Arbeitslosigkeit
Teuer, aber nicht ganz nutzlos
Mag sein, Ein-Euro-Jobs kosten den Staat viel Geld und bringen niemanden in Normalarbeit. Aber wer sie abschaffen will, muss den Betroffenen eine Alternative bieten
Das hält die Welt nicht aus
Globale Ungleichgewichte waren auf dem Gipfel in Seoul zwar Gesprächsthema. Doch die Spaltung in Schuldner- und Überschussländer bringt das Finanzsystem an seine Grenzen
Das neue Einmaleins
Schuldenlast und Sparprogramme lähmen den Staat. Dabei könnte man eine Krise auch anders kurieren. Doch der Mainstream folgt immer noch den neoliberalen Rezepten
Untertanen und Obertanen
In 20 Jahren Einheit mussten viele Ostdeutsche erleben, wie ihr Selbstwert-Gefühl verstümmelt wurde und blieb. Zu oft bekamen sie zu hören: Wir gut – ihr schlecht
Ein Dankeschön an Peter Hartz
Die rot-grünen Arbeitsmarktgesetze haben die Mittelschichten verunsichert. Immerhin aber ist ihre Solidarität mit den Erwerbslosen dadurch gewachsen
Kein Mr. Nice Guy mehr
Zur Wochenmitte sind David Camerons erste 100 Tage im Amt gezählt. Aus seinem Almanach des sozialen Schreckens liest er bereits eifrig vor
Trübe Aussichten
Das griechische Drama droht neu aufgeführt zu werden. Ob die Eurozone diesen Kurs überlebt, ist ungewiss. Die Alternative: Investieren, Umverteilen, Regulieren
„Ich sehe nicht, wie dieser Staat helfen könnte“
Der Obmann für Menschenrechte im kosovoarischen Parlament erklärt, warum er die Roma nicht schützen kann
Katastrophe im November
Barack Obama hat als Präsident bisher viel erreicht: Mehr Abrüstung, ein Umweltgesetz, eine Gesundheits- und Finanzreform. Trotzdem laufen ihm die Wähler davon
Mehr Jobs, mehr Argumente
Womöglich ist es Zeit, von Massenarbeitslosigkeits-Szenarien Abstand zu nehmen. Für linke Forderungen nach Mindestlohn und Aufstockung von Hartz IV ist das ein Vorteil
Pappkartons voller Träume
Der keltische Tiger wird zur streunenden Katze, seit die Regierung in Dublin ihre Sparleidenschaft entdeckt hat und nicht mehr viel für die Konjunktur tut
Was ist schief gelaufen?
Wenn nicht die Lehren aus dem “Dritten Weg” gezogen werden, droht die Wiederholung eines alten Musters aus unverstandenen Reformen, Identitätskrise und Machtverlust
Mehr Nettes statt Brutto
Egalität ist schön. Aber macht sie auch glücklich? Kaptalismustheoretiker zweifeln daran. Die Empirie versucht sie zu widerlegen
Die Ronald-Reagan-Strategie
Präsident Barack Obama redet zur „Lage der Nation“ als sei er nicht Teil der Regierung – und beklagt sich über Washington
Die schwäbische Hausfrau irrt
Höhere Löhne und steigende Staatsausgaben fördern die Konjunktur stärker als die kreditfinanzierten Steuersenkungen der Koalition
Für eine alternative europäische Strategie
Die EU hat in der Krise versagt, kritisieren mehr als 250 Ökonomen und plädieren für eine wirtschaftspolitische Wende. Eine Dokumentation
Die Invasion der Deutschen
Überfremdung ist ein hässliches Wort und für manche Menschen ein echtes Problem: Die Schweizer haben am Wochenende nicht nur gegen den Bau von Minaretten gestimmt
Suppenküchen gegen den Hunger
Eine Million Kinder gehen nach einem gerade vorgestellten Bericht der US-Regierung hungrig zu Bett. Im Vorjahr ist die Zahl der Betroffenen erheblich gestiegen
Ein gutes Leben
Teilzeitarbeit für alle – eine zeitgemäße Unterwanderung gewohnter Vorstellungen und eingerosteter Identitäten. Rede zur Eröffnung des 3. Deutschen Sozialforums
Was zur Wahl steht: Arbeitsmarkt
Der Wahlkampf geht zu Ende. Egal, wer nach dem Wahlsonntag regieren wird: Es stehen wichtige Entscheidungen an. Teil vier der Freitag-Serie: Arbeitsmarkt
Die G20 sind überfordert
Jean-Paul Fitoussi, Präsident des französischen Instituts für Konjunkturbeobachtung OFCE, über mangelnde Koordination in der Weltwirtschaft und die Zukunft Chinas
28 Stunden sind genug
Vollbeschäftigung ist nicht unrealistisch. Vier Millionen neue Jobs reichen aber nicht. Die Arbeitszeit muss radikal verkürzt werden
Auszeit für den Weltmeister
Britische Wirtschaftsanalysten und Journalisten sehen die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft als schwerste Bürde in Zeiten der Krise
Projekt Daumenschraube
Das umstrittene Industriekonzept ist nicht die einzige Leiche im Keller des Wirtschaftsministeriums. Nach US-Vorbild sollen Arbeitslose zur Arbeit gezwungen werden