Alice Schwarzer
Plaudern und Politik
Was taugen die neuen feministischen Podcasts? Sie bringen Argumente in den konsumfreudigen Popfeminismus
1977: Eine wie keine
Eine Zeitschrift für sich allein: Vor 40 Jahren gründete Alice Schwarzer die „Emma“. Von Anfang an ging es der Chefredakteurin um die Deutungshoheit über den Feminismus
Journalistinnen
Sie streiten für die Freiheit, lästern übers Establishment, decken Korruption auf. Unser Kolleginnenlexikon zum Frauentag am 8. März
Ende der Leerstelle
Mit großem Aufschlag meldet sich der progressive Feminismus in der Debatte um Köln, Sexismus und sexualisierte Gewalt. Seine Stimme wird dringender gebraucht denn je
Aufschrei im Abendland
Die "Emma" schwimmt unverhohlen und reflexhaft im rechten Fahrwasser. Wenn Rechtspopulistinnen zu Feministinnen werden – und umgekehrt
Pauschal wie Alice Schwarzer
Helma Sick und Renate Schmidt arbeiten sich an Diskriminierung und der finanziellen Naivität vieler Frauen ab. Das ist wichtig, kommt aber mit einigen Schwächen daher
„In mir steckt eine Revolutionärin“
Enissa Amani mischt gerade die deutsche Comedy-Szene auf – mit einer eigenen Form von Feminismus und dem Willen, Widersprüche auszuleben
„Moral ist hier nicht das Thema“
In der Steuer-Affäre um Alice Schwarzer gab es harsche und sehr oft persönliche Angriffe auf die Feministin. Unser Autor sagt: Hört auf damit!
Professionelles Opfer
200.000 Euro Steuern hat Alice Schwarzer hinterzogen. Die will sie jetzt als Notgroschen darstellen, Vorwürfe wertet sie als Rufmord. Das macht ihre Lage nur schlimmer
Besser als ihr Ruf
Katja Riemann, Femen, Stefan Raab oder Hans-Christian Ströbele. Sie und viele andere waren 2013 nicht so schlecht, wie mancher denkt
Kein entspanntes Verhältnis
Die bürgerliche Gesellschaft wird immer rigider. Nun soll auch noch der Sex befriedet werden
Deutungshoheit gepachtet
Alice Schwarzer startet über die EMMA eine Initiative zum Verbot von Prostitution und ignoriert die Stimmen aus dem Gewerbe selbst. Mit welchem Recht eigentlich?
„Das geht uns alle an“
#Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek erklärt Jakob Augstein, warum Alltagssexismus auch viele Männer nervt
Genussvoller, radikaler, freier, verspielter?
Sex ist der Angelpunkt der Frauenfrage, schrieb Alice Schwarzer vor 30 Jahren. Heute ist das nicht anders
„Ich fühle mich wie 40“
Keine Frau wurde in der alten Bundesrepublik so angefeindet wie Alice Schwarzer. Nun hat sie Geburtstag. Wir gratulieren mit einem großen Interview
Schönheit, die die Welt verändert
Nicht nur in der Politik stellen Frauen in Frage, wie wir wahrnehmen, denken und handeln sollen. Einige Beispiele
Das Prinzip Personalunion
In allem, was sie tut, verknüpft Alice Schwarzer sich untrennbar mit der Sache. Das betrifft nun auch die Diskussion um die Finanzierung des FrauenMediaTurms (FMT)
Legendäre Gespräche
Anne Sinclair verliebte sich, Günter Gaus forschte zur Person, André Müller ließ sich rühren, Alice Schwarzer verbal verführen: das Lexikon der unvergessenen Interviews
„Vielleicht wird Feminismus wieder schick?“
Die Kolumnistin Michèle Roten fragt sich, wie zeitgemäßes Frausein geht. Damit ist sie nicht alleine. Nun nimmt auch in der Schweiz die Debatte an Fahrt auf
Ich war doch bloß Import
Eine in Honigseim gebadete Alice Schwarzer stellte im Deutschen Theater Berlin erstmals ihre Autobiografie vor
Ich bin nicht Elizabeth K.
Charlotte Roche möchte nicht mit ihrer Romanfigur verwechselt werden. Und zu ernst sollte man sie auch nicht nehmen. Die Bestseller-Autorin im Gespräch mit Antonia Baum
Penetration für alle!
Man sollte Alice Schwarzers „Der kleine Unterschied“ als einen erotischen Roman verstehen. Seine Botschaft aber gehört vom Kopf auf die Füße gestellt
Erhalt des kleinen Glücks
Es ging mal um mehr als Einzelschicksale. Heute dümpelt die Debatte um Frauenrechte in der Banalität. Feminismus soll nicht mehr selbstbewusst, sondern glücklich machen
Sandstein des Verhaltens
Alice Schwarzer, Bascha Mika, Kristina Schröder: Über Kinder, Küche und Karriere wird viel schwadroniert. An den Verhältnissen hat sich dagegen kaum was geändert