Es begann mit einer Razzia
In China gibt es seit Monaten einen Feldzug gegen das organisierte Verbrechen, er erlaubt aufschlussreiche Einblicke in die Netzwerke regionaler Autoritäten
Häufiger mit der CDU
Ein rot-rot-grüner Wechsel in Düsseldorf nach der Wahl 2010 ist kaum noch wahrscheinlich. Das liegt nicht nur an der Linkspartei. Die Grünen gehen längst andere Wege
Herman Van Who?
Wer den künftigen EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy als personifizierte Büroklammer beschreibt, unterschätzt seine Arbeit als Regierungschef Belgiens
Der Wahnsinn geht weiter
Fairplay hat im Fußball ausgesorgt. Manipulierte Spiele sind daher mehr das folkloristische Dekor eines Metiers, in dem ökonomisches Kalkül den Sport versklavt
Jeder kann Rembrandt sein
Damien Hirst vor einem Neuanfang: Ein Gespräch mit dem bekannten Brit-Artisten zwischen zwei großen Londoner Ausstellungen
Sehnsucht nach der Wildnis
Der Bart ist im Kommen – zumindest in der amerikanischen Indieszene der Nullerjahre. Einige Thesen, warum so viele Musiker ihr Kinn in Miniaturen der Appalachen verwandeln
Nur den Kopf gestoßen
Ein Untersuchungsausschuss des Unterhauses befasst sich mit dem Tod eines Irakers, der 2003 in Basra an den Misshandlungen durch britische Soldaten starb
Vom Tod des Setzers
Die Digitalisierung hat schon einen ganzen Berufsstand vernichtet. Reimers zieht Parallelen zur heutigen Situation, aber kein ganz negatives Fazit
Popliteratur, nackt
Der neue Roman von Nick Hornby hat ein Problem: Er muss von den neuen digitalen Welten erzählen und soll doch traditionell bleiben. Kann das gut gehen?
Zur Not für einen Eklat gut
Die erste EU-Außenministerin hat sich in Sachen Menschenrechte, Zivilrecht und Gleichstellung einen Namen gemacht, bevor sie als EU-Kommissarin nach Brüssel ging
EU-Spitze als West-Paket
Weder der künftige EU-Ratspräsident noch die erste EU-Außenministerin kommen aus Osteuropa – die Wende-Gewinnler gehen erstaunlicher Weise leer aus
Faustrecht und Junkie-Bus
Drogenclans übernehmen an Madrids Peripherie die Kontrolle. Die Polizei traut sich kaum mehr, die betroffenen Viertel zu betreten, die Politik ist sowieso machtlos
Che wusste, wie man liebt
Aleida Guevara sah ihren Vater das letzte Mal 1967 – kurz vor seinem Tod. Bis heute prägt er ihr Leben. Um Revolutionär zu sein, muss man Romantiker sein, sagt sie
"Hoffentlich werde ich nicht süchtig!“
Obwohl alle Welt surft, bloggt und twittert, waren zehn Millionen Briten noch nie im Internet. Vier davon haben den Schritt nun doch gewagt – aus sehr persönlichen Gründen
Experimente mit Sünden
Eva Menasse erzählt von ganz alltäglichen Verfehlungen ganz gewöhnlicher Zeitgenossen
Arbeitsexil im schwarzen Land
Auch an Geschichten von Einwanderern herrscht in der europäischen Hauptstadt kein Mangel. Erzählen sie von Italienern, ist ein tragisches Ende nicht auszuschließen
Der Zuschauer als Rampensau
Saisonbeginn unter neuer Intendanz: Die Kennedys werden am Thalia Theater in Hamburg in wechselnden Rollen gegeben und der Zuschauer ist eingeladen, Hamlet zu sein
Ökonomie des Glücks
Elmar Altvater und Raul Zelik wollen nichts weniger als Leben, Arbeit und Geld neu organisieren. Ein Gespräch in Buchform
Sarkozys Kabinettsstückchen
Klatsch, Vetternwirtschaft und Verschwendung – die Bilanz von Frankreichs Präsident ist niederschmetternd und beschert ihm eher bescheidene Umfragewerte
Alter Adam und alte Eva
Als die DDR zu verschwinden begann, warnte Günter Gaus vor den neuen Dogmen, die nun galten. Der "Freitag"-Herausgeber wäre am 23. November 80 Jahre alt geworden
Dem Kapitalismus laufen die Gläubigen davon
Ein BBC-Umfrage, gestartet zum 20. Jahrestag des Mauerfalls zeigt, wie die Akzeptanz des herrschenden Wirtschaftssystems auch in den Industriestaaten schrumpft
Ein entsetzlicher Platz
Professor Haidar Eid hat einen Offenen Brief an den Präsidenten der USA geschrieben, um auf die extrem prekäre Lage der Bewohner des Gazastreifens hinzuweisen
Das Duell der Trash-Helden
Alice Cooper gegen Mario Barth: die Elektronik-Giganten Saturn und Media Markt rüsten zum vorweihnachtlichen Showdown. Doch nur die Saturn-Kampagne hat Witz und Ironie
Angst und Gereiztheit
An der TU Chemnitz haben Studierende der Geisteswissenschaften versucht, auf ihre miserable Situation aufmerksam zu machen. Wir dokumentieren ihr Anliegen