Afghanistan

Schröder hätte es getan

Der Westen kann den Krieg in Afghanistan nicht gewinnen. Die SPD sollte ihren Fehler zugeben und den sofortigen Abzug der Bundeswehr verlangen

Märtyrer im Höllenfeuer

Freitag-Korrespondentin Ursula Dunckern zum Tod des Taliban-Führers Baitullah Mehsud, der als Nachfolger Osama Bin Ladens galt

Schluss mit den Sonntagsreden

Noch in 40 Jahren will der britische General Sir David Richards in Afghanistan kämpfen. Er könnte dann ziemlich allein am Hindukusch unterwegs sein

Sein erster Nachlass: Chaos

Verheißt der Tod des Taliban-Führers Mehsud in Pakistan eine Wende im amerikanischen Krieg am Hindukusch? Zunächst hat ein erbitterter Kampf um die Nachfolge begonnen

Raketen auf Kabul

In Afghanistan rüsten die Taliban zum Angriff auf die Präsidentenwahl am 20. August, um eine hohe Beteiligung zu verhindern und den afghanischen Staat vorzuführen

Lutz Herden

Mehr General als Sekretär

Statt mit Vorschusslorbeeren hat der neue NATO-Generalsekretär, der Däne Anders Fogh Rasmussen, mit Vorbehalten zu kämpfen, für die er größtenteils selbst gesorgt hat

Lutz Herden

Verfangen im Sicherheitsnetz

Die Strategie der NATO begünstigt eine schleichende Paramilitarisierung der Außen- und Entwicklungspolitik

Die Kriegsmacht des Baitullah Mehsud

Mit der neuen US-Strategie in Afghanistan wird der Boden für eine Internationale Dschihad-­Zentrale in Pakistan bereitet: Der neue Bin Laden heißt Baitullah Mehsud

Alles andere als kopflos

Die Bundesregierung hat kein Interesse, den Krieg am Hindukusch in den Wahlkampf zu ziehen. Dabei gehört die Debatte über einen Abzug der Soldaten genau dort hinein

Wo bleibt Karzai?

Amtsinhaber Hamid Karzai hält sich aus dem Präsidentschaftswahlkampf in Afghanistan raus, auch ein TV-Duell hat er abgesagt. Dabei hat er am meisten zu verlieren

Eine perfekte Guerilla

Nicht nur die Alliierten haben ihre Kriegsstrategie verfeinert, auch die Taliban. In Helmand und anderswo sind sie kaum von der einheimischen Bevölkerung zu unterscheiden

Der verleugnete Krieg

Immer mehr deutsche Soldaten sterben auf dem Schlachtfeld Afghanistan. Doch Verteidigungsminister Jung verlangt ungerührt ein Ende der Debatte um den „Kriegseinsatz“

Manas bleibt den Amerikanern erhalten

Kompromiss zwischen Washington, Moskau und Bischkek: Die US-Armee kann ihren Nachschub für Afghanistan weiter durch Kirgisistan schleusen - gegen ein erhöhte Pacht

Mehr Herz und Verstand im Tornister

Keine zivilen Opfer, keine Bomben aus Flugzeugen, keine Zerstörung von Besitz - die Offensive der US-Truppen in der Provinz Helmand soll einer neuen Strategie folgen

Keine 500 Pfund Bomben mehr

Die jüngsten US-Einsätze in Afghanistan stehen für einen Wandel der NATO-Strategie: Priorität soll der Schutz der Bevölkerung haben. Der Anfang von Obamas neuer Politik?

Null Toleranz für Jung

Verteidigungsminister Jung versucht vor der Awacs-Entscheidung im Bundestag mit einem Machtwort die Kriegsdebatte zu beenden. Den Gefallen wird man ihm nicht tun

Die Zeit arbeitet für die Taliban

Die militärisch oktroyierte Stiftung von Frieden und Demokratie klappt seit Jahrzehnten nicht, wird aber wie in Afghanistan oder im Irak trotzdem fortgesetzt

Das Vokabular holt auf

Für Deutschland wird wieder "gefallen", vorerst nur in Afghanistan. Die Heroen-Semantik von Verteidigungsminister Jung bleibt nur das Fazit schuldig: Wir führen Krieg

Lutz Herden

Heimatlos im eigenen Land

Heute ist Weltflüchtlingstag. Laut UN hat sich die Zahl der in ihrem eigenen Staat Vertriebenen seit 2005 verdoppelt. 42 Millionen leben weltweit in Flüchtlingscamps

Weiße Flecken im Kriegsgebiet

Die deutsche Berichterstattung über Afghanistan ist oft wenig kompetent, schlecht informiert und voller Vorurteile. Statt Klischees zu hinterfragen, produziert sie neue

Die letzte Schlacht gegen die Bücher

Vergangene Woche ließ die afghanische Regierung zehntausende von Büchern in einen Fluss werfen. Dieses feindselige Verhalten gegenüber Büchern hat eine Geschichte

Wie die Mafia

Der asymmetrische Krieg ist keine neue Herausforderung, sondern eine alte Strategie, die sich auf das outsourcing von kriegerischer Gewalt auf private Akteure stützt

Karsai im Glück

Der afghanische Präsident hat sich bei seinem Berlin-Besuch als Mann der Zukunft präsentiert, dem es an Statur gegenüber den Amerikanern nicht fehlt

Lutz Herden

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