Dresden
Knittelverse von Uwe Tellkamp bleiben hinter der Komplexität der Welt zurück
Die beiden Schriftsteller Lukas Rietzschel und Uwe Tellkamp wollen in der Dresdner Frauenkirche über Meinungsfreiheit sprechen. Doch Tellkamp spricht vor allem mit sich selbst – muss er ja auch, wenn er glaubt, nicht gehört zu werden
Kritische Infrastruktur in Gefahr: Energieverbrauch trifft auch Kulturbetrieb
Wenn im Winter die Energie knapp wird, stellt sich doch die Frage: Wie gut sind Museen und andere Kunstinstitutionen eigentlich auf den Winter vorbereitet?
Geliebte Ostzone
Auf einer Kirchensynode hält der spätere Propst von Erfurt 1972 eine bemerkenswerte Rede
Lyapis Trubetskoy, der Euromaidan und wann Musik hilft
Musik ändert am Krieg nie etwas, findet unser Kolumnist. Aber kann sie beim Verstehen helfen?
Der Retter
Sören Pellmanns Direktmandat sichert der Linken den Fraktionsstatus. Wie hat er das geschafft?
Durchnässte Gemälde
Überflutete Depots, zerstörte Sammlungen: Wie schützt man Kulturgüter im Katastrophenfall?
Dynamo-Randale: Was war los in Dresden?
Rechtsradikale, Angriffe auf Journalisten, Straßenschlacht mit der Polizei – typisch Dynamo, im Osten nichts Neues? Wie so oft liegen die Dinge nicht so einfach
Die Stille nach dem Hass
Ein Dschihadist ist seit 2017 als Gefährder eingestuft. Trotzdem gelingt ihm ein Anschlag auf ein schwules Paar
Ungeniert unmaskiert
Gossenboss mit Zett wollte der schlechteste Rapper Deutschlands sein. Erst brachte er es zu Lokalruhm, jetzt kriegt die gesamtdeutsche Seele ihr Fett weg
Macbeth in Magdeburg
Der Streit um den Rundfunkbeitrag legt die Strukturprobleme der ostdeutschen CDU offen
Sachsen ist wieder einmal Spitze
Der harte Lockdown kommt nicht unerwartet. Regionale Rekordwerte zeigen eine auffallende Kongruenz mit der Neigung zur Pandemie-Leugnung und zur AfD-Sympathie
Kette der Verhängnisse
Kurt Drawerts „Dresden – Die zweite Zeit“ ist mehr eine Autoethnografie im Mantel des Stadtschreibers, des berufsmäßigen Fremden, in der früheren Heimatstadt
Kopflos unter vielen
In Dresden werden Skulpturen von Magdalena Abakanowicz gezeigt. Ihre Arbeiten sind bedrückend aktuell
Pathos mit Bajonett
In Dresden glaubt man, Bismarcks Kriege hätten nicht nur die Nation, sondern auch den Bürger geboren
Die Freiheit: gesponsert
Seit 30 Jahren konfrontiert Hans Haacke Betrachter im öffentlichen Raum mit großen Buchstaben
Der Westen als Norm
Literatinnen aus Ostdeutschland werden derzeit mit Preisen überhäuft. In der Breite aber fehlen sie. Eine Nachfrage
Opfer im Widerstand
Die Idee einer spezifischen Ost-Identität greift auch in der Kunstszene um sich. Die Grenze nach rechts außen verwischt
Dissidenten in Dresden
Der Schriftsteller stellt sein neues Buch vor und bedient das Narrativ Rechter, sie würden mit DDR-hafter Repression zum Rückzug aus der Öffentlichkeit gezwungen werden
1990: Bucklige Verwandte
Zu Beginn des Vereinigungsjahres sind etliche DDR-Betriebe für die westdeutsche Wirtschaft noch Partner, keine Konkursmasse – bis Helmut Kohl grundlegend umsteuert
„Sie bilden Banden“
Vanessa Stern inszeniert für ihren „Schuldenmädchen-Report“ echte Menschen mit echten Problemen
Die Bühnen der Wende
Das DDR-Theater hatte einen gehörigen Anteil am Aufbruch. Nach dem Fall der Mauer musste es sich dann neu orientieren
Am Tunnel
Hier wollte das Volk seiner DDR schon früh auf die Sprünge helfen. Eine Reise nach Plauen
Sehnsucht nach früher
Die AfD steht schon vor den Landtagswahlen als Gewinnerin da. Rational ist das kaum mehr erklärbar
Der Genosse mit dem Punk
Inhaltlich ist die Linkspartei für die kommende Landtagswahl gut aufgestellt. Nur die Wähler gehen ihr aus