnen des Kapitalismus

Michael Jäger
Eine Hand hält ein Smartphone, während ein blauer Schlauch sich nähert.

Der Stream in uns

Das Smartphone ist längst Teil unseres Körpers geworden. Abschaffen geht nicht, die Frage ist eher: Was kommt danach?

Elsa Koester
Ein Transparent mit der Aufschrift „Wer Höcke wählt, wählt Faschismus“ wird von Menschen getragen.

Zweihundertneunundfünzigtausend

Die Politik ist sich einig: Gegen die AfD hilft nur „klare Kante“. Schön und gut, aber wie soll man im Alltag mit den Wählern einer rechtsextremen Partei umgehen?

Elsa Koester

Ich lebe hier doch wie Bolle

Harald Lehnert ist Dialysepatient und wartete lange auf eine Spenderniere. Jetzt hat er sich anders entschieden

Ulrike Baureithel
Karte von Syrien mit Einflusszonen: Türkisch (rosa), Kurdisch (blau), Assad (orange), Dschihadistisch (grün), Sunnitisch (gelb).

Ein Modell auf Probe

An Russland gibt es bei internationalen Entscheidungen kaum mehr ein Vorbeikommen, wie der Gipfel mit der Türkei in Sotschi zeigt. Welche Strategie verfolgt Putin?

Werbung statt Bildung

Der Staat hungert Schulen aus, Firmen springen ein. Dadurch halten Lehrmittel voller Ideologie Einzug ins Klassenzimmer

Das schiere Hier

Sie beseelt durch Krawall und tröstet Unruhestifter. Mit ihr zu segeln, immunisiert und erlöst vom Lebensverneinungsbetrieb namens Politik

Mann mit Brille und Anzug vor rotem Schild mit dem Wort

Ein Ort neuer Möglichkeiten

Erneut wird deutlich, wie die AfD das Parteiensystem transformiert. Aber bedroht das Fehlen stabiler Mehrheiten die Demokratie – oder zwingt es sie auf neue Wege?

Vier Personen stehen nebeneinander. Eine Frau winkt. Im Hintergrund ist eine Bühne mit Banner.

Endlich ein Duell

Olaf Scholz und Klara Geywitz oder Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken? Bei der Stichwahl um den SPD-Vorsitz gibt es tatsächlich Hoffnung auf einen Richtungswechsel

Zwei junge Menschen sitzen auf einem Fensterbrett eines grauen Gebäudes in Ost-Berlin, 1982.

Punk war mal

Enno Stahl glaubt noch an die Solidarität in Zeiten der Gentrifizierung

Fischerboot Potemkin

Rau und grobkörnig erzählt Mark Jenkin von der Gentrifizierung eines Küstendorfs in Cornwall

Empfehlung der Woche

Der Fürst und seine Erben

Der Fürst und seine Erben

Peter Sloterdijk

Hardcover, gebunden

189 Seiten

22 €

Zur Empfehlung
Was ihr wollt

Was ihr wollt

William Shakespeare

Regie: Sarah Kurze

Termine: 12./13. Mai und 3./4./5. Juni 2026

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

Zur Empfehlung
The Cowboy

The Cowboy

André Hörmann

Dokumentation

Deutschland, USA 2025

89 Minuten

Ab 13. Mai 2025 im Kino!

Zur Empfehlung
AugenZeugen mit Stift und Kamera

AugenZeugen mit Stift und Kamera

Max Beckmann und Armand Besch im Kunstmuseum Bayreuth

Kunstmuseum Bayreuth

Maximilianstraße 33 | 95444 Bayreuth

Vom 1. März bis 4. Oktober 2026!

Zur Empfehlung