Deutsche Demokratische Republik

Bar

Ist sie noch der Ort für Einsame, wie in „Lost in Translation“– oder mixen wir Cuba Libre jetzt lieber zu Hause? Unser Lexikon

„Ich weiß es nicht“

Ricarda Bethke ist die Tochter des Arztes und linken Politikers Richard Schmincke. Bis heute bleibt ihr der eigene Vater ein Rätsel

„Süffisant belächelt“

Welchen Picasso hätten Sie gerne? Die Kuratorin Julia Friedrich erklärt, warum er in DDR und BRD unterschiedlich bewertet wurde

1951: Trojanisches Pferd

Neutralität statt Westbindung: In der frühen BRD findet diese Maxime durchaus Gehör. Befürworter sammeln sich in der äußerst kurzlebigen Unabhängigen Arbeiterpartei UAPD

1961: One-Way-Ticket

Der EKD-Ratsvorsitzende Kurt Scharf steht ohne Staat und Geld am Lehrter Bahnhof in Westberlin. Die DDR hat eine Dienstreise genutzt, um ihn auszubürgern

Kann das jetzt weg?

In Berlin-Kreuzberg wird überlegt, wie sich das künstlerische Vokabular ostdeutscher Künstler*innen nach der Wende veränderte

Das Machbare

Ernst Paul Dörfler war schon zu DDR-Zeiten umweltbewegt. In „Aufs Land“ zieht er Resümee

Uwe Steimle mit Pelzmütze und Orden winkt vor Publikum.

Uwe Steimle: Ostalgiker auf Abwegen

Wo der Kabarettist Uwe Steimle früher Witz mit ostdeutscher Folklore garnierte, sind heute nationalistische und verschwörungsideologische Töne nicht mehr zu überhören

Abstrakte Darstellung eines Spions mit Hut und gelben Augen vor dunklem Hintergrund.

Öffnet endlich die BND-Archive!

Der DDR-Politiker Hans Modrow wurde vom Westen jahrzehntelang bespitzelt. Solange die Archive zu sind, weiß man nicht, was das bedeutet

1961: Totes Gleis

Nach dem Mauerbau wird die S-Bahn in Berlin-West boykottiert und fährt in Richtung Kollaps, während die Stadt selbst vom Zentrum an den Rand des Kalten Krieges driftet

Lutz Herden
Zwei Personen betrachten eine Projektion des Palastes der Republik mit dem Schriftzug

Palast! Jetzt!

Ortrun Bargholz und Clemens Schöll fordern den Wiederaufbau des Palasts der Republik. Hier erklären sie warum

Plakat mit nacktem Mann und SPD-Logo. Text:

Wahlslogans

„Sie kennen mich“, sagte Angela Merkel, und Konrad Adenauer wollte bekanntlich „Keine Experimente“. Mancher Spruch war aber nicht nur Bruch, sondern Verbrechen

1976: Auf der Wippe

Der Dramatiker Peter Hacks feiert seinen größten Erfolg am Theater. In Sachen Wolf Biermann erntet er einen höllischen Shitstorm und wird im Westen umgehend gemieden

Porträt eines Mannes mit dunklem Hemd, dessen Gesicht zur Hälfte im Schatten liegt.

Der Weltschmerzkapitän

Peter Kurth spielt oft Figuren, die hängen geblieben sind, auch in seinem neuen Film. Seine ostdeutsche Herkunft bleibt ihm wichtig

Maxi Leinkauf

Schubladen öffnen

Das neue Zentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin ist weiter umstritten. Ein Rundgang durch die Schau

Ulrike Baureithel

1941: Ich habe getötet

Saubere Wehrmacht? Franz Fühmann erlebt den deutschen Überfall auf die Sowjetunion als Augenzeuge mit. In der DDR schreibt er davon in seiner Novelle „Kameraden“

Ein Russe. Oha! Hm

Seit den 1970ern übersetzt sie russische Gegenwartsliteratur. Ihre Begeisterung steckt an

1971: Ein Haus am See

In der DDR besiegelt der VIII. Parteitag der SED den Sturz Walter Ulbrichts. Unter Erich Honecker soll der Konsum ergiebiger und so der Sozialismus attraktiver werden

Konrad Adenauer und Willy Brandt im Gespräch.

1961: Genosse Trend

Kurz vor dem Bundestagswahlkampf ist die SPD mit dem Kandidaten Willy Brandt plötzlich im Aufwind. Die Ära Adenauer geht wohl zu Ende, die CDU wirkt verunsichert

Der dämonisierte Nachbar

Warum es höchste Zeit ist, dass Deutsche das hierzulande herrschende Russlandbild überarbeiten

Marx in Dada

Lea Grundig schuf Ende der 1960er Jahre einen Zyklus über das „Kommunistische Manifest“ – der DDR gefiel das nicht

Michael Jäger

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Noch bis zum 17. Mai 2026!

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