Zerstörtes Vertrauen
Sinn Féins Fraktionschefin sieht durch Theresa May den Frieden in Nordirland bedroht. Hier sagt sie, woran es liegt
Pulver verschossen
Der kurzlebige Shutdown passt zu der von Misstrauen zersetzten amerikanischen Politik. Wie geht es jetzt weiter?
„Sie wollten Leichtes“
„Zur Sache, Schätzchen“ kennt jeder. Kurator Bernhard Marsch über die erste vollständige Retrospektive für May Spils und Werner Enke
„Es ist keine Knie-OP“
Geburtshaus-Leiterin Christine Bruhn sieht kaum Gründe, in der Klinik zu entbinden
Fragwürdige Verknüpfung
Schlechter Sex ist doof. Übergriffe sind doofer, findet unsere Autorin
Die Heizung ist schon aus
Wie Obdachlose unter der Aufwertung des Bahnhofsviertels in Frankfurt am Main leiden
Sie riechen, die Reichen
Die GroKo tüftelt an Entlastungen herum, die Arbeitgeber wollen uns lächeln sehen. Na und? Was wir brauchen, ist nur dies: das Ende des Rentier-Kapitalismus
Was wollen sie wirklich?
Die Corbyn-Anhänger kanalisieren ein weit verbreitetes Gefühl, dass der Kapitalismus nicht funktioniert. Doch was auf ihnen folgen soll, sagen sie nicht
Für die Anstößigkeit
An der Alice Salomon Hochschule in Berlin-Hellersdorf ist die Entscheidung gefallen: Eugen Gomringers Gedicht "avenidas" muss weichen
„Neue Politik entsteht auf der Straße“
Bewegungs-Veteran Hans-Christian Ströbele über die Chancen linker Sammlung und den Erfolg alter weißer Männer
Feudalismus 4.0
Was Google, Amazon und Co. mit der Finanzkrise zu tun haben und warum uns die Digitalisierung nicht in ein postkapitalistisches Paradies führen wird
Innere Größe
Alexander Payne hat oft Lebenskrisen hautnah auf die Leinwand gebracht – sein neuer Film ist nun eine dystopische Satire
Busse ins Morgen
Massendemonstrationen, ein radikales Sofortprogramm und das Ende persönlicher Konflikte: So wird es was mit einer linken Sammlungsbewegung
Zwischen Sensationsneugier und Empirie
Bei der Debatte um sexuelle Übergriffe schwingt immer eine gehörige Portion Voyeurismus mit. Das ist nicht unproblematisch, führt aber auch zu einem breiteren Nachdenken
1958: Christ und Antichrist
Unerwartet wird eine Debatte im Bundestag zur Kampfansage gegen Adenauers polemische Rhetorik und seine Politik der Ost-West-Spaltung nach dem Wahlsieg 1957
Anderes Format
Michael Steinbrecher war lange der Sonnyboy des „Sportstudios“, seine Interviews brachen Tabus. Nun kritisiert er als Uni-Professor die eigene Zunft
Selbstmordland
Zwei Drittel der Bevölkerung leben als Bauern – in wachsender Not. Auch Abwanderung ist kaum noch möglich
Es quietscht
Zwischen Parteiführung und Basis verläuft ein Riss. Die „da unten“ verstehen nicht mehr, was die „da oben“ machen
Krieg um die Nachkriegsordnung
Die türkische Armee will in der Region Afrin dafür sorgen, dass die Kurden für das künftige Syrien eine untergeordnete, besser gar keine Rolle spielen
Chronische Verschwindsucht
Noch bleibt offen, wie der Staatenbund den Exit der Briten verkraftet. Eine existenzielle Krise steht vorerst nicht in Aussicht
„Sauer bin ich“
Howard Jacobson fühlt sich von Donald Trump beleidigt. Es ist eine persönliche Sache
„Die Armen sind Gegner“
Guillaume Paoli fordert in „Die lange Nacht der Metamorphose. Über die Gentrifizierung der Kultur“ die Rückkehr des Elends im Erzählten
Exil im Licht
Eric Isenburger ist ein kommender Star, bis die Nazis ihn und seine Frau Jula zur Flucht zwingen. Gegen das Dunkel der Zeit setzt er die Lebendigkeit seiner Bilder
Kein Sprung in der Schüssel
Nach Schieferplatten und Weckgläsern ist die Bowl das neue Geschirr der Stunde. Dort soll sich am Ende alles zum Einerlei vereinen