Entertainment ist nicht alles
Die Copyright-Kriege führen in eine Sackgasse. Denn das Internet ist längst nicht nur ein Ort für Unterhaltung. Für die meisten ist das Netz Teil des täglichen Lebens
Das ist keine Bummelfahrt
Besser spät als nie: Nach 80 Jahren liegt John Dos Passos’ Reisebericht „Orient-Express“ nun endlich auch auf Deutsch vor
Dienstmädchenträume
Max Brod war mehr als nur der Herausgeber des Nachlasses von Franz Kafka. Das zeigt eine neue Werkauswahl
Wo Zukunft ein Fremdwort ist
Es gibt für den unruhigen Nordkaukasus grandiose Investitionsprogramme für Skizentren und Seebäder. Doch Korruption und islamistischer Terror rauben die Perspektive
Ein Krieg zu viel
Am Nachlass des Irak-Konflikts trägt das Land bis heute. Sein globaler Machtanspruch hat sich bis auf Weiteres erledigt, auch der imperiale Schneid ging verloren
Bald ist es zu spät
Gideon Levy arbeitet als Kolumnist bei „Haaretz“. Er beschreibt, warum viele Israelis von Barack Obama enttäuscht sind und trotzdem auf seine zweite Amtszeit hoffen
Am Abgrund
Den Irakern geht inzwischen jede Hoffnung verloren, jemals Terror, religiösem Hass und ethnischen Konflikten zu entkommen. Auch der Syrien-Krieg bedroht das Land
Die Wahrheit liegt auf dem Syntagma-Platz
Deutschland schickt seinen besten Mann zur Beziehungsarbeit nach Athen: Otto Rehhagel. Was er über die hohe Kunst der Diplomatie wissen sollte. Unser Lexikon der Woche
Länger können
Wozu um Himmels willen sollte man mit seinem Kind ins Papa-Café gehen? fragte sich unser Autor. Und fühlte sich plötzlich wie am Lagerfeuer
Der Kafka aus Mexiko
Pünktlich zum 80. Geburtstag kann man mit dem Wagenbach-Verlag den großen Autor Sergio Pitol entdecken
Nicht alles gelingt sofort
Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika mussten die Gründung einer gemeinsamen Bank zunächst einmal zurückstellen, es gibt noch offene Fragen zu klären
Sunderlands Eigentor
Der englische Fußballclub FC Sunderland hat den italienischen Faschisten Paolo Di Canio als Trainer verpflichtet. Der möchte nun lieber nicht mehr über Politik sprechen
Das Kuckucksei
Vor 50 Jahren geht das ZDF auf Sendung. Zuvor ist Kanzler Adenauer damit gescheitert, ein Staatsfernsehen zu gründen, das der öffentlich-rechtlichen ARD Paroli bietet
„Kompetenzen bedeuten für mich Würde“
Die Schriftstellerin Saphia Azzeddine weiß, dass sie es leichter hatte als andere Migranten. Trotzdem wird auch sie mit Vorurteilen konfrontiert
Auf der Spur der Steine
Ein Künstler untersucht im Ost-Berliner Plattenbauviertel Marzahn Beton und Kiesel mit geologischen Methoden. Warum macht er das?
"Das ist eine Frage des Stils"
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Geschlechterunterschiede
Die Zukunft der Proteste
Was wird aus Occupy und Indignados? Ein Interviewband zum globalen Aktivismus versammelt Perspektiven zeitgenössischer Denker
Der Rubel rollt
Bislang war die Regulierung der Finanzmärkte bloße Makulatur – eine wirkliche Neuordnung steht noch aus
Wir wären auch lieber im Bett
Higher Level, aber nicht unproblematisch: In "Macht und Ohnmacht" kehrt Carlo für ein Gastspiel nach München zurück, wo zwischen den ganz großen Fragen ermittelt wird
Der Geruch der Armut
Roma in Osteuropa werden als Volk wahrgenommen, als Minderheit diskriminiert und geächtet. Minderheitenpolitik allein wird ihren nicht helfen, so gut die auch gemeint ist
Streng feudalistisch
Die Mehrheit der Studierenden im Fach Medizin ist weiblich, trotzdem sitzen kaum Frauen in medizinischen Führungspositionen. Eine neue Kampagne soll dies ändern
Mutter, Täter, Kamerad
Der Medienkünstler Bjørn Melhus über die Arbeit des Kinos am Trauma des Krieges, Hubschrauberklänge und Posttraumatische Belastungsstörungen im Fernsehen
Mit Peer wird’s schwer
Soziale Gerechtigkeit ist für die SPD das zentrale Wahlkampfthema. Schade nur, dass ihr Spitzenkandidat Peer Steinbrück ganz anders darüber denkt
Verraten und verkauft
Die Menschen in Zypern schwanken mehrheitlich zwischen Zukunftsangst und der Hoffnung, dem Schicksal der Griechen zu entkommen, auch wenn alle spüren, Verlierer zu sein